Palazzo della Calcografia
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Der Palazzo della Calcografia in der Via Stamperia, Rione Trevi in Rom ist ein eigens für die päpstliche Sammlung und Produktion von Kupferstichen (einstmals „Chalkographien“) errichtetes klassizistisches Bauwerk. Es wurde 1835 von Giuseppe Valadier entworfen, 1837 eingerichtet und 2008 mit dem Nachbargebäude Palazzo Poli zum heutigen Istituto Centrale per la Grafica verbunden. Das staatliche „Zentralinstitut für Grafik“ besitzt die weltweit größte Sammlung an Druckgrafikplatten.

Vorgeschichte
Der Startschuss fiel 1738 mit dem Erwerb des Inventars der Stamperia De Rossi alla Pace. Die Apostolische Kammer unter Clemens XII. hatte den Verleger zur Abgabe seines Plattenbestands für 45.000 Scudi sowie der Druckereieinrichtung für 5.000 Scudi verpflichtet und am selben Standort nahe der Kirche Santa Maria della Pace die Calcografia Camerale eingerichtet. Drei Jahre später erfolgte ein Umzug in die Via Piè di Marmo (Rione Pigna), weitere 21 Jahre später an die Piazza Montecitorio (Rione Colonna) in den repräsentativen Palazzo Capranica.[1.1]

1777 trat die Familie Pamphili einen Teil ihres Palazzo Cornaro zur Einrichtung der neuen, ursprünglich von Papst Pius IV. gegründeten Stamperia Camerale ab.[2] Als das Haushaltsdefizit 1780 eine Verkleinerung erforderte, zog auch die Chalkographie in das Druckereigebäude in der Via della Stamperia – in „vier Zimmer und ein kleines Zimmer mit Brunnen“ (4 camere e camerino con fontanella). 1815 beklagte Giuseppe Valadier, seit 1786 (mit einigen Unterbrechungen) Leiter der Calcografia, das gegenwärtige Lokal sei „ein elender Verschlag, liege außerhalb jedes Geschäftsverkehrs, besitze keine Fenster und lasse sich nicht herrichten“, sei damit also alles andere als ein „gut sichtbares Lokal, das die Neugier der Fremden und Kunstliebhaber anzieht und in dem ausgestellt wird, was dort zum Verkauf angeboten wird“. 1822 oder kurz darauf wurde die Verkaufsstelle in die Via del Corso, gegenüber dem Palazzo Ruspoli, verlegt.[1.2]

Mit der Zunahme der künstlerischen Bedeutung des Programms sowie der sich eröffnenden produktiven und kommerziellen Möglichkeiten stieg die Notwendigkeit eines würdigen Sitzes. Die Idee des 1834 zum Schatzmeister ernannten Antonio Tosti, eine neue Betriebsstätte zu errichten, entstand unmittelbar nach der Errichtung eines separaten Eingangs für das Archiv der Druckerei. Für den Neubau des Palazzo della Calcografia war das Gelände neben dem historischen Gebäude der Druckerei, obwohl unregelmäßig und teils bebaut, besonders geeignet. Ein weiterer Vorteil war die günstige Lage nahe der stark frequentierten Fontana di Trevi. Den Entwurf und die Bauleitung übernahm der Architekt Valadier.[1.3] Sein Originalplan ist nicht erhalten, dafür jedoch ausführliche Bauberichte sowie der am 26. November 1842 von seinem Amtsnachfolger Pietro Camporese aufgenommene „Grundriss des Erdgeschosses des Gebäudes der Calcografia Camerale“.
Konstruktion

Die Arbeiten begannen am 26. August 1835 und dauerten weniger als zwei Jahre. Bei der Einrichtung der Kellerräume baute man auf älteren Fundamentmauern auf. Eine raffinierte Treppenanlage erleichterte die Verbindung zwischen den unterschiedlichen Räumen und den unregelmäßigen Freiflächen. Im Erdgeschoss (siehe Plan) lagen rechts und links des zentralen Eingangs der Raum mit den Druckpressen (ambiente delle torchi) und der Verkaufsraum (spaccio delle stampe). Allein die Größe des letzten verweist auf die Vorrangstellung der Vermarktung; hinzu kamen große Schaufenster, um das Angebot zu präsentieren. Zwei Räume dahinter dienten als Magazine für die Druckgrafiken und Druckplatten. Die Druckerei wurde ebenfalls durch drei zur Straße hin gelegene Rundbogenfenster beleuchtet. Ihr Hinterraum war mit einem Kamin und einer Arbeitsfläche ausgestattet, die der Zubereitung der Druckfarben und der Lauge zum Reinigen der Druckplatten diente. Alle Böden, außer dem des Ladens im venezianischen Stil, waren mit Peperino-Platten bedeckt.[1.4]

Der Eingangskorridor mündete in einen halbrunden Innenhof mit einem Brunnen, für den Valadier den Sarkophag mit der Darstellung des Medea-Mythos aus dem Lateranpalast hierher geholt hatte. Um die Rarität vor dem Verfall zu bewahren, wurde sie 1889 in das damals neue Museo delle Terme überführt. Seit 1927 gehört der Sarkophag zur Sammlung des Archäologischen Nationalmuseums der Marken (Museo Archeologico Nazionale delle Marche) in Ancona.[1.5] An seine Stelle trat 1926 ein Becken, das sich heute im Innenhof des Palazzo Poli befindet.[3]
Die beiden Obergeschosse waren über ein helles, stuckverziertes Treppenhaus erreichbar. Zur Straße lag die „Galerie“ (la galleria) für die besten Zeichnungen und Drucke, die auch die Bezeichnung „Versammlungssaal“ (sala delle adunanze) trug, weil die Kunstkommission hier ihre Sitzungen abhielt.[3] Die weitere Raumbestimmung erweist sich mangels entsprechender Dokumente als schwierig. Gesichert sind jedoch „für einen mit der Aufsicht und Überwachung des ordnungsgemäßen Betriebs der Calcografia beauftragten Beamten“ vorgesehene komfortable Räume im 2. Obergeschoss. 1837 wurde diese Dienstwohnung dem Kupferstecher Raffaele Persichini zugewiesen.[1.6]

Die Fassade[1.7] sah etwas anders aus als heute, denn zwischen dem Sockel und den ursprünglich schmaleren Rundbogenfenstern befand sich ein Band aus sichtbar belassenen Ziegeln (fascia in cortina). Auf den „Sockeln“ des zentralen Balkons mit 17 Balustraden sollten zwei Statuen die Funktion des Bauwerks verdeutlichen: Nachdem eine der 1837 bei Luigi Amici (1817–1897) georderten Personifikationen der Zeichnung und des Kupferstichs nie ausgeführt wurde, stellte man die Incisione im Inneren des Palazzos auf. Vor dem geneigten Dach war das aus „einem alten Travertin-Wappen aus dem Garten des Quirinalspalastes gefertigte“ und auf den amtierenden Papst Gregor XVI. angepasste, fast zweieinhalb Meter hohe und von Füllhörnern flankierte Wappen angebracht.[1.8] Es befindet sich seit 1975 im Innenhof der Stamperia.[3]
Das Gebäude konnte im Juni 1837 offiziell eingeweiht werden. Der Verkauf begann unmittelbar darauf, die Überführung der Kupferplatten wurde erst im September 1838 abgeschlossen. In dieser Phase hatte der erkrankte Valadier die Bauleitung bereits an den Architekten Sigismondo Ferretti abgegeben. Seine Ämter behielt der Senior bis zu seinem Tod am 1. Februar 1839; am folgenden Tag ernannte Tosti den Architekten Pietro Camporese zu seinem Nachfolger.[1.9]
Geschichte des Bauwerks
Calcografia Camerale
Das Hauptprojekt unter der Leitung Camporeses war die Verbindung der Chalkographie mit der alten Druckerei. Einerseits erwartete man eine steigende Nachfrage an klassischen Werken wie der „Schule von Athen“ des Altmeisters Raffael, die man im großen Format reproduzieren wollte. Andererseits zog der Vertrag für den 1839 erfolgten Ankauf der Piranesi-Druckplatten einen bedeutenden Auftrag an Abzügen für den französischen Verleger Firmin Didot mit sich. Die Erweiterung der „bisherigen beengten Verhältnisse“ wurde nötig, „um den notwendigen Platz für jene Arbeitsabläufe zu schaffen“.[1.10] Außerdem war durch die „mehr als 1500 Kupferplatten“[4] aus dem Piranesi-Nachlass ein zusätzlicher Bedarf an Depotflächen entstanden. Der Grundriss Camporeses von 1842 gibt den Zustand vor dem Umbau wieder.
Schon wenige Jahre später erfolgte eine neue Erweiterung. 1848 trat der bis dahin in Paris tätige Kupferstecher Paolo Mercuri die Nachfolge Camporeses als Leiter der Calcografia an. Damit er vor Ort wohnen und arbeiten konnte, wurde das Gebäude um ein Attikageschoss aufgestockt. Der bis 1875 amtierende Direktor widmete sich v. a. der Erweiterung des Druckplattenbestands.[1.11] Die Gründung des Königreichs Italien, in deren Folge sich die Calcografia Camerale zur Regia Calcografia (Königliche Chalkographie) wandelte und damit einen neuen Dienstherrn erhielt, fällt in seine Amtszeit.
Regia Calcografia
Direktor Alberto Maso Gilli (1885–1894) reorganisierte die Werkstätten, indem er Arbeitsplätze für die neu eingeführten grafischen Verfahren der Lithografie und der Heliogravüre (fotoincisione) einrichten ließ. Allein für die Aufstellung der 1885 angeschafften lithografischen Druckpresse müssen kleine bauliche Anpassungen nötig gewesen sein. Gilli war es auch, der die Versetzung des päpstlichen Wappens Gregors XVI. 1888 von der Fassade in den Innenbereich sowie den bereits genannten Abtransport des Sarkophags veranlasste. Seine wiederholten Versuche, am Institut eine Gravurschule einzurichten, scheiterten zwar, aber die unter ihm eingeleitete Modernisierung der Regia Calcografia gilt als wichtiger Schritt in der Entwicklung der Institution hin zu einem grafischen Zentrum.[1.12]
Im mehr als 25 Jahre dauernden Direktorat Tommaso Di Lorenzos (1896–1922) führte eine schwere Krise zur endgültigen Einstellung der Haupttätigkeiten des Instituts, der Anfertigung der Kupferstiche.[1.13] In einer Aufstellung von September 1910 sind die Räume detailliert beschrieben. Der auffallendste Unterschied zum Camporese-Plan ist die Nutzung des rechts vom Eingang liegenden Trakts als Portiersloge, Direktions- und Verwaltungsbüro sowie Archiv. Die Druckerei war in den großen Saal rechts des Innenhofs verlegt worden. Eine Werkstatt für das Stechen der Kupferplatten ist nicht erwähnt. Von diesem Zeitpunkt an wurden keine nennenswerten Eingriffe mehr an den Strukturen oder der Nutzung vorgenommen, lag das Augenmerk vielmehr auf dem Bewahren der Drucke vor Feuchtigkeit und Verfall. Alfonso Tavernari, der 1923 für einige Monate die Leitung der Calcografia innehatte, besorgte die Einrichtung einer neuen Galvanoplastik-Werkstatt. Künftig sollten die Piranesi-Stiche nicht mehr von den Originalplatten, sondern ausschließlich von galvanoplastischen Kopien gedruckt werden.[1.14]

Die von Attilio Rossi (1923–1932) gewünschte Umgestaltung zur neuen Nutzung des Erdgeschosses veränderte das architektonische Konzept Valadiers endgültig. 1925 wurde in das äußere rechte Schaufenster ein Diensteingang eingepasst – erkennbar in einem 1937 veröffentlichten Foto – und vom Raum dahinter ein Eingangsbereich abgetrennt.[1.15] Den Künstlern der „Schwarz-Weiß-Sektion“ des „Nationalen Faschistischen Verbandes der Schönen Künste“ (Sindacato Nazionale Fascista di Belle Arti) stellte man 1930 eine Druckerei zur Verfügung, wo sie die Abzüge auch verkaufen konnten. 1931 fand die erste und einzige Ausstellung statt.[1.16]

Carlo Alberto Petrucci (1933–1960) sah Reparaturen, eine bessere Belüftung und Entwässerung, den Einbau eines Heizkessels, die Installation einer Elektroanlage in der Druckerei, die Überdachung des halbrunden Innenhofs und die Anbringung von Markisen an den Schaufenstern als die „dringendsten Maßnahmen für die Sicherheit, den ordnungsgemäßen Betrieb und die Instandhaltung der Königlichen Druckerei“ an. Die 1936 durchgeführten sechs Ausstellungen der besten Druckgrafik-Arbeiten, die an den „Königlichen Instituten für künstlerische Ausbildung“ (Regi Istituti di Istruzione Artistica) entstanden waren, erzielten einen beachtlichen Erfolg. Weiterhin erfolgte eine Umorganisation der Räume, wie bspw. die Verlegung des Archivs und des Büros des Verwalters in den 2. Stock. 1939–1940 wurden einige Kellerräume als Luftschutzbunker hergerichtet. Im Juni 1943 verzeichnete man eine Umsatzsteigerung von 400 Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 1939/40. Während des Zweiten Weltkriegs blieben die im Gebäude verbliebenen Sammlungen unversehrt, doch die Bausubstanz erlitt empfindliche Schäden: Am 10. September 1943 explodierte im obersten Stockwerk des Instituts eine Granate, beschädigte eine Veranda sowie die Wasser- und Telefonleitungen schwer und zerstörte „eine sehr große Menge an Glas“. Als die deutsche Kommandantur 1944 die Druckpressen beschlagnahmte, kam die Tätigkeit der Regia Calcografia vollständig zum Erliegen.[1.17]
Calcografia Nazionale
Schon vor der Umbenennung 1946 hatte Petrucci die Institution wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Reparatur der kriegsbedingten Schäden, insbesondere an Dächern, Fenstern und Wänden, konnte 1947 abgeschlossen werden. Für die Ausrichtung von Ausstellungen moderner Druckgrafik wurde „einer der großen Säle im Erdgeschoss“ umfangreich renoviert und umgestaltet. Eine Verkaufsausstellung von Werken Giorgio Morandis war im Oktober 1948 der Auftakt zu einer Reihe viel beachteter Expositionen – wie eine Retrospektive von James Ensor sowie Arbeiten von Félicien Rops, Luigi Bartolini und Carlo Carrà. Bauliche Veränderungen bestanden nur aus der Überdachung des halbkreisförmigen Innenhofs (1949), wodurch dieser zu einem Durchgangsraum wurde.[1.18]
Durch die baulichen Maßnahmen von Gilberto Ronci (1960–1964) gingen Teile des Valadierschen Entwurfs für immer verloren: Er ließ den Diensteingang von 1925 zur Garageneinfahrt umkonstruieren,[1.19] ein Eingangsvestibül errichten, eines der Treppenhäuser zwecks Zugang zur Terrasse neu erbauen, einen Fahrstuhl integrieren und die gesamten Fußböden durch Marmorfliesen ersetzen. Die Restaurierung der Ausstellungssäle im Erdgeschoss umfasste die Erneuerung der Vitrinen und die Entfernung der Wandverkleidungen. In Angriff genommen wurden auch die Modernisierung der Elektroinstallation, der Austausch der gasbetriebenen Trocknungsanlage gegen eine elektrisch betriebene und die Sanierung des Untergeschosses, um es als Lager für die Ausstellungsräume zu nutzen. Eine bedeutende Initiative von Maurizio Calvesi (1964–1967) war die Eröffnung des „Raums zur Erforschung verschiedener Gravurtechniken“. Nachdem Ronci schon den ersten Schritt gegangen war, durften Künstler die in den 3. Stock transportierten Druckpressen nun persönlich nutzen.[1.20]
Direktor Carlo Bertelli (1973–1977) ergriff zahlreiche Maßnahmen, die er für die Bewahrung der kostbaren Sammlungen sowie für den Palazzo selbst als unerlässlich erachtete. Zum einen sicherte er die finanziellen Mittel für die Einrichtung eines Museums im Erdgeschoss, zum anderen ließ er neue Räume für die Lehrwerkstätten einrichten. Eine neue „Experimentierabteilung“ (reparto sperimentazione) bestand aus „einem Studio, einem Raum zur Vorbereitung von Druckplatten und zur Ätzung mit Säuren sowie einem Druckraum“; ein Bildungsprogramm ergänzte die praktischen Übungen mit theoretischem Unterricht. Nach umfangreichen Baumaßnahmen – u. a. wurde das äußere linke Schaufenster in einen neuen Durchgang umgewandelt – konnte das Museum im Dezember 1975 eingeweiht werden.[1.21]
Um endlich das Problem des Platzmangels zu lösen, setzte sich Bertelli für den Erwerb des benachbarten und prestigeträchtigen Palazzo Poli als zusätzlichen Standort ein. Mit Erfolg: Am 3. Dezember 1975 wurde die Calcografia Nazionale mit dem Gabinetto Nazionale delle Stampe zum Istituto Nazionale per la Grafica zusammengeführt, am 20. Dezember 1978 die staatliche Vorkaufserklärung für den Palazzo Poli, den zuvor das Turiner Kreditinstitut San Paolo erworben hatte, unterzeichnet.[1.22]
Neuorganisation und Sammlung
Um den monumentalen Komplex in den Hauptsitz des geplanten Istituto Nazionale per la Grafica zu verwandeln, waren umfangreiche Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen notwendig. So machten beispielsweise neue Vorschriften zum Brandschutz in öffentlichen Gebäuden (Gesetz 818/84) deutlich, dass die Büros, Labore und Lagerräume nicht einmal den grundlegendsten Sicherheitsstandards genügten. Das Management der in den 1990er-Jahren aufgenommenen Restaurierungs- und Wiederherstellungsarbeiten übernahm eine 1987 eigens dafür eingerichtete technische Abteilung. Am Palazzo della Calcografia umfassten die Arbeiten u. a. die Erneuerung des Dachs, die Verstärkung der Decken in den Obergeschossen und die Sicherung der durch ein Erdbeben beschädigten Gewölbe in den Sälen für Wechselausstellungen. Beim Palazzo Poli wurden die in den 1980er-Jahren bewilligten 20 Milliarden Lire (damals etwa 25 Millionen DM) des staatlichen „Investitions- und Beschäftigungsfonds“ (F.I.O.) im ersten Schritt für eine sachgemäße Sanierung sowie für statische Sicherungsmaßnahmen verwendet. Im zweiten Schritt wurde unter Bewahrung der historischen Bausubstanz eine dem Denkmal angemessene museale Nutzung in die Wege geleitet.[5]

Der Umzug des seit 1950 in der Villa Farnesina untergebrachten Nationalen Kupferstichkabinetts (Gabinetto Nazionale delle Stampe) in den neuen Gebäudekomplex in der Via della Stamperia fand 2008 statt.[6] Das Museum mit der heute weltweit größten Druckgrafiksammlung ist für Besucher geöffnet. Der Eingang befindet sich seit 25. Mai 2026 nicht mehr in der Via della Stamperia, sondern auf der gegenüberliegenden Seite in der Via Poli.[7]
Literatur
- Giulia De Marchi: Il Palazzo della Calcografia. La storia attraverso i documenti. De Luca Editori d’Arte, Rom 2002, ISBN 88-8016-486-4 (italienisch).
Weblinks
- Istituto. In: Istituto Centrale per la Grafica. (italienisch).
- Palazzo della Calcografia. In: InfoRoma. (italienisch).
- Via della Stamperia. In: Roma Segreta. 19. September 2025 (italienisch).