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Reichsstadtmuseum Weißenburg

regionalgeschichtliches Museum in Weißenburg in Bayern, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Reichsstadtmuseum Weißenburg ist das Heimatmuseum der ehemaligen Reichsstadt Weißenburg im heutigen mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen in Bayern.

Zugang zum Reichsstadt­museum im Gebäude Am Hof 6

Das innerhalb der Altstadt befindliche Museum mit der postalischen Adresse Martin-Luther-Platz 3-5 ist in einem denkmalgeschützten Bauwerk untergebracht und liegt gegenüber der Stadtkirche St. Andreas und in direkter Nachbarschaft zum Römermuseum Weißenburg.[1]

Das Museum wurde im Februar 1998 eröffnet. Die Errichtung des Museums wurde durch die Herrmann-Gutmann-Stiftung sowie durch die Sparkassen-Kulturstiftung finanziell unterstützt.[2]

Das Museum erzählt die Geschichte der ehemaligen Reichsstadt Weißenburg mit dem Fokus vom Mittelalter bis zum Ende der Reichsstadtzeit 1802. Es gibt keine chronologische, sondern stattdessen eine Unterteilung in verschiedene Themenbereiche wie Musik und Wissenschaft, Handel, Kirche, Handwerk und Zünfte. Durch die Aufteilung in Themenräume werden viele Facetten im Leben der Weißenburger Bevölkerung dargestellt.[3]

Ein Großteil der heutigen Ausstellung war früher eine Sammlung des Altertumsvereins. Ausgestellt werden unter anderem ein kaiserlicher Wappenbrief vom Jahr 1481, mit dem die Reichsstadt Weißenburg ihr heute noch gültiges Stadtwappen erhielt, die Ritterfigur, die einst auf dem Schweppermannsbrunnen stand, sowie zahlreiche Gemälde.

Zum 50-jährigen Jubiläum der Patenschaft der Stadt Weißenburg für die ehemalige sudetendeutsche Stadt Kaaden an der Eger eröffnete 2005 eine neue Abteilung. Auf rund 100 m² Fläche wird im sogenannten Haus Kaaden die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei thematisiert.[4]

Einzelnachweise

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