Picolinafen

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Picolinafen ist eine chemische Verbindung, die als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln verwendet wird.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Picolinafen
Allgemeines
Name Picolinafen
Andere Namen
  • N-(4-Fluorphenyl)-6-[3-(trifluormethyl)­phenoxy]-2-pyridincarboxamid (IUPAC)
Summenformel C19H12F4N2O2
Kurzbeschreibung

cremefarbener Feststoff mit muffigem Geruch[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 137641-05-5
EG-Nummer (Listennummer) 604-030-0
ECHA-InfoCard 100.112.657
PubChem 3294375
ChemSpider 2542991
Wikidata Q2092340
Eigenschaften
Molare Masse 376,3 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

1,45 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

107,2–107,6 °C[1]

Löslichkeit
  • praktisch unlöslich in Wasser (0,039 mg·l−1 bei 20 °C)[1]
  • löslich in Aceton, Ethylacetat und Toluol[2]
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 373410
P: ?
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)[3]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
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Eigenschaften

Picolinafen ist ein brennbarer cremefarbener Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.[1]

Verwendung

Picolinafen wird als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln verwendet.[1] Es ist ein selektives Nachauflauf-Herbizid für den Einsatz bei Wintergetreide wie Weizen, Gerste, Hafer und Roggen. Picolinafen dient zur Bekämpfung von Gräsern und einjährigen Unkräutern einschließlich Klatschmohn, Stiefmütterchen, Storchschnabel, Hederich und Senf.

Zulassung

Es wurde 2001 zuerst in Großbritannien, Deutschland und Australien zugelassen.[4] Der Wirkstoff wurde 2002 in der Europäischen Union für die Verwendung als Herbizid zugelassen.[5] In Deutschland und Österreich sind Pflanzenschutzmittel-Produkte mit diesem Wirkstoff zugelassen, in der Schweiz nicht.[6]

Einzelnachweise

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