Płociczno (Tuczno)

Dorf in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Płociczno (deutsch Spechtsdorf) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Er gehört der Gmina Tuczno (Landgemeinde Tütz) im Powiat Wałecki (Kreis Deutsch Krone) an.

Schnelle Fakten Basisdaten ...
Płociczno
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Płociczno (Polen)
Płociczno (Polen)
Płociczno
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Wałcz
Gmina: Tuczno
Geographische Lage: 53° 17′ N, 16° 7′ O
Einwohner: 277 (2021[1])
Postleitzahl: 78-640
Telefonvorwahl: (+48) 67
Kfz-Kennzeichen: ZWA
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Geographische Lage

Płociczno (Spechtsdorf) liegt in der historischen Landschaft Neumark am Fluss Płociczna (Plötzenfließ). Der Ort befindet sich im südöstlichen Teil der Woiwodschaft Westpommern und ist ungefähr 23 Kilometer westlich von der Kreisstadt Wałcz (Deutsch Krone), 10 Kilometer nordöstlich vom Nationalpark Drawa, 9 Kilometer nordwestlich von Tuczno (Tütz) und 8 Kilometer südöstlich von Mirosławiec (Märkisch Friedland) entfernt[2].

Geschichte

Ortsgeschichte

Das Ortsgebiet kam im 13. Jahrhundert unter brandenburgischer Herrschaft. Im Jahr 1337 wurde der Ort als Spechtesdorp erstmalig in den kurfürstlichen Landbüchern erwähnt und verfügte zu dieser Zeit über einen Krug und eine Mühle[3]. Der Ortsname leitet sich vom Wort Speck für Knüppeldamm her, was auf das sumpfige Ortsgebiet zurückzuführen ist.

Im südlichen Ortsteil existierten Bauernhöfe. Im nordöstlichen Teil des Dorfes existierte ein Rittergut[4]. Die Fachwerkkirche von Spechtsdorf wurde 1822 in der Dorfmitte erbaut und besteht bis heute.

Spechtsdorf gehörte zum preußischen Kreis Arnswalde der bis 1938 der Provinz Brandenburg zugehörig war und darauf zur Provinz Pommern kam. Bis dahin lag der sogenannte „Spechtsdorfer Zipfel“[5] als Halbenklave[4] im äußersten Nordosten Brandenburgs und galt zugleich als dessen östlichster Ort.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Spechtsdorf mit dem restlichen Hinterpommern zu Polen und wurde in Płociczno umbenannt.

Einwohnerzahlen

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr Einwohner[6][7]
1910 186

184 (Gutsbezirk)

1925 372
1933 391
1939 327
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Einzelnachweise

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