Płociczno (Tuczno)
Dorf in Polen
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Płociczno (deutsch Spechtsdorf) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Er gehört der Gmina Tuczno (Landgemeinde Tütz) im Powiat Wałecki (Kreis Deutsch Krone) an.
| Płociczno | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Westpommern | |
| Powiat: | Wałcz | |
| Gmina: | Tuczno | |
| Geographische Lage: | 53° 17′ N, 16° 7′ O | |
| Einwohner: | 277 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 78-640 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 67 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ZWA | |
Geographische Lage
Płociczno (Spechtsdorf) liegt in der historischen Landschaft Neumark am Fluss Płociczna (Plötzenfließ). Der Ort befindet sich im südöstlichen Teil der Woiwodschaft Westpommern und ist ungefähr 23 Kilometer westlich von der Kreisstadt Wałcz (Deutsch Krone), 10 Kilometer nordöstlich vom Nationalpark Drawa, 9 Kilometer nordwestlich von Tuczno (Tütz) und 8 Kilometer südöstlich von Mirosławiec (Märkisch Friedland) entfernt[2].
Geschichte
Ortsgeschichte
Das Ortsgebiet kam im 13. Jahrhundert unter brandenburgischer Herrschaft. Im Jahr 1337 wurde der Ort als Spechtesdorp erstmalig in den kurfürstlichen Landbüchern erwähnt und verfügte zu dieser Zeit über einen Krug und eine Mühle[3]. Der Ortsname leitet sich vom Wort Speck für Knüppeldamm her, was auf das sumpfige Ortsgebiet zurückzuführen ist.
Im südlichen Ortsteil existierten Bauernhöfe. Im nordöstlichen Teil des Dorfes existierte ein Rittergut[4]. Die Fachwerkkirche von Spechtsdorf wurde 1822 in der Dorfmitte erbaut und besteht bis heute.
Spechtsdorf gehörte zum preußischen Kreis Arnswalde der bis 1938 der Provinz Brandenburg zugehörig war und darauf zur Provinz Pommern kam. Bis dahin lag der sogenannte „Spechtsdorfer Zipfel“[5] als Halbenklave[4] im äußersten Nordosten Brandenburgs und galt zugleich als dessen östlichster Ort.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Spechtsdorf mit dem restlichen Hinterpommern zu Polen und wurde in Płociczno umbenannt.
