Premich (Burkardroth)
Ortsteil von Burkardroth
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Premich ist ein Gemeindeteil des Marktes Burkardroth im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen in Bayern.[3] Die Gemarkung Premich hat eine Fläche von 7,018 km². Sie ist in 2376 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2953,68 m² haben.[1] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Steinberg.[4]
Premich Markt Burkardroth | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 18′ N, 10° 1′ O |
| Höhe: | 291 m ü. NHN |
| Fläche: | 7,02 km²[1] |
| Einwohner: | 1011 (31. Dez. 2024)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 144 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 97705 |
| Vorwahl: | 09701 |

Geographische Lage
Das Pfarrdorf Premich liegt nördlich von Burkardroth. Bei Premich fließen die Große Steinach und die Kleine Steinach zur Premich zusammen. Durch den Ort verläuft die Staatsstraße 2267, die westwärts zur Staatsstraße 2290 und ostwärts nach Steinach an der Saale, einem Gemeindeteil von Bad Bocklet, führt.
Geschichte
Premich entstand im Jahr 1518 zu einer Zeit, als Anfang des 16. Jahrhunderts bevorzugt Salzforstgebiete bevölkert wurden. Die Pfarrei Premich gehörte – unter Amtshilfe des Klosters Kreuzberg – zunächst zu Steinach. Im Jahr 1692 wurde sie um Gefäll, Langenleiten, Sandberg und Waldberg ergänzt, von denen heute Gefäll noch in der Premicher Pfarrei vorhanden ist.
Am 1. Mai 1978 wurde Premich im Rahmen der Gebietsreform in Bayern ein Gemeindeteil von Burkardroth.[5] Im Oktober 1971 hatten hierzu Befragungen und Abstimmungen in den Dörfern, die nach Burkardroth eingemeindet werden sollten, stattgefunden. Von den 390 abgegebenen Stimmen in Premich fielen 264 gegen die Eingemeindung aus. Man bevorzugte einen Zusammenschluss mit den Dörfern Langenleiten, Sandberg, Schmalwasser und Waldberg (alle Landkreis Rhön-Grabfeld). Eine Rechtsverordnung der Regierung von Unterfranken setzte jedoch die Eingemeindung nach Burkardroth durch.
Im Jahr 1979 ging die Premicher Kläranlage in Betrieb. 1992 und 1996 erfolgten Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen an der Premicher Straßenbeleuchtung.
Bevölkerungsentwicklung
Bauwerke und Denkmäler
St.-Laurentius-Kirche
Die Bauzeit der Premicher St.-Laurentius-Kirche reichte von 1686 bis 1692. Im Jahr 1847 verursachte ein Brand schwere Schäden in der Kirche; erst im Jahr 1849 waren die für die Reparaturarbeiten nötigen finanziellen Mittel erbracht. Die 1850 in der Kirche installierten Glocken wurden im Jahr 1918 im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. Im Jahr 1976 fand eine umfangreiche Renovierung der Kirche statt.
Baudenkmäler
Literatur
- Bayerische Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservates Rhön, Regierung von Unterfranken (Hrsg.): Historische Kulturlandschaft der Südrhön mit den Schwarzen Bergen. (= Historische Kulturlandschaft Rhön. Band 4). Michael Imhof Verlag, Petersberg 2024, ISBN 978-3-7319-1487-7.[8]
- Josef Wabra: Führer durch die Kissinger Rhön. (= Landeskundliche Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft Rhön/Saale. Heft 10). Landkreis Bad Kissingen, Bad Kissingen 1968, DNB 720289777, S. 238–242.
- Otmar Zehnter, Erna Zehnter: Schule im Wandel der Zeiten. Ein Streifzug durch 5 Jahrhunderte Schulgeschichte des Marktes Burkardroth. Selbstverlag, Burkardroth 1999, ISBN 3-929278-15-4.
Weblinks
- Premich. In: Website des Marktes Burkardroth
- Premich in der Topographia Franconiae
- Premich in der Ortsdatenbank von bavarikon.
- Heimatgeschichtliche Veröffentlichungen von Alfred Saam. In: Burkardroth.de