Pfnüselküste

linke Ufer des schweizerischen Zürichsees From Wikipedia, the free encyclopedia

Das linke Ufer des schweizerischen Zürichsees mit den Gemeinden Kilchberg, Rüschlikon, Thalwil, Oberrieden, Horgen, Wädenswil, Richterswil, Wollerau, Freienbach, Altendorf, Lachen, Wangen und Tuggen wird im Volksmund scherzhaft die Pfnüselküste (zürichdeutsch für Schnupfenküste) genannt. Die Bezeichnung hat ihren Ursprung im Vergleich zum rechten Zürichseeufer, das als Goldküste bekannt ist und wegen der Südwestlage in den Genuss von wesentlich mehr Sonne kommt, während das linke Seeufer infolge des früher auftretenden Schattens im Verdacht steht, zu vermehrten Erkältungen zu führen.

Blick auf die Pfnüselküste von Zollikon aus

In jüngerer Zeit wird für das linke Zürichseeufer im Gegensatz zur gegenüberliegenden Goldküste auch die Bezeichnung Silberküste verwendet. Aufgrund der steigenden Attraktivität des Immobilienmarktes, einer moderaten Steuerbelastung und einer Seesicht von Zürich bis in die Glarner Alpen wird neuerdings manchmal auch der Übername Platinküste gebraucht.[1][2][3][4]

Eine weitere scherzhafte Benennung ist Stahlküste, in Anspielung darauf, dass an dieser Seite des Sees mehr Gewerbe und Industrie angesiedelt ist als an der Goldküste, die als Wohngegend der Wohlhabenden bekannt ist.

Einzelnachweise

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