Pistorf

ehemalige Gemeinde in Österreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Pistorf (ausgesprochen „Pistorf“ oder im Dialekt „Bischdorf“) war eine Gemeinde mit 1402 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Leibnitz im österreichischen Bundesland Steiermark. Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform[1] wurde sie ab 2015 mit der Nachbargemeinde Gleinstätten zusammengeschlossen.[2]

Schnelle Fakten (Ehemalige Gemeinde) Historisches Wappen von Pistorf Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen ...
Pistorf (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Pistorf
Historisches Wappen von Pistorf
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Pistorf (Österreich)
Pistorf (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Leibnitz (LB), Steiermark
Gerichtsbezirk Leibnitz
f5
Koordinaten 46° 45′ 59″ N, 15° 22′ 22″ Of1
Höhe 312 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 1402 (1. Jänner 2014)
Gebäudestand 194 (2001f1)
Fläche 13,57 km²
Postleitzahlenf0 8443, 8444, 8452f1
Vorwahl +43/3457 (Gleinstätten)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 61051
Zählsprengel/ -bezirk Pistorf (61051 002)
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
Schließen
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Ehemalige Gemeinde

BW

Geografie

Pistorf liegt in der Südsteiermark.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasste vier Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[3]):

  • Dornach (77)
  • Maierhof (314)
  • Pistorf (592)
  • Sausal (443)

Die Gemeinde bestand aus vier Katastralgemeinden:

  • Dornach
  • Mayerhof
  • Pistorf
  • Sausal bei Pistorf

Geschichte

Eine 1168 in Leibnitz ausgestellte Urkunde erwähnt erstmals den Namen „Piscouistorf“. Die Ortsgemeinden als autonome Körperschaften entstand 1850. 1882 lösten sich die Katastralgemeinden Distelhof, Dornach, Pistorf, Maierhof und Sausal von der Ortsgemeinde Gleinstätten und schlossen sich zur neuen Ortsgemeinde Pistorf zusammen. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Politik

Bürgermeister war bis Ende 2014 Franz Koller (ÖVP). Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

Ehemalige Bürgermeister

Weitere Informationen von, bis ...
vonbisBürgermeister[4]
19461947Peter Sturm
19471948Gottfried Sackl
19481950Josef Lampl
19501955Franz Neukirchner
19551975Franz Koller
19751987Franz Schwarzl
19872000Franz Hirschmugl
20012005Hermann Nagler
20052014Franz Koller
Schließen

Wappen

Mit Beschluss vom 23. März 1992 hat die Steiermärkische Landesregierung der Gemeinde Pistorf, mit Wirkung vom 1. Mai 1992, das Recht zur Führung unseres Gemeindewappens verliehen.[5]

Blasonierung:

„In rotem Schild mit silbernem Schildhaupt in Weinlaubschnitt eine rot gezierte silberne Bischofsmütze.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Affahrtmühle in Maierhof
Die Schwarzlkapelle in Maierhof

Pistorf hat mehrere Sehenswürdigkeiten, von denen einige unter Denkmalschutz stehen:[6]

  • Theresienschlössl, eine 1908 errichtete Villa (Landhaus) mit Baukern aus dem 18. Jahrhundert in Sausal
  • Affahrtmühle, ein 1845 errichtetes Wohnhaus in Maierhof
  • Lewitschkapelle in Maierhof, eine Flur- und Wegkapelle die den hll. Johann und Paul geweiht ist
  • Zur Schmerzhaften Muttergottes in Pistorf, eine Flur- und Wegkapelle die dem hl. Florian geweiht ist
  • Bildstock in Dornach
  • Bildstock in Pistorf
  • Flur- und Wegkapelle Marien in Dornach
  • Marienkapelle, eine Flur- und Wegkapelle in Maierhof
  • Schwarzlkapelle (auch „Schwarzlkreuz“) in Maierhof
  • Flur- und Wegkapelle in Maierhof, diese ist der hl. Maria geweiht
  • Zum Gegeißelten Heiland (auch „Oberdorfkapelle“), Flur- und Wegkapellei in Pistorf
  • Anna-Kapelle (auch „Unterdorfkapelle“), eine Flur-/Wegkapelle in Pistorf
  • Flur- und Wegkapelle zum hl. Antonius in Sausal
  • Theresienkapelle (Messkapelle „Maria vom Guten Rat“) in Sausal
  • hl. Maria von Lankowitz, eine Flur- und Wegkapelle in Sausal
  • Flur- und Wegkapelle Maria von Osterwitz (auch „Franzjokakapelle“) in Sausal

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI