Persicarin
chemische Verbindung
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Persicarin ist ein natürlich vorkommender Schwefelsäureester. Er leitet sich von dem Flavonoid Isorhamnetin ab.
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Persicarin | ||||||||||||
| Andere Namen |
5,7-Dihydroxy-2-(4-hydroxy-3-methoxyphenyl)-4-oxo-4H-chromen-3-ylhydrogensulfat (IUPAC) | ||||||||||||
| Summenformel | C16H12O10S | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 396,3 g·mol−1 | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Vorkommen

Sulfate von Flavonoiden sind in Pflanzen weit verbreitet. Persicarin war der erste bekannte Vertreter, als es 1937 aus dem Wasserpfeffer (Polygonum hydropiper) isoliert wurde.[2] Es kommt auch noch in weiteren Arten der Gattung Polygonum sowie in Oenanthe javanica (Gattung Wasserfenchel) vor. Es wird meist als Kaliumsalz isoliert.[3]
Eigenschaften
In vitro zeigt Persicarin verschiedene biologische Aktivitäten. So wirkt es gerinnungshemmend,[4] neuroprotektiv[5] und entzündungshemmend.[6]