Ralf Unterstab

deutscher Ingenieur für Stadtgestaltung und Keramiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Ralf Unterstab (* 16. Dezember 1937 in Werdau) ist ein deutscher Ingenieur für Stadtgestaltung und Keramiker.

Leben und Werk

Unterstab war der Sohn eines Werdauer Arbeiters. Er absolvierte die Erweiterte Oberschule und studierte von 1956 bis 1962 mit dem Abschluss als Diplom-Ingenieur für Stadtgestaltung an der Hochschule für Bauwesen Cottbus. 1962/1963 arbeitete er in Frankfurt/Oder in einem Entwurfsbüro, und 1963/1964 war er Kreisarchitekt von Werdau. Ab 1965 machte er eine Ausbildung zum Keramiker. Er heiratete die Keramikerin Gudrun Kießling, mit der er ab Mitte der 1960er Jahre in Langenhessen die Kunsttöpferei Unterstab (KTU) – Ralf & Gudrun Unterstab betrieb[1]. Sie fertigten insbesondere Gefäßkeramik. 1971 bestand er die Meisterprüfung als Töpfer, und 1978 erhielt er den Titel eines Anerkannten Kunsthandwerkers. Er war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Seit 1985 hatte er, zumeist mit seiner Ehefrau, in der DDR mehrere Einzelausstellungen, und er war auf Gruppenausstellungen in der DDR und in Helsinki, Leningrad, Moskau, Poznan, Stockholm und Vallauris vertreten. In Vallauris wurde er 1980 mit einem Diplom der Biennale Internationale de Céramique Contemporaine geehrt.

Unterstab zog nach der deutschen Wiedervereinigung nach Bayern.

Arbeiten Unterstabs und seiner verstorbenen Frau sind im Kunsthandel präsent.[2]

Literatur

Einzelnachweise

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