Pirkensee

Ortsteil von Maxhütte-Haidhof From Wikipedia, the free encyclopedia

Pirkensee ist heute ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der oberpfälzischen Stadt Maxhütte-Haidhof, Landkreis Schwandorf.

Schnelle Fakten Stadt Maxhütte-Haidhof ...
Pirkensee
Koordinaten: 49° 10′ N, 12° 5′ O
Höhe: 365 m ü. NHN
Einwohner: 684 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 93142
Vorwahl: 09471
Schloss Pirkensee
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Pirkensee, Kirche Christ König

Geographie

Das Pfarrdorf liegt 2,5 Kilometer südwestlich von Maxhütte-Haidhof.

Die Gemarkung Pirkensee (094787) umfasst 5,421 km² und hat 1385 Einwohner.[2]

Geschichte

Im 13. Jahrhundert wird ein Hartweich von Pirchensee in den Traditionen, Urkunden und Urbare des Klosters St. Paul in Regensburg genannt.[3] Im Jahre 1326 taucht ein Hertel von Pirchense als Grundherr von Pirkensee auf. Auf diesen folgten ein Härtweig von Pirkensee, ein Hertel von Birchensee, ein Friedrich der Pirkensäer, sowie ab 1425 ein Peter Kanut von Pürkensee, dessen Gattin war Barbara von Hohenfels. Von 1470 bis 1521 sind Ruprecht und Lienhart die Eytenharter als Besitzer genannt. Von 1521 (eventuell aber bereits ab 1514)[4] bis 1731 waren die Teufel von Pirkensee die Eigentümer. Von 1731 bis 1797 waren die Freiherren von Franken die Hofmarkbesitzer von Pirkensee.

Mit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 entstand die Gemeinde Pirkensee. Die Gemeinde gehörte zum Landkreis Burglengenfeld. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern erfolgte am 1. Januar 1972 die Eingemeindung von Leonberg und Pirkensee nach Maxhütte-Haidhof, das selbst erst am 1. Februar 1956 aus der Fusion der Stadt Maxhütte mit der Gemeinde Meßnerskreith entstanden war.[5]

Pfarrei

Bis zur Einweihung der neuen katholischen Pfarrkirche „Christ König Pirkensee“ 1960 diente die Schlosskapelle von Schloss Pirkensee als Pfarrkirche. Die Pfarrgemeinde wird heute vom Pfarramt St. Leonhard mitbetreut.

Commons: Pirkensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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