Pleśnica
Ort in Polen
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Pleśnica (deutsch Plieschnitz) ist ein Ort der Stadt- und Landgemeinde Korfantów im Powiat Nyski der Woiwodschaft Opole in Polen.
| Pleśnica | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Opole | |
| Powiat: | Nysa | |
| Gmina: | Korfantów | |
| Geographische Lage: | 50° 26′ N, 17° 36′ O | |
| Höhe: | 220–230 m n.p.m. | |
| Einwohner: | 66 (31. März 2011[1]) | |
| Postleitzahl: | 48-325 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ONY | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Nächster int. Flughafen: | Breslau | |

Geographie
Das Straßendorf Pleśnica liegt etwa zehn Kilometer südlich von Korfantów, 28 Kilometer östlich von Nysa (Neisse) und 47 Kilometer südwestlich von Opole (Oppeln) in der Schlesischen Tiefebene. Nördlich liegt ein großflächiger Hainbuchenwald.
Nachbarorte von Pleśnica sind im Nordwesten Przydroże Małe (Klein Schnellendorf), im Osten Grabine (Grabina), im Südosten Schmitsch (Śmicz) und im Südwesten Ścinawa Mała (Steinau O.S.).
Geschichte

„Plesschnitz“' wurde 1235 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte zum Herzogtum Oppeln und ist für die Jahre 1384 und 1410 in der Schreibweise „Plesschnitz“ belegt. Der Ortsname leitet sich vom slawischen Begriff plesz ab und bedeutet in etwa kahles Feld.[2]
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Plieschnitz mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. Zwischen 1743 und 1818 gehörte das Dorf zum Landkreis Oppeln.
Nach der Neugliederung der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Plieschnitz ab 1818 zum Landkreis Falkenberg O.S., mit dem sie bis 1845 verbunden blieb. 1845 bestanden im Dorf ein Vorwerk und 49 Häuser. Die Einwohnerzahl lag damals bei 233, davon einer evangelisch.[3] 1865 zählte das Dorf sechs Bauern-, 15 Gärtner- und zwölf Häuslerstellen.[4] 1874 wurde der Amtsbezirk Klein Schnellendorf gebildet, dem die Orte Ellguth-Steinau, Groß Schnellendorf, Klein Schnellendorf und Plieschnitz sowie die Gutsbezirke Ellguth-Steinau, Groß Schnellendorf, Klein Schnellendorf und Plieschnitz eingegliedert wurden.[5] 1885 wurden 202 Einwohner gezählt.[6]
1924 wurde das Dorf elektrifiziert und 1934 die Freiwillige Feuerwehr gegründet.[2] 1933 hatte Plieschnitz 230 Einwohner. Am 10. Juni 1936 erfolgte die Umbenennung des Ortes in Fuchsberg O.S. Im September 1937 wurde auf Initiative der Reichsvertretung der Juden in Deutschland und des Hechaluz, mit dem Aufbau einer Mittleren-Hachschara auf dem Gut der Fabrikantenfamilie Fränkel aus Neustadt O.S. begonnen. Im April 1938 sollen 55, im Mai 1939 90 Chaluzim und Chaluzoth in Ellguth gelebt haben. 1939 lebten in Fuchsberg 224 Einwohner.[7] Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Dorf im März 1945 von der Roten Armee eingenommen. Diese ließ im Dorf 20 Einwohner erschießen.[2]
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Fuchsberg 1945 mit dem größten Teil Schlesiens an Polen. Nachfolgend wurde es in Pleśnica umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert. Seit 1999 gehört es zum Powiat Nyski. 2005 wurden 70 Einwohner gezählt.[2]
Sehenswürdigkeiten

- Vorwerk
- Kapelle mit dem Patrozinium des hl. Andresas
- Steinerne Wegekreuze
