Ritual (Abbey-Rader-Album)

Musikalbum von Abbey Rader From Wikipedia, the free encyclopedia

Ritual ist ein Musikalbum von Abbey Rader. Die am 27. Januar 2016 in den Warren Studios des Department of Music an der University of California, San Diego, entstandenen Aufnahmen erschienen am 7. Oktober 2017 auf Raders Label Abray Productions.

Veröffent-
lichung

7. Oktober 2017

Label(s)

Abray Productions

Format(e)

CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Abbey Rader, Veröffent-lichung ...
Ritual
Studioalbum von Abbey Rader

Veröffent-
lichung

7. Oktober 2017

Aufnahme

27. Januar 2016

Label(s)

Abray Productions

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz

Titel (Anzahl)

11

Länge

45:30

Besetzung

Studio(s)

Warren Studios, University of California, San Diego

Chronologie
Abbey Rader & John McMinn: Phenobarbital Sessions
(2017)
Ritual Abbey Rader West Coast Quartet: Second Gathering
(2018)
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Hintergrund

Abbey Rader nahm das Album mit dem Bassisten Kyle Motl und dem Tenorsaxophonisten Drew Ceccato auf, mit denen er bereits langjährig zusammenarbeitete.

Titelliste

  • Abbey Rader: Ritual (Abray Productions – ABRAY CD 0073-2)[1]
  1. Circles Drawn 9:24
  2. Ritual 10:50
  3. Interiority 9:54
  4. Conjurations 6:34
  5. Circles Broken 8:48

Die Kompositionen stammen von Abbey Rader, Drew Ceccato und Kyle Motl.

Rezeption

Nach Ansicht von Hrayr Attarian, der das Album in All About Jazz rezensierte, ist Ritual eine energiegeladene und komplexe improvisierte Session. Obwohl diese fesselnde Musik frei fließend und vor Ort entstanden sei, würde sie eine eindeutige, fließende Struktur aufweisen. Der Hauptgrund dafür sei die gemeinsame musikalische Vision von Rader und seinen Begleitern, dem Bassisten Kyle Motl und dem Tenorsaxophonisten Drew Ceccato, die beide bereits seit Jahren mit ihm spielten. Der melancholische und erwartungsvolle Titelsong beispielsweise habe eine angespannte Atmosphäre, die mit zunehmendem Tempo angespannter wird. Ceccatos sehnsuchtsvolle Zeilen hallten wider von Raders raschelndem Kit und Motls spärlichen Schlägen, während sich dieser Austausch in ein nervöses Dreiergespräch verwandelt. Wie die meisten seiner Werke sei auch dieses Album intellektuell provokant und habe eine ergreifende, emotionale Wirkung, so das Resümee des Autors. Es sorge für ein sehr zufriedenstellendes Hörerlebnis.[2]

Obwohl es vielleicht ein Widerspruch in sich sei, nähere sich Schlagzeuger Abbey Rader dem Free Jazz mit Disziplin, meinte Mike Borella (Avant Music News); Ritual sei ein Beweis dafür. So biete dieses Trio fünf frenetische Erkundungen im Bereich von sechs bis zehn Minuten. Jeder Titel würde seinen Anteil an befreitem Wehklagen enthalten, sei aber gerade lang genug, um vor dem Ende ein diskretes Statement abzugeben. Ritual würde mit einem rasanten Tempo beginnen, das er größtenteils beibehalte. Raders Spiel sei alles andere als streng rhythmisch; es strotze nur so vor Ideen und Richtungswechseln. Motl schaffe es nicht nur, mitzuhalten – er sei in absoluter Überform. Mit Leichtigkeit würde er sich das Griffbrett herauf und herunter bewegen und zwischen den Notenfolgen schrille Akzente setzen. Ceccatos Linien seien eindringlich und ruppig. Ritual sei Free Jazz pur; es werde mit einer Dringlichkeit gespielt, die seine Feinheit und Liebe zum Detail Lügen strafe. Dies sei eine hervorragende Veröffentlichung.[3]

Einzelnachweise

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