Rolf Rademann

deutscher Diakon und Kirchenmusikdirektor From Wikipedia, the free encyclopedia

Rolf Rademann (* 4. September 1934 in Großstädteln (heute OT von Markkleeberg); † 25. Dezember 2025 in Dresden) war ein deutscher Diakon, Kirchenmusikdirektor und Ehrenbürger der Stadt Schwarzenberg.

Leben

Rolf Rademann, Sohn eines Bäckers und einer Weißnäherin, wuchs mit fünf Geschwistern und seiner seit 1940 alleinerziehenden Mutter auf, nachdem sein Vater verschollen war. Die Grundlagen seiner musikalischen Ausbildung erwarb er in der Volkshochschule und in privatem Unterricht. 1954 begann er eine Ausbildung zum Diakon an der Fachhochschule für Religionspädagogik in Moritzburg. Von 1958 bis 1962 studierte er Kirchenmusik in Dresden. 1961 übernahm er eine Stelle als Kantor, Diakon und hauptamtlicher Kirchenmusiker in Olbernhau, bevor er 1966 als Kantor an die St.-Georgen-Kirche in Schwarzenberg wechselte. 1983 übernahm er neben dieser Stelle das Amt des Kirchenmusikdirektors im Kirchenbezirk Aue. Ende 2001 trat Rademann in den Ruhestand ein.

Anfang der 2000er Jahre war er als Fachberater für Kirchenmusik im Kulturraum Erzgebirge und Leiter des Schülerorchesters der Musikschule des Landkreises Aue-Schwarzenberg tätig. Er leitete ehrenamtlich den Kirchenchor der Kirchgemeinde Markersbach.

Rademann war verheiratet und hatte vier Kinder, darunter den Chordirigenten und Hochschullehrer Hans-Christoph Rademann.

Er starb in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag 2025 im Alter von 91 Jahren im Schwanenhaus der Diakonissenanstalt Dresden.[1]

Auszeichnungen und Ehrungen

Literatur

  • Kurzbiografie des Schwarzenberger Ehrenbürgers und Kirchenmusikdirektor i.R. Rolf Rademann. In: Anita Tonar: Kleine Schwarzenberger Chronik vom 12. bis 21. Jahrhundert. Schwarzenberg: Regionalverlag Anita Tonar, 2006, S. 155.
  • Freie Presse, Lokalausgabe Schwarzenberg vom 4. September 2009: Musik ist seine Lebensart – Rolf Rademann, Ehrenbürger der Stadt Schwarzenberg, feiert heute 75. Geburtstag.

Fußnoten

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