Pronomen

Bezeichnung für verschiedene Arten von Wörtern, die an die Stelle eines Nomens treten können From Wikipedia, the free encyclopedia

Pronomen (lateinischer Plural Pronomina, deutsch auch im Plural oft Pronomen) oder Fürwort ist in der Grammatik eine Wortart. Die Bezeichnung ist aus lat. pro „für“ und nomen zusammengesetzt und wurde von den antiken lateinischen Grammatikern erläutert als ein Wort das pro nomine („für ein nomen“) steht; beide Bezeichnungen (nomen und pronomen) hatten in der antiken Grammatik aber andere Bedeutungen als heute.

Im modernen Verständnis werden bis zu zehn Untertypen in diese Wortart zusammengefasst, die sehr verschiedenartige grammatische Eigenschaften haben, z. B.: er (ein Personalpronomen), mein (ein Possessivpronomen), jemand (ein Indefinitpronomen) oder welcher (ein Frage- bzw. Relativpronomen). Als allgemeine Beschreibung für die Funktion von Pronomen wird oft die Funktion eines „Stellvertreters“ genannt. Pronomen stehen als Stellvertreter aber tatsächlich nicht „für ein Nomen“ (im heutigen Sinn), sondern für größere Einheiten aus zumindest Artikel plus Nomen bzw. Substantiv. Anders als Substantive können Pronomen in der Regel nicht mit Artikeln kombiniert werden. Die Eigenschaften von Pronomen gehen aber auch über eine Stellvertreterfunktion noch hinaus, z. B. können Relativpronomen bei der Einleitung eines Relativsatzes gar nicht durch Substantivkonstruktionen ersetzt werden. Bei Indefinitpronomen können auch verneinende, quantifizierende oder fragende Funktionen eingeschlossen sein.

Pronomen sind wie Artikel und Substantive eine deklinierbare Wortart: Je nach Untertyp können sie Formen für Kasus (Fall), Numerus (Zahl) und Genus (Geschlecht) zeigen. Im Gegensatz zu Substantiven sind sie aber keine Inhaltswörter, sondern bezeichnen Personen oder Dinge nur mithilfe ihrer grammatischen Merkmale. Traditionell können Pronomen freistehende Ausdrücke sein oder solche, die bei einem Substantiv/Nomen stehen („mein Glas“ – „das ist meins“), teilweise wird aber auch die Bezeichnung Pronomen auf freistehende Ausdrücke eingeschränkt. Da die Abgrenzung zwischen Artikelwörtern und Pronomen insgesamt schwierig ist, werden sie in manchen Systemen auch in eine einzige Wortart zusammengefasst.

Eigenschaften und Abgrenzung der Pronomen

Pronomen sind eine sehr weit gefasste Wortart, je nach grammatischer Tradition werden bis zu zehn Untertypen unterschieden, die auch sehr unterschiedliche grammatische Eigenschaften haben. So können Pronomina auch Fragen markieren (Fragepronomen wie wer) oder als Relativpronomen Relativsätze einleiten. Eine Definition der Klasse kann daher nur durch sehr allgemeine Merkmale erfolgen.

Pronomen als Funktionswörter

In allen ihren Unterarten zählen Pronomina nicht als Inhaltswörter, sondern sie verhalten sich als grammatische Elemente (Funktionswörter). Dies zeigt sich auch darin, dass sie eine geschlossene Klasse bilden, d. h. eine Klasse von Ausdrücken, die nicht beliebig durch neue Wörter erweiterbar ist.

Probleme der Definition und Abgrenzung ergeben sich daher vor allem mit Bezug auf andere Funktionswörter, insbesondere zu Artikeln. Teilweise werden traditionell Pronomina genannte Wörter auch direkt als Artikelwort oder Determinativ klassifiziert. Die Dudengrammatik spricht von einer übergeordneten Klasse „Artikelwörter und Pronomen“, in der beide in manchen Hinsichten gleichartig sind, für andere Zwecke aber zu unterscheiden sind.[1]

Pronomen als „Stellvertreter“

Die Funktion von Pronomina wird traditionell so erklärt, dass es Wörter sind, die stellvertretend für bestimmte andere Wörter stehen;[2][3][4][5] Antesperg nannte sie daher Anstattwörter. In Schulgrammatiken werden sie auch Stellvertreterwörter genannt.[6] Diese Funktion der Stellvertretung wird jedoch unterschiedlich erklärt:

  1. Alle Pronomen seien Stellvertreter von Substantiven. Dies gelte auch für Possessivpronomen, die scheinbar wie Adjektive konstruiert werden wie in „ihre Tasche – d. h. Monas Tasche.“ Das Possessivum würde also als Stellvertreter für Substantive im Genitiv stehen.[2][3][5][4]
  2. Eine andere Erklärung unterscheidet substantivische Pronomen, die stellvertretend für Substantive stehen, und adjektivische Pronomen, die stellvertretend für Adjektive stehen.[7]

Statt eines Substantivs wird aber genau besehen eine ganze Substantivgruppe ersetzt, also: „mein früherer Chef = er“ (es wird nicht das Substantiv Chef ersetzt, so dass sich ergäbe: *„mein früherer er“). Die Ersetzung einer Wortgruppe durch ein Pronomen ist sogar ein klassischer Konstituententest, also eine Probe zur Ermittlung zusammengehöriger Wortgruppen im Satz.

Außerdem können die Personalpronomen der ersten und zweiten Person nicht als Stellvertreter für substantivische Konstruktionen aufgefasst werden, weil Substantive nur das Merkmal 3. Person tragen können.[8]

Zu den Hintergründen des Problems mit dem Begriff „Stellvertreter“ siehe den späteren Abschnitt #Historische Entwicklung des Begriffs „Pronomen“.

Selbstständige Pronomen und Begleiter

Im Deutschen können oft dieselben Wörter ein Substantiv/Nomen begleiten oder alleine vorkommen. Traditionell und in der Schulgrammatik erstreckt sich die Wortart Pronomen auf beides. In der Dudengrammatik werden nur die selbstständig auftretenden Fälle als „Pronomen“ bezeichnet, für die Begleiter-Konstruktion ist dann von „Artikelwörtern“ die Rede (speziell also z. B. „Possessivartikel“ oder „Demonstrativartikel“).[9]

Als Regel gilt, dass alle Pronomen selbständig stehen können, manche haben aber auch noch eine Funktion als Begleiter.[10]

  • Nur selbständig: die Personal- und Reflexivpronomen „ich, du, er, es, sie (sg.), wir, ihr, sie (pl.), Sie, man, sich.“ (Zu Problemfällen wie „jemand“ siehe am Ende dieses Abschnitts.)
    • Beispiele: „Das bin ich.“ / „Man wäscht sich zuerst die Hände.“
  • Begleitend oder selbständig: „der, dieser, jener, derselbe, diejenige, ein, kein, welcher, manche, einige, alle, jeder.“
    • Beispiele: „einige Minuten warten“ / „Ich habe noch einiges zu tun.“ – „Das ist mein Heft!“ / „Das ist meins!

In begleitender Funktion kann die Abgrenzung zu Adjektiven schwierig sein: Artikelähnlich scheint die Konstruktion „beide Töchter“; aber adjektivähnlich “die beiden Töchter“.[11] Manchmal gibt es auch eine Stellung vor dem indefiniten Artikel: „solcher Aufwand / ein solcher Aufwand / solch ein Aufwand“.[12]

Pronomina können auch besondere Konstruktionen zusammen mit Adjektiven bilden; dann wird das Adjektiv großgeschrieben.[13] Beispiele:[14]

  • „du Armer!“
  • „für uns Arbeitslose
  • „Hemmungen, jemand Unbekanntes anzurufen“
  • „Er hofft, dort niemanden Bekannten zu treffen.“

Diese Anordnung aus Pronomen und Adjektiv gleicht der aus einem Artikelwort plus Adjektiv-Substantivierung und manche Pronomina werden in manchen Theorien auch wie Artikel analysiert (siehe am Anfang des folgenden Unterabschnitts). Üblicherweise wird in der Grammatik des Deutschen jedoch gesagt, dass hier substantivierte Adjektive als Apposition zu den Pronomina hinzutreten.[15]

Pronomen im System der Wortarten

In der traditionellen Wortartlehre wird „Pronomen“ üblicherweise als eine eigene Wortart geführt (also neben Substantiv u. a.). In der modernen Linguistik ist dies teilweise nicht so, sondern Pronomen werden mit derselben Kategorie bezeichnet wie die Einheiten, die sie auch ersetzen können, also als Nominalphrasen bzw. Determinansphrasen; eine Variante ist die Analyse zumindest der Personalpronomina (wie er, sie) als intransitive Artikel, also Köpfe der Kategorie D.[16]

Im Deutschen kann das Pronomen (in traditioneller Perspektive) als Wortart folgendermaßen gegen andere abgegrenzt werden:[17]

  • Pronomen sind flektierbar (im Gegensatz zu Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen, Partikeln),
  • unter den flektierbaren sind sie deklinierbar (im Gegensatz zum Verb),
  • unter den deklinierbaren nicht selbst artikelfähig (im Gegensatz zum Substantiv),
  • unter den nicht artikelfähigen nicht komparierbar (im Gegensatz zum Adjektiv)
  • sowie im Gegensatz zum Artikel satzgliedfähig.

Klassifikation

Untertypen

Pronomen werden im Deutschen und in anderen indogermanischen Sprachen in verschiedene Typen untergliedert. Folgende Liste ist eine Klassifikationsmöglichkeit neben anderen, die in der Literatur verwendet werden.[18]

  • Personalpronomen (persönliche Fürwörter): ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie (in einigen Sprachen mit zusätzlicher Unterscheidung zwischen inklusivem und exklusivem wir, je nachdem, ob der Angesprochene eingeschlossen ist oder nicht). Personalpronomen können direkt auf in der Sprechsituation befindliche Individuen deuten (du) oder auf zuvor im Text eingeführte Individuen verweisen ([der Hund] … er …). Personalpronomina sind ihrer Bedeutung nach definite Ausdrücke.
    • In manchen Sprachen gibt es zwei Reihen von Personalpronomen: selbständige und klitische („angelehnte“), wie im Französischen (moi und me etc.) oder in deutschen Dialekten, z. B. bairisch gib-ma-s, moselfränkisch gäf-ma-t  „gib es mir“.
    • Expletivpronomina sind ein Sonderfall, dessen Einstufung nicht völlig klar ist, z. B. es in Sätzen wie „es war einmal ein König“, „es warten schon viele Leute vor der Tür“. Expletiva sind nur grammatisch, aber nicht inhaltlich erforderlich, ihnen fehlen somit definierende Eigenschaften der Personalpronomen: Sie verweisen auf keinen Gegenstand und tragen in dieser Verwendung auch keine nachweisbaren grammatischen Merkmale (Person, Numerus etc.). Aufgrund der Formgleichheit mit Personalpronomen und dem Vorkommen als Subjekt oder Objekt ist hier jedoch von Pronomen die Rede.[19] Manche Expletiva sind auch formgleich mit Adverbien, z. B. englisch „there“; aufgrund seiner syntaktischen Funktion als Subjekt wird jedoch auch dieses als Pronomen bezeichnet.[20]
    • Hinzu kommt die Klasse der generalisierenden Pronomen, z. B. deutsch man. Sie wurden traditionell wegen ihres „unbestimmten“ Bezugs als Indefinitpronomen eingestuft, verhalten sich aber bei näherer Analyse wie Personalpronomina.
  • Possessivpronomen (besitzanzeigende Fürwörter): mein, dein, sein (ihr), unser, euer, ihr
  • Reflexivpronomen (rückbezügliche Fürwörter): deutsch sich, englisch myself, yourself, herself etc.
  • Reziprokpronomen (wechselseitige Fürwörter): einander, auch sich (z. B. sie sehen sich)
  • Indefinitpronomen (unbestimmte Fürwörter): jemand, alle, einer, manche, etwas, einige, andere. Indefinitpronomen können allein auf die Existenz eines Individuums verweisen, ohne weitere Eigenschaften anzugeben (z. B. jemand singt). Sie führen hierbei Individuen neu in den Text ein oder fungieren logisch gesehen als Quantoren (im Beispiel dann mit der Bedeutung „Es gibt eine Person, die singt“).
    • Fragepronomen wie wer, was, wessen etc. werden oft als Untertyp der Indefinitpronomen angesehen. In manchen Sprachen wird zwischen Indefinita und Fragewörtern auch äußerlich nicht unterschieden.
    • Negativpronomen, Negationspronomen: keiner, niemand, nichts werden als Unterklasse der Indefinitpronomina eingeordnet; für ihre Besonderheiten siehe unter Negation (Grammatik).
  • Demonstrativpronomen (hinweisende Fürwörter): der (die, das), dieser (diese, dieses), jener (jene, jenes)
  • Relativpronomen (bezügliche Fürwörter): der (die, das), welcher (welches, welche), wer, deren

Pro-Nomen und Pro-Adverb

Die Grenze zwischen Pronomen und Adverbien wird manchmal unscharf gezogen. Es gibt Adverbien, die ebenso wie Pronomen die Eigenschaft haben, vorher Genanntes wieder aufzugreifen (nur nicht deklinierbar sind), etwa: dort, so, seither oder wo, worin etc., wenn sie einen Relativsatz einleiten (Relativadverb). Solche Wörter werden in der Sprachwissenschaft heute als Pro-Adverbien bezeichnet.[23][24] Manche solcher Wörter werden in Schulgrammatiken aber auch als „Adverbialpronomen“ bezeichnet, etwa bezogen auf die französischen Klitika y und en (siehe: Französische Grammatik #Objektpronomen).[25]

Ein derartiger erweiterter Gebrauch von „Pronomen“ für alle Arten von verweisenden Wörtern lässt sich in die ältere Grammatikschreibung zurückverfolgen; beispielsweise bezeichnet Karl Ferdinand Becker (1775–1849) Adverbien wie dort, jetzt, heute als „besondere Formen der Pronomen.“[26]

Eine ähnliche Unschärfe entsteht mit dem Begriff Pronominaladverb, der zusammengesetzte Wörter wie „dafür“ bezeichnet, in denen „da-“ ein pronominaler Bestandteil ist. In manchen Texten werden Pronominaladverbien als Ganze auch als Pronomen klassifiziert (sie haben jedoch die syntaktischen Funktionen von Präpositionalphrasen).

Historische Entwicklung des Begriffs „Pronomen“

In dem maßgeblichen antiken Grammatik-Lehrwerk Technē grammatikē (Τέχνη Γραμματική) des Dionysios Thrax (2. Jahrhundert v. Chr.) wurden unter anderem die Wortarten (1) ónoma (ὄνομα), (2) antōnymía (ἀντωνυμία) und (3) árthron (ἄρθρον) unterschieden. Die heute meist übliche Wiedergabe lautet folgendermaßen:

Weitere Informationen Techne grammatike, onoma ...
Techne grammatike onoma antonymia arthron
heutige Lateingrammatik nomen pronomen --
deutsche Grammatik Nomen/Substantiv + Adjektiv u. a. Pronomen Artikel
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In der Antike existierten allerdings auch konkurrierende Einteilungen. Vor allem fassten die griechischen Stoiker antonymia stattdessen mit dem Artikel arthron in eine Klasse zusammen, hingegen trennten sie die Klasse onoma auf und setzten Eigennamen (z. B. Sokrates) und Gattungsnamen (Appellativa; also „normale“ Substantive wie Haus, Hund, etc.) als zwei getrennte Wortarten an.[27]

In lateinischen Erläuterungen wird nun meist formuliert, dass das pronomen zu definieren sei als ein Wort, das pro nomine also „für ein nomen“ steht. Allerdings ist diese Erläuterung so zu verstehen, dass mit nomen hier „Name“ (also „Eigenname“) gemeint ist und nicht die heutigen Kategorien „Nomen“ oder „Substantiv“. Dionysios Thrax erläutert seine Kategorie antonymia so, dass er als die Mitglieder dieser Wortart nur Wörter für „ich, du, wir, ihr“ sowie dazu die Reflexiva und Possessiva aufzählt und formuliert, dass sie „bestimmte Personen“ bezeichnet.[28][29] (Andere Arten heutiger „Pronomen“ wie Indefinita, wurden hingegen unter onoma eingruppiert, das heutige „Relativpronomen“ zählte als arthron.[30]) Damit könnte man das bei Dionysios Gemeinte in heutigen Begriffen zugespitzt eher formulieren als „Das Personalpronomen (isb. ich, du) steht anstelle des Namens einer bestimmten Person.“

Anders als in der späteren Lateingrammatik bedeutet nomen zu der Zeit, als der Begriff pronomen geprägt wurde, häufig „Name“ (wenngleich die Verwendung zwischen den Bedeutungen Eigenname oder dem onoma des Dionysios Thrax schwankt[31]). Der lateinische Autor Marcus Terentius Varro (1. Jh. v. Chr.) unterscheidet (in der Art der Stoiker) zwischen nomen als Eigenname und vocabulum als Gattungsname; die Kategorie, die beide zusammenfasst (heute: „Substantiv“), heißt bei ihm nominatus.[32] Dementsprechend unterscheidet er bestimmte Fürwörter als pronomen (z. B. „dieser“) und unbestimmte Fürwörter (z. B. „wer?“) als provocabulum.[33] Laut Fränkel (1974) ist auch noch die Definition des pronomen bei Apollonios Dyskolos (2. Jh. n. Chr.) in demselben Sinne zu übersetzen: Das Pronomen sei ein Ausdruck, der anstelle eines Namens (= Nomens) bestimmte Personen bezeichnet.[34]

Die weitere Entwicklung (zu sehen etwa bei Priscianus im 5. Jh.) bestand darin, dass der grammatische Terminus „nomen“ eine weiter gefasste Bedeutung annahm und schließlich für die Kategorie aller deklinierbaren Wortarten stand.[35] Diese enthielt dann auch die Pronomen. Ferner geschah eine Ausweitung der Wortart „Pronomen“, die so erst allmählich in die weite heutige Bedeutung mündete.[36]

Die traditionelle Erklärung der Wortartbezeichnung „Pronomen“, die auf einen „Stellvertreter eines Substantivs“ hinausläuft, wurde in der Sprachwissenschaft stets als Problem empfunden und als „kaum zulässig“[37] oder „absurd“[38] bezeichnet. Dieses Problem bestand jedoch nicht von Anfang an in dieser Schärfe, sondern liegt mehr an verschiedenen Tendenzen der Bedeutungsveränderung bei den beteiligten Begriffen. Hermann Fränkel resümiert:

„Bis heute hält man mit eiserner Treue an dem traditionellen Schlagwort ‚Pronomen‘ oder ‚Fürwort‘ = ‚Vertreter eines Nomens‘ fest, während sonst alles beweglich bleibt: sowohl was man unter dem ‚Nomen‘ des Schagworts versteht, wie auch der Bestand an Wörtern, die man der Klasse der ‚Pronomina‘ unterstellt.“

Hermann Fränkel: Grammatik und Sprachwirklichkeit. C.H.Beck, München 1974, ISBN 3-406-05250-9, S. 225.

Trivia

Der jeweils dritte Mittwoch im Oktober ist als „Internationaler Tag der Pronomen“ ausgerufen worden (International Pronouns Day). Diese Initiative entstand 2018, um den Respekt und das Teilen von persönlichen Pronomen (Fürwörtern) sowie die allgemeine Bildung dazu zu verstärken.[39][40][41]

Siehe auch

Literatur

  • Duden. Die Grammatik (= Der Duden, Band 4). 10. Auflage. Dudenverlag, Berlin 2022, e-ISBN 978-3-411-91447-0. (Kapitel Artikelwort und Pronomen, S. 729–765.)
  • Gabriele Graefen: Pronomen. In: Ludger Hoffmann (Hrsg.): Handbuch der deutschen Wortarten. Walter de Gruyter, Berlin 2009, ISBN 978-3-11-021507-6, S. 657–705.
Commons: Pronomen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Pronomen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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