Psychosomatose

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Unter einer Psychosomatose versteht man eine Erkrankung, für die es einerseits ein organisches Korrelat mit morphologischen Veränderungen gibt, bei denen man aber zusätzlich annimmt, dass psychische Faktoren einen wesentlichen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf haben.[1] Die psychische Diagnose laut ICD-10 wird mit F54 (Psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten) verschlüsselt in Kombination mit der entsprechenden körperlichen Diagnose.

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
F54 Psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Bei folgenden körperlichen Erkrankungen wird mancherorts in der Literatur ein psychischer Einfluss vermutet:[1]

In der Literatur wird zwar gelegentlich darauf hingewiesen, dass auch der Spannungskopfschmerz mit F54 kombiniert kodiert werden könnte.[15] Im ICD-10 wird hingegen der Spannungskopfschmerz (G44.2) ausgeschlossen.[16] Spannungskopfschmerz könne aber auch als F45.4 kodiert werden.[17]

Einzelnachweise

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