Rosazza (Piemont)
italienische Gemeinde
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Rosazza ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Biella (BI), Region Piemont. Das Dorf ist seit 2021 Mitglied von I borghi più belli d’Italia, den schönsten Dörfer Italiens.[2]
| Rosazza | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Biella (BI) | |
| Koordinaten | 45° 41′ N, 7° 58′ O | |
| Höhe | 882 m s.l.m. | |
| Fläche | 8,75 km² | |
| Einwohner | 96 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Postleitzahl | 13060 | |
| Vorwahl | 015 | |
| ISTAT-Nummer | 096055 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Rosazzesi | |
| Website | Gemeinde Rosazza | |
Lage der Gemeinde Rosazza in der Provinz Biella | ||
Lage und Einwohner
Die 96 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) zählende Gemeinde Rosazza liegt 16 km nordwestlich von der Provinzhauptstadt Biella im Valle Cervo.
Die Nachbargemeinden sind Andorno Micca, Campiglia Cervo, Piedicavallo und Sagliano Micca.
Bevölkerungsentwicklung
Rosazza zählt etwa 61 Privathaushalte. Zwischen 1881 und 2011 fiel die Einwohnerzahl von 1339 auf 87 Einwohner, was einen Rückgang von fast 94 % entspricht. Dieser Abwärtstrend konnte 2021 vorerst gestoppt werden, als die Bevölkerung wieder um 16 Bewohner anstieg was eine Zunahme von 20 % bedeutet.

Verkehrsanbindung
Rosazza ist über die Provinzialstraße SP100 mit Biella in rund 20 Minuten verbunden. Zur nächsten Autobahnauffahrt zur A5 bei Quincinetto sind es rund 50 Kilometer.
Der nächste Bahnanschluss ist in Biella. Mit dem Bahnhof Biella San Paolo (Stazione di Biella San Paolo) gibt es Verbindungen nach Santhià und nach Novara, dort hat sie an beiden Orten Anschluss an das italienische Fernbahnnetz.
Geschichte
Bis zum Ende des fünfzehnten Jahrhunderts gab es in Rosazza keine dauerhaften Häuser. Im Mittelalter war es Teil der Bergweiden Andornos und seine ersten Bewohner waren Hirten. Der Philanthropen Federico Rosazza Pistolet (1813–1899) liess viele Gebäude mit esoterischen Symbolik erbauen. Es verbirgt sich in Rosazza eine reiche freimaurerische Symbolik, die in der Ästhetik und Architektur seiner symbolischen Orte sichtbar wird. Die wichtigsten Werke, die er errichtete, sind der monumentale Friedhof, die Pfarrkirche[3], das heutige Rathaus, das neugotische Schloss und die „Galleria Rosazza“, die Straßenverbindung zwischen den Heiligtümern San Giovanni d'Andorno und Oropa.[4]
Bildgalerie
Weblinks
- Informatinen mit Bilder über die Gemeinde, auf www.lust-auf-italien.com (deutsch)
- Informationen bei comuni-italiani.it (italienisch)
