Patrick Jarrett (Eishockeyspieler)

kanadischer Eishockeyspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Patrick „Pat“ Jarrett (* 6. Februar 1984 in Sault Ste. Marie, Ontario) ist ein ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler, der im Verlauf seiner aktiven Karriere zwischen 2000 und 2018 unter anderem 99 Spiele für die Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf der Position des Centers bestritten hat. Mit den Eisbären gewann Jarrett im Jahr 2006 die deutsche Meisterschaft. Den Großteil seiner aktiven Laufbahn verbrachte er allerdings in der 2. Eishockey-Bundesliga bzw. DEL2, wo er über 375 Partien absolvierte. Sein älterer Bruder Cole Jarrett war ebenfalls professioneller Eishockeyspieler.

Schnelle Fakten Kanada Patrick Jarrett, Draft ...
Kanada  Patrick Jarrett

Geburtsdatum 6. Februar 1984
Geburtsort Sault Ste. Marie, Ontario, Kanada
Größe 180 cm
Gewicht 82 kg

Position Center
Schusshand Links

Draft

NHL Entry Draft 2002, 5. Runde, 138. Position
Nashville Predators

Karrierestationen

1998–2000 Soo Thunder
2000–2002 Mississauga IceDogs
2002–2005 Owen Sound Attack
2005–2007 Eisbären Berlin
2007–2008 Reading Royals
Manchester Monarchs
2008–2009 Nordsjælland Cobras
2009–2013 Dresdner Eislöwen
2013–2014 Dornbirner EC
2014–2016 EV Landshut
2016–2018 Löwen Frankfurt
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Karriere

Jarrett (rechts) im Trikot des Dornbirner EC (2013)

Jarrett begann seine Karriere im Sommer 1998 bei Soo Thunder, ehe er zur Saison 2000/01 zu den Mississauga IceDogs in die kanadische Juniorenliga Ontario Hockey League (OHL) wechselte. Dort gehörte der Offensivspieler zu den besten Scorern und erzielte in insgesamt 80 Ligaspielen 66 Scorerpunkte. Kurz vor dem Ende der Spielzeit 2001/02 schloss er sich dem Ligakonkurrenten Owen Sound Attack an, für den er in den folgenden drei Jahren die Schlittschuhe schnürte und dort als Mannschaftskapitän fungierte. In dieser Zeit erreichte er mit seinem Klub zweimal das Conference-Viertelfinale und während seiner letzten Saison in Owen Sound, das Halbfinale. Im NHL Entry Draft 2002 wurde er von den Nashville Predators aus der National Hockey League (NHL) in der fünften Runde an insgesamt 138. Position ausgewählt.

Aufgrund der in der OHL gezeigten Leistungen wurden die Verantwortlichen der Eisbären Berlin aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf den damals 21-jährigen aufmerksam und verpflichteten Jarrett im Sommer 2005. Mit den Eisbären gewann er die deutsche Meisterschaft des Jahres 2006. Nachdem sein Vertrag zum Ende der Saison 2006/07 nicht verlängert worden war, verließ der gebürtige Kanadier die Berliner und wechselte zurück nach Nordamerika, wo er anschließend für die Farmteams der Los Angeles Kings, die Manchester Monarchs aus der American Hockey League (AHL) sowie hauptsächlich Reading Royals aus der ECHL, aufs Eis ging.

Nach dem einjährigen Engagement in der AHL und ECHL forcierte der Stürmer einen erneuten Wechsel nach Europa und unterschrieb schließlich zur Spielzeit 2008/09 einen Vertrag bei den Nordsjælland Cobras aus der dänischen AL-Bank Ligaen. Im Mai 2009 kehrte Jarrett wieder nach Deutschland zurück und wurde von den Dresdner Eislöwen aus der 2. Eishockey-Bundesliga unter Vertrag genommen. Bei den Eislöwen, wo er ebenfalls Mannschaftskapitän war, erzielte er in den folgenden vier Jahren in 196 Partien 64 Tore und 163 Assists. In der Saison 2013/14 spielte der Kanadier für den Dornbirner EC in der österreichischen Erste Bank Eishockey Liga (EBEL)[1] und wurde auch dort zum Kapitän bestimmt. Anschließend kehrte er in die nun als DEL2 firmierende zweithöchste deutsche Spielklasse zurück, als er im Sommer 2014 vom EV Landshut verpflichtet wurde.[2] Trotz des Abstiegs in die drittklassige Oberliga blieb er dem Klub ein weiteres Jahr treu.

Im Sommer 2016 schloss er sich den Löwen Frankfurt an und gewann mit ihnen die Meisterschaft in der DEL2.[3] Nach zwei Jahren in Frankfurt beendete der 34-Jährige im September 2018 seine aktive Karriere. Anschließend war er zwei Jahre im Trainerstab der Hamilton Bulldogs aus der OHL tätig.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik

Weitere Informationen Reguläre Saison, Playoffs ...
Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2000/01 Mississauga IceDogs OHL 6015385322
2001/02 Mississauga IceDogs OHL 203101314
2001/02 Owen Sound Attack OHL 273141710
2002/03 Owen Sound Attack OHL 6316395549 41452
2003/04 Owen Sound Attack OHL 6726467240 76174
2004/05 Owen Sound Attack OHL 6827497656 8461010
2005/06 Eisbären Berlin DEL 34791630 1116710
2006/07 Eisbären Berlin DEL 519152463 30332
2007/08 Reading Royals ECHL 449314028 132101210
2007/08 Manchester Monarchs AHL 82020
2008/09 Nordsjælland Cobras AL-Bank Ligaen 3217193624
2009/10 Dresdner Eislöwen 2. Bundesliga 5117415834 30334
2010/11 Dresdner Eislöwen 2. Bundesliga 3615395424 924636
2011/12 Dresdner Eislöwen 2. Bundesliga 4821335474 8108827
2012/13 Dresdner Eislöwen 2. Bundesliga 419354438
2013/14 Dornbirner EC EBEL 537172452 60222
2014/15 EV Landshut DEL2 5029346334 938116
2015/16 EV Landshut Oberliga 3720325243 72354
2016/17 Löwen Frankfurt DEL2 5115355039 1429112
2017/18 Löwen Frankfurt DEL2 4814203438 103362
OHL gesamt 30590196286191 1911112216
2. Bundesliga/DEL2 gesamt 325120237357281 5310354577
DEL gesamt 8516244093 14191012
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(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Einzelnachweise

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