Peter Kwong

US-amerikanischer Schauspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Peter Kwong (* 9. April 1952 in Sacramento; † 27. Mai 2025 in Burbank) war ein US-amerikanischer Schauspieler chinesischer Abstammung.[1]

Peter Kwong (links) mit Annie Lee und Robin Shou

Biografie

Kwong wurde in Sacramento, Kalifornien geboren.[2]

Bereits als Kind zeigte Kwong eine Begabung für Sport, wobei er meist als Judo-Schüler für Aufsehen sorgte. Später ließ er sich in Kung Fu schulen, wobei er auch dort als einer der besten Kämpfer der Klasse galt.[3][4]

Nachdem er sich jahrelang in chinesischen Kampfsportarten hatte trainieren lassen, schloss er Mitte der 1970er Jahre seine Ausbildung zum Schauspieler ab.[3] Zuerst trat er nur hin und wieder als Nebendarsteller in einigen Kung-Fu-Filmen auf, die vor allem in den 1970er Jahren durch Bruce Lee sehr beliebt wurden. Größere Bekanntheit erlangte er durch seine zahlreichen Gastauftritte in Fernsehserien, in denen er meist die Rolle des stummen Kung-Fu-Kämpfers annahm. Sein großer Durchbruch kam mit Big Trouble in Little China von John Carpenter (1986), wo er einen der Hexenmeister spielte.[5]

Neben Martial-Arts-Filmen spielte er auch in William-Shakespeare-Stücken mit. Weiter wirkte Kwong an der Seite von Jon Bon Jovi und Bai Ling in dem Drama Row Your Boat mit, das an den Kinokassen floppte. Einen weiteren großen Auftritt hatte er an der Seite von Eddie Murphy im Film Auf der Suche nach dem goldenen Kind (1986).[5]

Er praktizierte nach eigenen Angaben mehrmals täglich Tai Chi, aus dem er neben Meditation Kraft und Ausdauer schöpfte.[6][7] Er unterrichtete auch Taijiquan über Zoom.[8] Kwong war auch Mitglied in der American Federation of Television and Radio Artists. Neben seiner Schauspielkarriere engagierte sich Kwon in der Screen Actor's Guild als Mitglied des National Board of Directors, wo er sich für die Rechte asiatischstämmiger Schauspieler starkmachte. So unterschrieb er einen Brief an die AMPAS mit und äußerte sich anlässlich der Oscarverleihung 2016 kritisch über rassistische Witze, die unter anderem von Chris Rock und Sacha Baron Cohen gemacht wurden, kurz nachdem Cheryl Boone Isaacs eine Rede über Diversität gehalten hatte.[2][3] 2023 erhielt er den Snow Leopard Award for Outstanding Cinematic Achievement des Asian World Film Festival.[2]

Am 27. Mai 2025 starb Peter Kwong überraschend im Schlaf an seinem Wohnort in Burbank.[8][9]

Filmographie

Commons: Peter Kwong – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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