Payerstetten
Ortschaft im Bezirk Melk
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Payerstetten (früher auch Bayerstetten oder Bayerstädten) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Artstetten-Pöbring im Bezirk Melk in Niederösterreich mit 55 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1]
| Payerstetten (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Payerstetten | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Artstetten-Pöbring | |
| Koordinaten | 48° 14′ 58″ N, 15° 14′ 51″ O | |
| Höhe | 413 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 55 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 1,44 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04492 | |
| Katastralgemeindenummer | 14344 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Geografie
Das Dorf befindet sich am Hocheck (422 m ü. A.), einer Anhöhe zwischen Artstetten und Leiben, und ist über die Landesstraße L7231 erreichbar. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 16 Adressen.[2]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit zwölf Häusern genannt, das nach Pöbring eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Leiben besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[3]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Gemeinde Payerstetten ein Trafikant und ein Viktualienhändler ansässig.[4]
Siedlungsentwicklung
Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Payerstetten insgesamt 21 Bauflächen mit 6.149 m² und 29 Gärten auf 35.069 m², 1989/1990 gab es 21 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 58 angewachsen und 2009/2010 bestanden 37 Gebäude auf 60 Bauflächen.[5]
Bodennutzung
Die Katastralgemeinde ist land- und forstwirtschaftlich geprägt. 67 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 69 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 71 Hektar Landwirtschaft betrieben und 69 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 69 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 69 Hektar betrieben.[5] Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Payerstetten beträgt 38,2 (Stand 2010).
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 67 (Ausgabe 1769; Bayerstädten in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 59, Sektion Ybbs, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,7 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 191.
