Robert Hofstad

US-amerikanischer lutherischer Geistlicher From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Hofstad wuchs in Sioux Falls auf und nahm ein Studium am Augustana College in seiner Heimatstadt auf. Im Anschluss studierte er Theologie am Luther Seminary in Saint Paul und später weiterführend an der Saint John‘s University in Collegeville, wo er einen Master of Theology erwarb. 1973 wurde er in der Amerikanischen Lutherischen Kirche ordiniert und trat eine Pfarrstelle an der Christ Lutheran Church in Palatine, einem Vorort von Chicago, an.[1] 1977 wechselte er an die Lutheran Church of the Good Shepherd in Olympia im Bundesstaat Washington, wo er gemeinsam mit Robert Keller, der später ebenfalls Bischof wurde, und David Steen eines der ersten Pastoral-Teams in der lutherischen Kirche bildete.[2] Hofstad blieb in Olympia und wurde im September 1996 zum Assistenten des amtierenden Bischofs David Wold ernannt.[3]

Im Juni 2001 kandidierte er um die Nachfolge Wolds als Bischof und wurde im fünften Wahlgang von der Südwest-Washington-Synode gewählt.[1] Nach einer sechsjährigen Amtszeit stellte er sich 2007 der Wiederwahl und wurde durch die Synode mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.[4] 2009 gehörte er einer Delegation von neun Bischöfen der ELCA nach Israel und in das Westjordanland an, die dort Gespräche mit Vertretern der Vereinten Nationen, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land führte.[5] 2012 gehörte er einer weiteren Delegation der ELCA an, die unter dem Vorsitz von Mark Hanson den Vatikan besuchte, mit Vertretern des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen Dialog führte und an einer Audienz bei Papst Benedikt XVI. teilnahm.[6] 2013 stellte sich Hofstad nicht mehr der Wiederwahl und trat in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wurde Richard Jaech gewählt. Die Synode verlieh Hofstad 2022 den Ehrentitel eines emeritierten Bischofs (Bishop Emeritus).[7]

Einzelnachweise

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