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Referendum über die Lockerung des Abtreibungsverbotes in Irland 2018

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Das Referendum über die Lockerung des Abtreibungsverbotes in Irland (amtlich: Referendum über den sechsunddreißigsten Zusatz zur Verfassung) fand am 25. Mai 2018 statt. Das Referendum war aufgrund einer vorangegangenen Änderung der Verfassung Irlands zwingend abzuhalten. Mit dem entsprechenden Beschluss war der Oireachtas, das irische Parlament, einer Empfehlung der Citizens' Assembly gefolgt, einem bürgerbeteiligten Gremium, das zu einer Reihe von politischen Themen – darunter auch das irische Abtreibungsrecht – Vorschläge für die Weiterentwicklung ausgearbeitet hatte.

Obligatorisches Referendum
über den Sechsunddreißigsten Zusatz zur Irischen Verfassung
gültige Stimmen
66.2% (66.4%)
33.5% (33.6%)
0.3%
Ja
Nein
ungültig
Mehrheit der gültigen Stimmen
Quelle: Gouvernment of Ireland (Hrsg.): Referendum Results, S. 98–99.

Beim Plebiszit sprach sich eine große Mehrheit von 66,4 % der gültig Abstimmenden für die vorgeschlagene Verfassungsänderung und die Lockerung des strikten Abtreibungsverbots aus. Die in Folge der angenommenen Verfassungsänderung möglich gewordene Gesetzänderung trat am 13. Dezember 2018 in Kraft.

Hintergrund

Entstehung des Abtreibungsverbots in Irland

Bis 2018 hatte Irland eines der strengsten Abtreibungsgesetze in ganz Europa. So waren Schwangerschaftsabbrüche ausschließlich zulässig, wenn die Fortführung der Schwangerschaft das Leben der Mutter gefährdete. Andere, auch in vielen Staaten mit einem grundsätzlichen Verbot von Abbrüchen als legitime Gründe anerkannte Umstände, wie Vergewaltigung, Inzest oder eine schwere Erkrankung des Fötus, waren nicht zulässig. Diese äußerst strikte Gesetzgebung war auf das im Jahr 1861 vom britischen Parlament verabschiedete Offences Against the Person Act („Gesetz über Delikte gegen die Person“) zurückzuführen, das für Abtreibung lebenslange Freiheitsstrafe vorsah und das nach der Unabhängigkeit Irlands weiter wirksam war.

Im Jahr 1967 wurde im Vereinigten Königreich der Schwangerschaftsabbruch bis zur 28. Woche zugelassen. Mit dem Urteil Roe v. Wade im Jahr 1973 hob der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten das dort geltende Abtreibungsverbot auf. In der Republik Irland führte dies bei Abtreibungsgegnern zu der Befürchtung, dass der Oberste Gerichtshof Irlands ein vergleichbares Urteil fällen könnte. Sie führten daher im Vorfeld der Wahl 1981 eine politische Kampagne mit dem Ziel, das Abtreibungsverbot in der irischen Verfassung zu verankern. Die beiden damals stärksten Parteien, Fianna Fáil und Fine Gael, sagten zu, dass sie eine entsprechende Verfassungsänderungen vornehmen wollten. Das 1983 als „Achter Zusatz zur Verfassung“ beschlossene weitgehende Abtreibungsverbot erklärte das „gleiche Recht auf Leben der schwangeren Frau und des Ungeborenen“. Die Verfassungsänderung wurde im Referendum von 66,9 % der gültig Abstimmenden bestätigt. Das in der Folge geänderte Gesetz sah nun Haftstrafen von bis zu 14 Jahren für Abtreibung vor.

Der Fall X

Im Jahr 1992 geriet das weitreichende Abtreibungsvebot aufgrund des sogenannten „Fall X“ erneut in die öffentliche Aufmerksamkeit. Eine 14-Jährige, in der Öffentlichkeit nur als „X“ bekannt, war nach einer Vergewaltigung schwanger geworden. Bei dem Versuch, nach Großbritannien zu reisen, um dort eine Abtreibung vornehmen zu lassen, machten ihre Eltern die Polizei auf die geplante Abtreibung aufmerksam, die daraufhin die Ausreise der Jugendlichen verhinderte. Kurze Zeit darauf beging „X“ Suizid. Der irische Oberste Gerichsthof urteilte daraufhin, dass Abtreibungen auch zulässig seien, wenn aufgrund der Schwangerschaft ein Suizidrisiko bestehe.[1]

Angesichts des Schicksals von „X“ nahm das irische Parlament drei Änderungen an der Verfassung vor. Der „Zwölfte Zusatz zur Verfassung“ sah vor, dass das Risiko eines Selbstmords ausdrücklich kein zulässiger Grund mehr für eine Abtreibung sein sollte, das Urteil des Obersten Gerichtshofes also rückgängig gemacht werden sollte. Der Dreizehnte Zusatz stellte hingegen klar, dass Schwangeren das Recht auf Ausreise nicht verweigert werden durfte. Der Vierzehnte Zusatz hielt fest, dass das bloße Teilen von Informationen über eine vorgenommene Abtreibung mit den irischen Behörden nicht strafbar sein dürfe. In den drei Referenden wurden der Zwölfte Zusatz klar abgelehnt (65,35 % „Nein“-Stimmen), der Dreizehnte und Vierzehnte Zusatz jedoch angenommen (62,4 % beziehungsweise 59,9 % „Ja“-Stimmen).[2] Letztlich wurde Schwangeren so die Möglichkeit einer legalen Abtreibung im Ausland garantiert, was radikale Abtreibungsgegner auch hatten unter Strafe stellen wollen.

Dies führte dazu, dass jedes Jahr tausende Frauen ins benachbarte Großbritannien reisten, um dort eine Abtreibung durchführen zu können.[3]

Wiederaufleben der Debatte

Im Jahr 2012 führte ein weiterer Tod einer Schwangeren zum Wiederaufleben der Debatte in Irland. Die 31-jährige Savita Halappanavar verstarb an den Folgen eines zu spät vorgenommenen Schwangerschaftsabbruchs. Obwohl Halappanavar an gesundheitlichen Beschwerden litt und ihre Ärzte davon ausgingen, dass der Fötus nicht lebensfähig sei und dass es sich um eine beginnende Fehlgeburt handelte, verweigerten sie mmit Verweis auf den wahrnehmbaren Herzschlag des Fötus die Abtreibung. Halappanavar erlitt aufgrund der Verzögerung schließlich eine Blutvergiftung, an der sie eine Woche später verstarb. Dies verstärkte die öffentliche Debatte über das irische Abtreibungsrecht.[4] Im folgenden Jahr wurde das Gesetz von 1861 durch den Protection of Life During Pregnancy Act („Gesetz zum Schutz des Lebens während der Schwangerschaft“) ersetzt, der zumindest das Recht auf Abtreibung bei Suizidalität ausdrücklich regelte.

Der UN-Menschenrechtsrat nannte 2016 die Tatsache, dass irische Frauen, die wüssten, dass ihr ungeborenes Kind nicht überleben würde, dazu gezwungen seien, eine Abtreibungsmöglichkeit im Ausland zu suchen, „grausam, inhuman und erniedrigend“.[5]

Einsetzung der Citizen's Assembly

Die Republik Irland hatte 2012–2014 erstmals ein bürgerbeteiligtes Gremium zur Beratung und Vorberereitung von Verfassungsänderungen eingesetzt, die Convention on the Constitution („Versammlung zur Verfassung“). Diese war seinerzeit als Reaktion auf den massiven Vertrauensverlust in die politischen Parteien nach der Weltfinanzkrise 2007–2008 eingesetzt worden, nachdem das Land 2010 am Rande des Staatsbankrotts gestanden hatte. In etwa 15 Monaten erarbeitete das 100-köpfige Gremium insgesamt 38 Empfehlungen zu zehn Themen. Auch wenn das irische Parlament letztlich nur eine Handvoll davon aufgriff, wurde der Ansatz überwiegend als Erfolg und Gewinn für die irische Demokratie gewertet. Zu den durch die Versammlung angestoßenen Reformen gehörte unter anderem die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in der Verfassung, die – weltweit erstmalig – durch ein Referendum beschlossen wurde.

Bei den Wahlen von 2016 musste Fine Gael zwar starke Verluste hinnehmen, konnte ihre Position als stärkste Partei dennoch verteidigen. Sie bildete in der Folge eine von der Fianna Fáil tolerierte Minderheitsregierung. Um eine möglichst breite Unterstützung für die von ihr verfolgten Reformprojekte zu gewinnen, entschloss sie sich, erneut ein zur Convention on the Constitution vergleichbares bürgerbeteiligtes Gremium einzusetzen. Diese Citizens' Assembly („Bürgerrat“) setzte sich erneut aus 100 Personen zusammen, wobei diesmal jedoch keine Abgeordneten daran teilnahmen. Den Vorsitz übernahm die ehemalige Richterin am Obersten Gerichtshof, Mary Leffoy, die restlichen 99 Mitglieder waren nach einer gewichteten Zufallsauswahl geloste Bürgerinnen und Bürger. Die Citizens' Assembly nahm ihre Arbeit im Oktober 2016 auf, behandelte sechs Themen und legte ihren Abschlussbericht im April 2018 vor.

Das erste Thema war die Frage nach dem Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen. In fünf Wochenendsitzungen wurden alle Aspekte ausführlich beleuchtet.[6] Am 29. Juni 2017 legte der Bürgerrat seine Empfehlungen vor.[7] Sie empfahlen mit einer Mehrheit von 57 %, die bisherige Formulierung in Verfassungsartikel 40 mit einer Formulierung zu ersetzen, die dem irischen Parlament die Regelungshoheit für Schwangerschaftsabbrüche zusprach. Weiterhin empfahlen 48 % des Bürgerrats, Abtreibungen bis zut zwölften Woche zuzulassen, weitere 44 % diese bis zur 22 Woche zu erlauben und 8 % gar keine zeitliche Befristung vorzusehen. Darüber hinaus legte der Bürgerrat eine Liste von zwölf Bedingungen fest, die in jedem Fall als ausreichender Grund für eine Abtreibung angesehen werden sollten. Neben der Gesundheit der Frau und des Fötus, wurde dort auch Vergewaltigung sowie allgemeine sozio-ökonomische Gründe genannt. Zuletzt nannte der Bürgerrat fünf Maßnahmen, die eine Lockerung des Abtreibungsverbots begleiten sollte, darunter der Ausbau von Beratungsangeboten für Frauen, verstärkte Bildungsangebote zu den Themen Sexualität und Beziehungen, aber auch die Klärung von Zuständigkeiten im irischen Gesundheitswesen mit Blick auf Abtreibungen.

Der Weg zum Referendum

Nur wenige Monate nach der Übergabe des ersten berichts der Citizens' Assembly kündigte Premierminister Leo Varadkar im September 2017 an, eine Verfassungsänderung im empfohlenen Sinne für das Jahr 2018 anzustreben.[8] Im Januar 2018 legte das irische Kabinett den 25. Mai als Termin für das Referendum fest.

Ergänzend wurde eine begleitende Gesetzgebung vorbereitet und am 9. März 2018 ein Papier mit den wesentlichen Eckpunkten der künftigen gesetzlichen Regelung zum Schwangerschaftsabbruch vorgestellt. Er sah vor, dass Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche ohne Angabe von Gründen vorgenommen werden dürfen. Zusätzlich sollten Abtreibungen im Falle von Gesundheitsrisiken für die Mutter, in medizinischen Notfällen oder bei einer schwerwiegenden gesundheitlichen Schädigung des Fötus, die zu einer Fehlgeburt oder dem Tod kurz nach der Geburt führen würde, erlaubt werden. Letzteres sollte erst nach medizinischer Beurteilung durch zwei Ärztinnen oder Ärzten anerkannt werden.[9][10]

Keine der im Parlament vertretenen Parteien lehnte dei verfassungsänderung ab.[11] Ausdrücklich für Annahme im Referendum warben die Irish Labour Party, die Green Party, die Social Democrats und Sinn Féin.[12] Keine Stimmempfehlung gaben hingegen Fine Gael und Fianna Fáil ab.

In den ab Dezember 2017 erhobenen Meinungsumfragen sprach sich durchgängig eine klare Mehrheit der Befragten für die Annahme der Verfassungsänderung aus:

Weitere Informationen Datum, Umfrageinstitut ...
Datum Umfrageinstitut Anzahl der Befragten Ja Nein Unent-
schlossen
Vorsprung
16. Mai 2018Red C / Sunday Business Post (PDF; 0,9 MB)1.01556 %27 %17 %29 %p
15. Mai 2018Ipsos MRBI / Irish Times1.20044 %32 %17 %12 %p
15. Mai 2018Behaviour & Attitudes/The Sunday Times (PDF; 2,2 MB)93552 %24 %19 %28 %p
30. April 2018Millward Brown / Sunday Independent1.00345 %34 %18 %11 %p
25. April 2018Red C / Sunday Business Post[13]1.00053 %26 %19 %27 %p
17. April 2018Behaviour & Attitudes / The Sunday Times (PDF; 2,1 MB)92847 %29 %21 %18 %p
17. April 2018Ipsos MRBI/Irish Times1.20047 %28 %20 %19 %p
22. März 2018Red C / Sunday Business Post (PDF; 1,4 MB)1.00056 %26 %18 %30 %p
13. März 2018Behaviour & Attitudes / The Sunday Times (PDF; 2,6 MB)90049 %27 %20 %22 %p
13. Feb 2018Behaviour & Attitudes/The Sunday Times (PDF; 1,7 MB)92649 %30 %21 %19 %p
25. Jan 2018Red C / Sunday Business Post[14]1.00360 %20 %20 %40 %p
25. Jan 2018Ipsos MRBI/Irish Timeskeine Angabe56 %29 %15 %27 %p
5. Dez 2017Ipsos MRBI / Irish Times1.20062 %26 %13 %36 %p
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Ergebnisse

Karte der Ergebnisse nach Stimmkreisen

Das obligatorische Referendum fand am Freitag, den 25. Mai 2018 statt. Von den knapp 3,4 Millionen Stimmberechtigten ab 18 Jahre beteiligten sich 2.159.655 (= 64,1 %) an der Abstimmung. Das Plebiszit unterlag keinem Quorum, es entschied die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen. Auf dem zweisprachigen (irisch-gälische und englischen) Stimmzettel wurde lediglich gefragt, ob die abstimmende Person dem „Sechsunddreißigsten Zusatz zur Verfassung“ zustimme.

Die vorgeschlagene Neufassung des entsprechenden Verfassungsartikels 41 lautete:

“Féadfar socrú a dhéanamh le dlí chun foirceannadh toirchis a rialáil.”

“Provisions may be made by law for the regulation of termination of pregnancy.”

„Die Beendigung einer Schwangerschaft kann gesetzlich geregelt werden.“

Veröffentlichungen der Referendumskommission[15][16]

Von den abgegeben gültigen Stimmen sprach sich eine große Mehrheit von 1.429.981 (= 66,4 %) für die Änderung der Verfassung und die Zulassung von Abtreibungen aus. Dagegen stimmten 723.632 (= 33,6 %). Die Unterstützung der Verfassungsänderung überwog nahezu flächendeckend in Irland, zeigte allerdings eine große Bandbreite. Während sich in den städtischen Gebieten entlang der Küste (insbesondere Dublin) etwa drei Viertel der Abstimmenden für die Verfassungsänderung aussprachen, fiel die Unterstützung in Zentralirland und im Norden etwas zurückhaltender aus. Eine Mehrheit an „Nein“-Stimmen (51,9 %) wurde jedoch ausschließlich im Stimmkreis Donegal verzeichnet. Der Anteil ungültiger Stimmen lag bei sehr niedrigen 0,3 %.

Weitere Informationen Stimmkreis, Stimm-berechtigte (a) ...
Endergebnis des Referendums über die Lockerung des Abtreibungsverbots in Irland 25. Mai 2018[17]
Stimmkreis Stimm-
berechtigte
(a)
Abstimmende
(b)
gültige
Stimmen (c)
ungültige
Stimmen
Ja Nein
Anzahl Anzahl Anteil
(an a)
Anzahl Anteil
(an b)
Anzahl Anteil
(an b)
Anzahl Anteil
(an c)
Anzahl Anteil
(an c)
Carlow-Kilkenny 112.704 69.860 61,99 % 69.629 99,67 % 231 0,33 % 44.211 63,50 % 25.418 36,50 %
Cavan-Monaghan 91.602 58.067 63,39 % 57.904 99,72 % 163 0,28 % 32.115 55,46 % 25.789 44,54 %
Clare 83.225 53.576 64,37 % 53.407 99,68 % 169 0,32 % 34.328 64,28 % 19.079 35,72 %
Cork East 85.643 54.639 63,80 % 54.491 99,73 % 148 0,27 % 34.941 64,12 % 19.550 35,88 %
Cork North-Central 84.412 52.713 62,45 % 52.547 99,69 % 166 0,31 % 33.639 64,02 % 18.908 35,98 %
Cork North-West 68.830 45.379 65,93 % 45.248 99,71 % 131 0,29 % 27.194 60,10 % 18.054 39,90 %
Cork South-Central 87.524 58.407 66,73 % 58.209 99,66 % 198 0,34 % 40.071 68,84 % 18.138 31,16 %
Cork South-West 60.356 40.648 67,35 % 40.534 99,72 % 114 0,28 % 26.147 64,51 % 14.387 35,49 %
Donegal 118.901 67.839 57,06 % 67.650 99,72 % 189 0,28 % 32.559 48,13 % 35.091 51,87 %
Dublin Bay North 108.209 77.481 71,60 % 77.327 99,80 % 154 0,20 % 57.754 74,69 % 19.573 25,31 %
Dublin Bay South 78.892 43.343 54,94 % 43.217 99,71 % 126 0,29 % 33.919 78,49 % 9.298 21,51 %
Dublin Central 48.002 24.732 51,52 % 24.653 99,68 % 79 0,32 % 18.863 76,51 % 5.790 23,49 %
Dublin Fingal 95.926 67.519 70,39 % 67.363 99,77 % 156 0,23 % 51.840 76,96 % 15.523 23,04 %
Dublin Mid-West 71.558 48.157 67,30 % 48.030 99,74 % 127 0,26 % 35.192 73,27 % 12.838 26,73 %
Dublin North-West 62.270 39.079 62,76 % 38.966 99,71 % 113 0,29 % 28.477 73,08 % 10.489 26,92 %
Dublin Rathdown 64.887 45.491 70,11 % 45.374 99,74 % 117 0,26 % 34.529 76,10 % 10.845 23,90 %
Dublin South-Central 76.914 45.843 59,60 % 45.731 99,76 % 112 0,24 % 34.201 74,79 % 11.530 25,21 %
Dublin South-West 106.588 73.096 68,58 % 72.943 99,79 % 153 0,21 % 54.642 74,91 % 18.301 25,09 %
Dublin West 67.138 45.502 67,77 % 45.389 99,75 % 113 0,25 % 33.595 74,02 % 11.794 25,98 %
Dún Laoghaire 95.372 65.348 68,52 % 65.196 99,77 % 152 0,23 % 50.243 77,06 % 14.953 22,94 %
Galway East 69.631 44.192 63,47 % 44.071 99,73 % 121 0,27 % 26.525 60,19 % 17.546 39,81 %
Galway West 107.726 64.529 59,90 % 64.328 99,69 % 201 0,31 % 42.422 65,95 % 21.906 34,05 %
Kerry 111.108 69.345 62,41 % 69.136 99,70 % 209 0,30 % 40.285 58,27 % 28.851 41,73 %
Kildare North 85.587 54.571 63,76 % 54.457 99,79 % 114 0,21 % 40.058 73,56 % 14.399 26,44 %
Kildare South 63.190 38.758 61,34 % 38.646 99,71 % 112 0,29 % 27.307 70,66 % 11.339 29,34 %
Laois 63.860 39.602 62,01 % 39.496 99,73 % 106 0,27 % 24.232 61,35 % 15.264 38,65 %
Limerick City 77.836 48.263 62,01 % 48.110 99,68 % 153 0,32 % 32.169 66,87 % 15.941 33,13 %
Limerick County 67.592 42.214 62,45 % 42.092 99,71 % 122 0,29 % 24.448 58,08 % 17.644 41,92 %
Longford-Westmeath 89.665 53.172 59,30 % 52.989 99,66 % 183 0,34 % 30.876 58,27 % 22.113 41,73 %
Louth 106.184 69.968 65,89 % 69.762 99,71 % 206 0,29 % 46.429 66,55 % 23.333 33,45 %
Mayo 91.377 56.735 62,09 % 56.574 99,72 % 161 0,28 % 32.287 57,07 % 24.287 42,93 %
Meath East 67.755 44.456 65,61 % 44.338 99,73 % 118 0,27 % 30.686 69,21 % 13.652 30,79 %
Meath West 65.651 41.319 62,94 % 41.193 99,70 % 126 0,30 % 26.343 63,95 % 14.850 36,05 %
Offaly 66.120 42.788 64,71 % 42.689 99,77 % 99 0,23 % 24.781 58,05 % 17.908 41,95 %
Roscommon-Galway 63.158 41.497 65,70 % 41.386 99,73 % 111 0,27 % 23.677 57,21 % 17.709 42,79 %
Sligo-Leitrim 95.954 58.604 61,08 % 58.415 99,68 % 189 0,32 % 34.685 59,38 % 23.730 40,62 %
Tipperary 113.546 72.485 63,84 % 72.247 99,67 % 238 0,33 % 42.731 59,15 % 29.516 40,85 %
Waterford 83.107 53.435 64,30 % 53.312 99,77 % 123 0,23 % 37.016 69,43 % 16.296 30,57 %
Wexford 110.494 73.220 66,27 % 73.004 99,70 % 216 0,30 % 49.935 68,40 % 23.069 31,60 %
Wicklow 99.062 73.783 74,48 % 73.560 99,70 % 223 0,30 % 54.629 74,26 % 18.931 25,74 %
Irland Irland 3.367.556 2.159.655 64,13 % 2.153.613 99,72 % 6.042 0,28 % 1.429.981 66,40 % 723.632 33,60 %
Schließen

Folgen

Damit wurde es dem irischen Parlament ermöglicht, Abtreibungen zu legalisieren.[18] Am 13. Dezember 2018 stimmte das Parlament einem Gesetzentwurf zu, der Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche und bei bestimmten medizinischen Gründen darüber hinaus erlaubt.[19] Nach der Annahme der Verfassungsänderung im Referendum, beschloss das irische Parlament am 13. Dezember 2018 einen Gesetzentwurf, der legale Abtreibungen bis zur zwölften Schwangerschaftswoche und bei bestimmten medizinischen Gründen auch später ermöglichte.[20]

Literatur

  • Gouvernment of Ireland. Department of Housing, Local Government and Heritage (Hrsg.): Referendum Results. 1937–2024. Dublin 2025 (gov.ie [PDF]).
  • Michael Gallagher and Liam Weeks: Ireland. In: Dieter Nohlen, Philip Stöver (Hrsg.): Elections in Europe. A Data Handbook. DNB 1160757275, S. 987–1025 (englisch, inlibra.com [PDF] zugänglich über https://wikipedialibrary.wmflabs.org).
  • Citizens' Assembly 2016–2018: First Report and Recommendations of the Citizens’ Assembly. The Eighth Amendment ot the Constitution. Dublin 29. Juni 2017 (citizensassembly.ie [PDF]).

Einzelnachweise

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