Percnon
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Percnon ist eine Gattung mit sieben Arten und einzige Gattung innerhalb der Percnidae.[1] Die Vertreter bewohnen die Gezeitenzone in Tiefen zwischen 0 und 15 m (intertidal, subtidal) an felsigen Küsten und Küsten mit Korallenriffen und sind weltweit verbreitet.[2]
| Percnon | ||||||||||||
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Percnon planissimum | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Percnidae | ||||||||||||
| Števčić, 2005 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Percnon | ||||||||||||
| Gistel, 1848 |
Merkmale
Percnon erreicht eine Carapax-Länge von bis zu 28 mm.[2] Der Carapax ist deutlich abgeflacht, oval, länger als breit und zum Ende hin schmaler werdend. Die Stirn ist breit, mit Dornen besetzt und mit zwei Antennenspalten, die über das Epistom ragen. Das dritte Maxilliped hat ein reduziertes Exopod und keinen Palpus. Der vordere Seitenrand ist bedornt, ebenso der Unterrand des Epistoms, welche nach vorn gerichtet und von oben nicht sichtbar ist. Unter der Augenhöhle ist keine Kamm ausgebildet. Die Antennulen falten sich längs. Das Proepistom ist schmal. Der Merus des dritten Maxillipeds ist deutlich schmaler und kleiner als das Ischium.[3] Die Mandibeln sind bei geschlossenen dritten Maxillipeden nicht sichtbar, obwohl eine sehr kleine rhombenförmige Lücke bleibt.[2] Die Meri der Schreitbeine haben einen bedornten rückenseitigen Kamm. Die Hand des Scherenbeins ist bei Männchen geschwollen und glatt. Die Scherenbeine sind so befestigt, dass die Außenflächen der Scheren (Chelae) oft flach angedrückt sind.[3]
Das Sternum ist flach und glatt. Der dritte bis fünfte Somit des Pleons sind bei beiden Geschlechtern verschmolzen. Die Arretierung des Pleons erfolgt über einen Druckknopfmechanismus. Die Naht zwischen fünftem und sechsten Sternit ist angrenzend an diesen Druckknopf zu einem Saum erhöht. Das erste Gonopodium endet mit einem Haken.[3]
Systematik
Zur Gattung gehören sieben Arten:[1]
- Percnon abbreviatum (Dana, 1851)
- Percnon affine (H. Milne Edwards, 1853)
- Percnon gibbesi (H. Milne Edwards, 1853)
- Percnon guinotae Crosnier, 1965
- Percnon pascuensis Retamal, 2002
- Percnon planissimum (Herbst, 1804)
- Percnon sinense Chen, 1977