Polizeifliegerstaffel Nordrhein-Westfalen
Luftunterstützungseinheit der Polizei Nordrhein-Westfalen
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Die Polizeifliegerstaffel NRW mit Standorten an den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund ist die Luftunterstützungseinheit der Polizei Nordrhein-Westfalen. Sie ist dem Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) unterstellt und besteht im Jahr 2026 aus sechs Polizeihubschraubern des Typs Airbus Helicopters H145 D3.[1]
2× BK 117 (Reserve), 2× EC 155 (Reserve), 1× Cessna 182
| Polizeifliegerstaffel NRW | |
|---|---|
| Organisation | |
| Standorte | Flughafen Dortmund |
| Gründungsjahr | 1962 |
| Flottenbestand | |
| Anzahl | 6 |
| Typ | 6× H145 D3,
2× BK 117 (Reserve), 2× EC 155 (Reserve), 1× Cessna 182 |
| Konfigurationen | EOS, Winde/Außenlast, Transporter |
Geschichte
1960er Jahre
Die Polizeihubschrauberstaffel „Rheinland“ des Bundeslands Nordrhein-Westfalen nahm, nach Beendigung der erforderlichen Planung- und Vorbereitungsarbeiten am 1. August 1962 den offiziellen Flugbetrieb auf. Die beiden Polizeihubschrauber vom Typ Augusta Bell 47 J wurden schon zuvor am 25. Juni 1962 in Dienst gestellt. Demzufolge war die Staffel „Rheinland“ die erste polizeiliche Hubschrauberstaffel einer Landespolizei in der Bundesrepublik Deutschland.
Für den Flugdienst standen zum Zeitpunkt der Gründung zwei Piloten und zwei Bordwarte zur Verfügung, die zuvor ihre Ausbildung in Hangelar beim Bundesgrenzschutz erhielten.
Die neu errichtete Hubschrauberstaffel wurde organisatorisch zunächst dem Landesautobahnzug des Regierungspräsidium Düsseldorf unterstellt. Dieses Präsidium war für die Verkehrsüberwachung auf den Bundesautobahnen innerhalb des Regierungsbezirks zuständig.
Die erste Dienststelle der Staffel befand sich bis zum 1. September 1963 im Unterkunftsbereich der Bereitschaftspolizei-Abteilung III in Wuppertal. Als Hangar dienten zu dieser Zeit zwei Garagen. Der Flugbetrieb war in diesen beengten Verhältnissen mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Vor jedem Start und jeder Landung mussten die abgestellten Fahrzeuge, die sich auf dem Parkplatz der Bereitschaftspolizei befanden, weggefahren werden. Doch bereits nach einem Jahr konnte dieses Provisorium überwunden werden. Am 1. September 1963 erfolgte der Umzug nach Düsseldorf. Ab diesem Zeitpunkt fand die Staffel ihre Basis in der Halle 1 des Flughafen Lohausen in der Nähe der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Nach einigen Monaten der Erfahrungssammlung wurde festgestellt, dass die beiden Hubschrauber nicht den gestellten Anforderungen entsprachen. Es stellte sich heraus, dass die beiden Bell 47 J bei Steilstarts und Schwebeflügen in größeren Höhen eine gewisse Untermotorisierung aufwiesen.

Bereits zehn Monate nach Indienststellung der Staffel konnten 226 Einsätze mit mehr als 600 Flugstunden verzeichnet werden. Die rapide Zunahme der Kfz-Zulassungen und der verstärkte Ausbau des Bundesautobahnnetzes im Ruhrgebiet machten den Ausbau der Staffel notwendig. Unter dem Regierungspräsidium Arnsberg wurden dem Landtag vier Hubschraubermuster (Bell 47 J3, Alouette II Astazou, Alouette III und Hiller E4) zur Auswahl gestellt. Die Entscheidung fiel zugunsten der Alouette II Astazou mit einem Grundpreis von 386.000 DM (mit Zusatzausstattung 500.000 DM). Von diesem Hubschraubermuster wurden vier Maschinen bestellt.[2]
Im Mai 1964 erfolgte der Austausch der beiden Bell 47 J gegen zwei Turbinenhubschrauber vom Typ Alouette II Astazou des französischen Herstellers Aérospatiale. Die ausgesonderten Bell Hubschrauber wurden von der Polizeihubschrauberstaffel in Hamburg übernommen.[3]
Für das Bundesland mit seinem Ruhrgebiet und den unterschiedlichen Industrieansiedlungen war die frühe Schaffung von Schnell- und Bundesstraßen existenziell. Ebenso auch die Anbindung an Norddeutschland und an die Nachbarländer Belgien und die Niederlande. Aufgrund dieser taktischen Überlegung wurde der Entschluss gefasst, die bestehende Staffel zu teilen.
Am 22. Oktober 1966 erfolgt die Teilung in „Westfalen“ mit Standort Dortmund und in „Rheinland“ am ursprünglichen Standort in Düsseldorf. Jeder Standort verfügte über einem Staffelführer (Zugleich Pilot), vier Hubschrauberpiloten, vier Bordwarte und neun weiteren Beamten zur Unterstützung. Jede Teilstaffel hatte zwei Alouette II, ein Funkverbindungsfahrzeug, einen Schwimmer-Montagewagen, ein Feuerlöschanhänger, ein Kraftstoffversorgungsfahrzeug und einen Satz Werkstatteinrichtung.
1970er Jahre
Die Teilstaffel Rheinland wurde 1972 Untermieter in der Halle 8 der Fluggesellschaft LTU. Die abgestellten Hubschrauber waren gegenüber den größeren Linienflugzeugen kaum erkennbar.

1972 erfolgte die Verstärkung des Flottenbestands mit dem Kauf von zwei Aérospatiale SA 341 G Gazelle und einer Alouette III SA 319B. 1975 wurden noch zwei SA 341 G Gazelle und eine weitere Alouette III beschafft. Somit war der Gesamtbestand der Flotte in NRW auf zehn Polizeihubschrauber (vier Alouette II, vier Gazelle und zwei Alouette III) angewachsen.
Die Wartungs- und Instandhaltungskosten innerhalb der Staffel rissen ein immer größeres Loch in den Etat. Um Kosten zu sparen, wurde eine Polizei-Hubschrauber-Zentralwerkstatt (PHZW) eingerichtet. Diese gehörte zur Teilstaffel „Rheinland“, wobei die Teilstaffel „Westfalen“ nun für die Aus- und Weiterbildung der Piloten zuständig war.
Die Teilstaffel Rheinland musste am 19. November 1976 wegen des gestiegenen Flächenbedarfs der LTU in die neue und eigens errichtete Halle 10 (etwa 1275 m²) am Flughafen Düsseldorf umziehen. Dazu kamen Diensträume mit rund 750 m² Fläche.[2]
1977 wurde eine Jahresleistung von 3885 Flugstunden erreicht.
Am 4. Juni 1978 stürzte eine Alouette III (D-HAMS) etwa 80 Meter neben der Autobahn A1 in der Nähe des Kamener Kreuzes ab, nachdem der Hauptrotor und das Hauptrotorgetriebe ausgefallen waren. Polizeihauptmeister (PHM) Rainer Kittendorf (35) und PHM Günther Mattner (39) kamen ums Leben. Die Maschine wurde zum Totalschaden und wurde abgeschrieben.[4] Nachdem Unfall und anderen Triebwerksstörungen entschloss man sich bei der Polizei NRW nur noch Hubschrauber mit zwei Triebwerken über den dicht besiedelten Ruhrgebiet einzusetzen, so dass bei einem Triebwerksausfall der Hubschrauber sicher weiter fliegen konnte.[5]

Im November 1978 begann eine neue Epoche in der Staffel durch den Kauf neuer Hubschrauber. Bis 1980 erwarb NRW fünf MBB Bo 105 CBS, die teilweise für den Instrumentenflug ausgestattet waren.[2]
Die Ausbildung der Piloten für das neue Hubschraubermuster erfolgte bei Messerschmitt-Bölkow-Blohm und bei der Motorflug GmbH in Baden-Baden über den Zeitraum September 1979 bis Februar 1980. Ende 1981 standen sechs Piloten mit entsprechender Musterberechtigung für die Bo 105 zur Verfügung.
Die Alouette III wurde nun als erstes abgelöst. Die Maschine wurde 1979 an die Schweizerische Rettungsflugwacht verkauft.[2]
1980er Jahre
Zur Ausgabenminderung wurde 1980 wie auch bei der Polizeihubschrauberstaffel Rheinland-Pfalz der Einsatz einer zweimotorige Partenavia P38 Observer (Kennzeichen D-GERD) getestet. Die fehlende Außenlandemöglichkeit für Hilfeleistungen bei Unfällen sowie die Probleme Straftäter bei Fahndungen im Auge zu behalten, wurden bemängelt, so dass das Flugzeug seinerzeit nicht beschafft wurde.[5]

1981 wurden alle Alouette II an die Firmen LTD, Air-Glaciers und Sud Aviation abgegeben. Am 20. März 1985 erfolgte der Verkauf einer SA 341 G Gazelle an die Firma Helicopter Flug Service GmbH in Bückeburg. Ende 1985 verfügt die Staffel somit über einen Flottenbestand von sechs Bo 105 und drei SA341 Gazelle.
Die Polizeifliegerstaffel Nordrhein-Westfalen kam von 1962 bis 1985 auf eine Flugstundenzahl von etwa 110.000 Flugstunden. Zu diesem Zeitraum gehörte die Verkehrsüberwachung noch zu den Hauptaufgaben. Doch es kamen Aufgaben wie Umweltschutz, Fahndungen, Beobachtung von polizeilichen Großereignissen, Observationen, Objektschutz und Transporte hinzu.
Das angestrebte Ziel in den folgenden Jahren bestand darin den Flottenbestand auf elf Maschinen (Bo 105/BK 117) zu steigern. Zudem bestanden Überlegungen Stützpunkte am Flughafen Köln/Bonn und in Ostwestfalen zu gründen.[2]
Mit der Bo 105 begann die Ära der Videotechnik in der Polizeifliegerei. Zu Beginn rudimentär mit Kameras von Hand geführt und später mit kreiselstabilisierter Bildtechnik nachgerüstet. Im nächsten Schritt wurden Wärmebildkameras für den Einsatz bei Dunkelheit verwendet. Doch für diese zusätzlichen Lasten der Videotechnik war die Bo 105 ursprünglich nicht gebaut worden und brachte sie an die Grenze der Leistungsfähigkeit.[5]

Das Gladbecker Geiseldrama im August 1988 zeigte, das für Spezialeinsatzkommandos größere Transportkapazitäten gebraucht wurden. Man reagierte und beschaffte zwei BK 117 B2, die 1990 in Dienst gestellt wurden.
Ab den 1990er Jahren
In den Folgejahren hatten die BK 117 im Einsatz überzeugende Leistungen erbracht. Für die ausgesonderten Bo 105 wurden deshalb drei weitere BK 117 beschafft.[6] Diese Maschinen gehörten zu den letzten Produzierten C1-Versionen, welche 2004 das Eurocopter Werk in Donauwörth verließen.[7]
Die BK 117 Modelle konnten bedarfsgerecht mit einer Wärmebildkamera und einem Suchscheinwerfer ausgerüstet werden. Der Operator steuerte die Kamera, die auch Livebilder übertragen konnte.[8]
Einmal jährlich üben die Besatzungen der beiden Fliegerstaffeln der nordrhein-westfälischen Polizei aus Düsseldorf und aus Dortmund die Rettung einer Person aus dem Fluss Rhein. Die sogenannte Kufenrettung wurde im Laufe von mehr als zehn Jahren nahezu perfektioniert. Dabei wird das Ertrinkungsopfer in niedriger Höhe, bei fließenden Gewässern mit der Strömung langsam angeflogen, am Anfang mit 50 km/h, dann mit reduzierter Fahrt, im Idealfall hat der Hubschrauber zum Schluss die gleiche Geschwindigkeit wie das Wasser von etwa 6 km/h.

Die starke Motorisierung und große Leistungsreserve der zweimotorigen BK 117 erlaubten Anflüge auch mit Rückenwind und unter grenzwertigen Flugbedingungen. Während die beiden älteren BK 117 B-2 von zwei Honeywell LTS 101-750B-1-Triebwerken mit je 410 kW (550 shp) angetrieben wurden, verfügten die drei jüngeren BK 117 der NRW-Polizei in der C-1-Version über Arriel-1E2-Antriebe von Turbomeca mit je 550 kW (738 shp) Leistung. Mit einer Dreiercrew blieb die Maschine auch bei vollen Tanks noch weit unter 3350 kg, seiner maximalen Abflugmasse.
Die Kufenrettung hatte Vorteile da sie erheblich schneller ging und bedurfte keines zusätzlichen Personals oder aufwendigen Windeneinsatzes. Allerdings funktionierte die Kufenrettung nicht mit jedem Helikoptermuster. Zum Beispiel sind EC135 und EC155 aufgrund ihrer tief liegenden ummantelten Heckrotoren (Fenestrons) dafür nicht geeignet. Bei der BK 117 hingegen liegt der konventionelle Heckrotor sehr weit oben, zudem verfügt der Hubschrauber über ein relativ hohes Landegestell. Das garantiert große Sicherheit mit genügend Platz zwischen der sensiblen Rumpfunterseite und der Wasseroberfläche. Drei Menschen konnten durch die Kufenrettung bis 2015 geborgen werden. Europaweit wurde diese Art der Wasserrettung nur von Nordrhein-Westfalens Polizeipiloten praktiziert.[9]

Um eine komplette Einheit von SEK-Beamten samt notwendiger Ausrüstung auf schnellstmöglichem Wege und unabhängig vom Verkehr transportieren zu können, wurden 2003 zwei EC 155 B von Eurocopter beschafft. Bei Geiselnahmen, Entführungen oder sonstigen Fällen schwerer Gewaltkriminalität erreichten Spezialeinheiten ihren Einsatzort mit den neuen EC 155 innerhalb kürzester Zeit.[6]
Die Polizeifliegerstaffel NRW verfügte 2009 über zwei EC 155 (Funkrufname Hummel 1 und 2) und fünf BK 117 (Hummel 4 bis 8).[7]
Den Staffeln aus Düsseldorf und Dortmund gehörten 2015 insgesamt 38 Piloten an, acht Operator bedienten zudem die komplexe Technik der Wärmebildkameras an Bord. Über NRW sind die Hubschrauber auch nachts unterwegs, es sei denn die Wetterverhältnisse lassen Sichtflug nicht mehr zu.[9]
Im Juni 2016 bestand die Staffel aus zwei EC 155 für SEK-Einsätze und aus fünf Hubschraubern vom Typ BK 117.[10]

Am 7. September 2016 hatte Innenminister Ralf Jäger (SPD) in Düsseldorf die erste von insgesamt sechs neuen H 145 T2 von Airbus Helicopters an die Fliegerstaffel übergeben. Die Beschaffung der Maschinen kostete das Land knapp 65 Millionen Euro.[11] Die Maschinen wurden mit hochauflösenden Wärmebildkameras ausgestattet und können Handys mittels IMSI-Catcher aus der Luft orten. Gut 2.000 Einsätze flogen die 35 Piloten der NRW-Fliegerstaffel üblicherweise im Jahr. Die H 145 ersetzte zudem zwei verschiedene Typen (BK 117 und EC 155), was dauerhaft Wartungs- und Schulungskosten sparte. Im Gegenzug wurde die Staffel aber um einen Hubschrauber reduziert. Dank neu verbauter Heckkamera können die Piloten nun auch nach hinten schauen.[12]
Die NRW-Polizei rüstete ihre sechs Hubschrauber vom Typ Airbus H 145 um, so dass diese mit fünf statt vier Rotorblättern fliegen. Der Umbau erfolgte von September 2022 bis zum Sommer 2023. Die Hubschrauber hatten nach einem Bericht des Polizei-Mitarbeitermagazins "Streife" ein "Vibrationsproblem". Daher bekamen sie zuvor als Extra ein 20 Kilogramm schweres Anti-Vibrations-System. Das fiel mit der Umrüstung weg. Zudem konnten die Hubschrauber mit den neuen Rotorblättern 100 Kilogramm mehr tragen. Gerade beim Einsatz bei Waldbränden, wenn die Hubschrauber Löschwasser-Außenlastbehälter ("Bambi Buckets") einsetzen, lohnte sich das. "Bei der Feuerbekämpfung mache das bei zehn Umläufen mit Löschwasser immerhin eine ganze Tonne aus", sagte Thorsten Voß, damaliger Technischer Leiter der Fliegerstaffel.[13]
Die Betriebskosten eines Hubschraubers liegen bei den eingesetzten Airbus H145 bei etwa 1500 € pro Flugstunde.[14]
Name
Seit dem Jahre 1998 führt die Staffel in Nordrhein-Westfalen den Namen Polizeifliegerstaffel NRW. Hervorgegangen ist die Polizeifliegerstaffel aus den ehemaligen Hubschrauberstaffeln Rheinland und Westfalen.[15]
Die Fluggeräte verfügen über Rufzeichen (oder Funkrufnamen), mit denen sie sich in Flug- und Polizeifunk melden und angesprochen werden. Im Fall der Polizeifliegerstaffel NRW sind dies Hummeln (Bombus) sind eine zu den Echten Bienen gehörende Gattung staatenbildender Insekten.[16]
Aufgaben
Mit einer 24-Stunden-Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr sind die Hubschrauber spätestens in 30 Minuten an jedem Ort im Bundesland NRW. Somit ist rund um die Uhr ein mit verschiedenen Kamerasystemen und Livebildübertragung ausgestatteter Polizeihubschrauber verfügbar. Die Hubschrauberstaffel der NRW-Polizei fliegt durchschnittlich über 2.000 Einsätze im Jahr.
Zu den Aufgaben der Polizeifliegerstaffel zählen heute:
- Aufklären: Bei Großeinsätzen, wie zum Beispiel Katastrophenlagen, Großbränden, großen Sportveranstaltungen, Demonstrationen und schweren Verkehrsunfällen kann ein entsprechend ausgerüsteter Hubschrauber Livebilder zum Polizeiführer übermitteln und so eine visuelle Beurteilung der Lage ermöglichen
- Fahnden: Der Hubschrauber kann aus großer Distanz Fahrzeuge oder Personen verfolgen, ohne den Sichtkontakt zu verlieren. Ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera kann der Operator auch in der Dunkelheit Ziele verfolgen.
- Retten: Ein Hubschrauber erreicht schnell unwegsames Gelände, Inseln im Fluss oder Berge, um Rettungskräfte abzusetzen oder selbst zu retten.[1]
- Bekämpfen von Bränden: Direkte Brandbekämpfung aus der Luft durch Abwurf von Löschmitteln auf ein Feuer oder die direkte Umgebung.[14]
- Transportieren: Personal, Führungs- und Einsatzmitteln (bspw. MEK, SEK, Taucher, Bergwacht) zum Einsatzort verlegen.
Flotte
| Rufzeichen | Kennzeichen | Typ | Indienststellung | Seriennummer | Verbleib |
|---|---|---|---|---|---|
| Hummel 6 | D-HNWW | H145 D3 | 2017 | c/n: 20144 | Im Dienst |
| Hummel 5 | D-HNWV | H145 D3 | 2017 | c/n: 20140 | Im Dienst |
| Hummel 4 | D-HNWU | H145 D3 | 2017 | c/n: 20134 | Im Dienst |
| Hummel 3 | D-HNWT | H145 D3 | 2016 | c/n: 20107 | Im Dienst |
| Hummel 2 | D-HNWS | H145 D3 | 2016 | c/n: 20085 | Im Dienst |
| Hummel 1 | D-HNWR | H145 D3 | 2016 | c/n: 20071 | Im Dienst |
| Hummel Y | D-EMLI | Cessna 182S Skylane | 2006 | c/n: 182-80645 | Im Dienst |
| Hummel X | D-EBKI | Cessna 182S Skylane | 2006 | c/n: 182-80493 | Im Dienst |
| - | D-HNWN | EC-155 B | 2003 | c/n: 6643 | Außerdienststellung 2017 / Reserve |
| - | D-HNWM | EC-155 B | 2003 | c/n: 6613 | Außerdienststellung 2017 / Reserve |
| - | D-HNWQ | BK-117 C1 | 2004 | c/n: 7554 | Außerdienststellung 2017 |
| - | D-HNWP | BK-117 C1 | 2004 | c/n: 7553 | Außerdienststellung 2017 |
| - | D-HNWO | BK-117 C1 | 2004 | c/n: 7552 | Außerdienststellung 2017 |
| - | D-HNWL | BK-117 B2 | 1990 | c/n: 7212 | Außerdienststellung 2017 / Reserve |
| - | D-HNWK | BK-117 B2 | 1990 | c/n: 7200 | Außerdienststellung 2017 / Reserve |
| - | D-HNWG | BO-105 CBS-4 | 1992 | c/n: S-684 | Außerdienststellung 2006 |
| - | D-HNWF | BO-105 CBS-4 | 1980 | c/n: S-626 | Außerdienststellung 2004 |
| - | D-HNWE | BO-105 CBS-4 | 1980 | c/n: S-456 | Außerdienststellung 2004 |
| - | D-HNWD | BO-105 CBS-4 | 1980 | c/n: S-431 | Außerdienststellung 2004 |
| - | D-HNWB | BO-105 CBS-4 | 1979 | c/n: S-399 | Außerdienststellung 1990 |
| - | D-HNWA | BO-105 CBS-4 | 1979 | c/n: S-398 | Außerdienststellung 1990 |
| - | D-HAMS | Alouette III SA 319B | 1975 | Totalverlust 1978 | |
| - | D-HAIR | SA 341 G Gazelle | 1975 | c/n: 1294 | Außerdienststellung 1988 |
| - | D-HMTD | SA 341 G Gazelle | 1975 | Außerdienststellung 1988 | |
| - | D-HEFT | Alouette III SA 319B | 1972 | Verkauft in die Schweiz 1979 | |
| - | D-HMTC | SA 341 G Gazelle | 1972 | Außerdienststellung 1988 | |
| - | D-HMTB | SA 341 G Gazelle | 1972 | Verkauft 1985 | |
| - | Alouette II | 1964 | Verkauft 1981 | ||
| - | D-HODU | Alouette II | 1964 | Verkauft 1981 | |
| - | D-HODO | Alouette II | 1964 | Verkauft 1981 | |
| - | Alouette II | 1964 | Verkauft 1981 | ||
| - | Augusta Bell 47 J | 1962 | Verkauft nach Hamburg 1964 | ||
| - | Augusta Bell 47 J | 1962 | Verkauft nach Hamburg 1964 |
Trivia
- Der Hubschrauberpilot Tim Pittelkow der Polizeifliegerstaffel Nordrhein-Westfalen erlange ab 2012 eine gewisse mediale Aufmerksamkeit durch Besuche im Radio, Fernsehen („Wer wird Millionär“) und bei Podcasts. Auslöser war sein Engagement bei dem Projekt „Häkelhelden“. Dabei werden Mützen für einen guten Zweck, wie beispielsweise dem „Weißen Ring“ gehäkelt.[17]
- Die drei BK-117 C1 (D-HNWO, D-HNWP, D-HNWQ) wurden an Heli Service International verkauft und übernahmen Einsätze auf dem Forschungsschiff Polarstern.[18]
