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Pischelsdorf (Gemeinde Götzendorf)

Ortschaft von Götzendorf an der Leitha From Wikipedia, the free encyclopedia

Pischelsdorf ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Götzendorf an der Leitha im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich mit 555 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).[1] Bis Ende 1966 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]

Schnelle Fakten
Pischelsdorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Pischelsdorf
Pischelsdorf (Gemeinde Götzendorf) (Österreich)
Pischelsdorf (Gemeinde Götzendorf) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck an der Leitha (BL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Bruck an der Leitha
Pol. Gemeinde Götzendorf an der Leitha
Koordinaten 48° 0′ 18″ N, 16° 34′ 3″ Of1
Höhe 174 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 555 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 12,6 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03456
Katastralgemeindenummer 05015
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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555

BW

Geografie

Das südwestlich an Götzendorf angebaute Dorf am linken Ufer der Leitha wird von der Leitha Straße durchquert. Beim Ort verläuft auch der Leithakanal. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft, zu der auch die Siedlung Neu-Pischelsdorf zählt, insgesamt 292 Adressen.[3]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 57 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Schwadorf besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Pischelsdorf ein Bäcker, ein Fleischer, zwei Gastwirte, zwei Gemischtwarenhändler, ein Sattler, ein Schmied, drei Schneiderinnen, zwei Schuster, ein Trafikant, ein Tischler, ein Wagner und mehrere Landwirte ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1967 die damaligen Ortsgemeinden Götzendorf an der Leitha und Pischelsdorf.[2]

Sehenswertes

  • Pfarrkirche Pischelsdorf, bereits im 12. Jh. eine Pfarre; nach einem Brand im frühen 20. Jh. unter Einbeziehung älterer Teile neu errichtet
  • Pischelsdorfer Wiesen, artenreicher Biotopkomplex und Teil eines Natura-2000-Gebietes

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 100 (Ausgabe 1769; Büschelsdorf in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 4. Band: Neusiedl bis Pottendorf. Mechitaristen, Wien 1832, S. 277 (Pischelsdorf in der Google-Buchsuche).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 82.
Commons: Pischelsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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