Rittershausen (Gaukönigshofen)
Ortsteil von Gaukönigshofen
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Rittershausen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Gaukönigshofen im Landkreis Würzburg (Unterfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Rittershausen hat eine Fläche von 5,935 km². Sie ist in 700 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8478,37 m² haben.[1] In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Fuchsenmühle.[3]
Rittershausen Gemeinde Gaukönigshofen | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 37′ N, 10° 1′ O |
| Höhe: | 270 m ü. NHN |
| Fläche: | 5,94 km²[1] |
| Einwohner: | 295 (2015)[Ohne Beleg] |
| Eingemeindung: | 1. Mai 1978 |
| Postleitzahl: | 97253 |
| Vorwahl: | 09337 |
Pfarrkirche St. Matthäus | |
Lage
Das Pfarrdorf liegt in der Ochsenfurter Gau und ist allseits von Ackerland umgeben. Am südlichen Ortsrand fließt der Thierbach vorbei. Die Kreisstraße WÜ 49 führt nach Eichelsee (1,5 km nordöstlich) bzw. zur Kreisstraße WÜ 43 (1,1 km westlich). Die Kreisstraße WÜ 50 zweigt innerorts von der WÜ 49 ab und führt nach Hopferstadt zur Staatsstraße 2269 (3,3 km östlich). Ein Anliegerweg führt zur Fuchsenmühle (0,2 km südöstlich).[4] Durch den Ort führt der Fränkische Marienweg.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1311.
Rittershausen unterstand ursprünglich dem würzburgischen Stift Haug.[5] Nach der Säkularisation im Jahr 1803 kam der Ort ein Jahr später an das neu gebildete bayerische Landgericht Röttingen. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde die Ruralgemeinde Rittershausen gebildet, zu der Fuchsenmühle gehörte. 1830 lebten im Ort 265 Einwohner, die allesamt katholisch waren.[6] Am 1. Mai 1978 wurde Rittershausen im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Gaukönigshofen eingegliedert.[7][8]
Baudenkmäler
In Rittershausen gibt es 14 Baudenkmäler, darunter:[9]
- Katholische Pfarrkirche St. Matthäus mit Hauptfassade und Freitreppen, flankiert von lebensgroßen Sandsteinfiguren der Heiligen Johannes Nepomuk und Kilian.
- Friedhof, ummauerte Anlage mit Resten der ehemaligen Ortsbefestigung.
- Bildstock aus dem Jahre 1590 von Hans Rappold.
- Kreuzschlepper an der Straße nach Bolzhausen.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Reutershausen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 499 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Riedershausen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 522 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Rittershausen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 872 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Riedershaußen. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 154 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 326 (Digitalisat).
Weblinks
- Rittershausen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 28. Februar 2026.
- Rittershausen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 28. Februar 2026.
- Rittershausen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. Februar 2026.
