Rot-Weiß Maaslingen
Fußballverein aus dem Petershagener Stadtteil Maaslingen im Kreis Minden-Lübbecke
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Rot-Weiß Maaslingen (offiziell: Sportclub Rot-Weiß Maaslingen 1947 e. V.) ist ein Fußballverein aus dem Petershagener Stadtteil Maaslingen im Kreis Minden-Lübbecke. Die erste Mannschaft der Männer stieg 2026 in die Oberliga Westfalen auf.
| Rot-Weiß Maaslingen | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Sportclub Rot-Weiß Maaslingen 1947 e. V. | ||
| Sitz | Petershagen-Maaslingen, Nordrhein-Westfalen | ||
| Gründung | 1947 | ||
| Farben | rot-weiß | ||
| Vorstand | Oliver Dickmann | ||
| Website | www.maaslingen.de | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Cheftrainer | Sergej Bartel | ||
| Spielstätte | Ösper-Sport-Park | ||
| Plätze | 1500 | ||
| Liga | Oberliga Westfalen | ||
| 2025/26 | 1. Platz (Westfalenliga 1) | ||
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Geschichte
Bereits seit 1922 wurde in Maaslingen Fußball gespielt. Es existierte ein namentlich unbekannter Verein, der sich in den 1930er Jahren jedoch wieder auflöste. Der Verein Rot-Weiß Maaslingen wurde im Jahre 1947 gegründet und spielte jahrzehntelang lediglich auf Kreisebene. Anfangs existierte auch eine Handballabteilung.[1] Erstmals gelang im Jahre 1986 der Aufstieg in die Bezirksliga, dem jedoch der direkte Wiederabstieg folgte. Nach mehreren Jahren in der Mindener Kreisliga A gelang dann im Jahre 1992 der erneute Aufstieg in die Bezirksliga, dem zwei Jahre später der Aufstieg in die Landesliga folgte. Nach einer Vizemeisterschaft im Jahre 2005 hinter dem FC Bad Oeynhausen stiegen die Maaslinger zwei Jahre später erstmals in die Verbandsliga Westfalen auf.[2] Nach nur einer Saison ging es für die Rot-Weißen wieder runter in die Landesliga. Dort wurde die Mannschaft im Jahre 2010 Vizemeister hinter dem SV Spexard, scheiterte dann aber im Halbfinale der Aufstiegsrunde im Elfmeterschießen am TuS Eving-Lindenhorst.[3]
Zwei Jahre später wurden die Maaslinger erneut Vizemeister, dieses Mal hinter dem SV Rödinghausen. Durch eine Ligareform reichte der zweite Platz zum automatischen Aufstieg in die nunmehr Westfalenliga genannte, zweithöchste westfälische Amateurliga.[2] Ein neunter Platz wurde in der Aufstiegssaison 2012/13 erreicht. Im Westfalenpokal erreichten die Maaslinger das Viertelfinale, wo die Mannschaft vor 2000 Zuschauern Arminia Bielefeld mit 0:6 unterlag.[4] Zwei Jahre später mussten die Rot-Weißen 2015 erneut runter in die Landesliga. Dort wurde die Mannschaft in der nächsten Saison 2015/16 Vizemeister hinter SuS Bad Westernkotten. Der Verein verzichtete jedoch auf die Aufstiegsrunde.[5] Das Jahr 2018 brachte den Maaslingern die fünfte Vizemeisterschaft in der Landesliga, dieses Mal hinter dem VfL Theesen. Da vier weitere Plätze in der Westfalenliga frei wurden, konnten alle Landesliga-Vizemeister aufsteigen.[2]
Jedoch folgte der direkte Wiederabstieg für die Mannschaft, die in der folgenden Saison 2019/20 im Westfalenpokal für Furore sorgte. Im Achtelfinale schlugen die Maaslinger den Oberligisten TuS Ennepetal mit 0:5, schieden dann aber im Viertelfinale gegen die SpVg Hagen im Elfmeterschießen aus.[6] 2023 gelang dann der erneute Aufstieg in die Westfalenliga, um dann drei Jahre später unter Trainer Sergej Bartel den Aufstieg in die Oberliga Westfalen zu erreichen. Im Saisonverlauf sorgten die Maaslinger im Westfalenpokal für Aufsehen, als sie in der 2. Runde den Regionalligisten SV Rödinghausen nach Elfmeterschießen besiegten. Das Aus kam dann im Achtelfinale gegen die SG Finnentrop/Bamenohl.[7] Nach einer Vizemeisterschaft in der Westfalenligasaison 2024/25 hinter dem TuS Hiltrup stiegen die Maaslinger ein Jahr später in die Oberliga Westfalen auf.[8]
Erfolge
- Meister der Westfalenliga 1: 2026
- Meister der Landesliga Westfalen 4: 2007, 2023
- Viertelfinale im Westfalenpokal: 2012/13 & 2019/20
Stadion
Die Heimspiele werden im Ösper-Sport-Park ausgetragen, der Platz für 1500 Zuschauer bietet. Es wird auf Naturrasen gespielt. Das Stadion liegt nördlich der Ösper an der Maaslinger Straße. Neben dem Hauptplatz verfügt die Anlage über zwei Nebenplätze. Ursprünglich wurde das Stadion Sportplatz Maaslingen A genannt.[9] Seit August 2023 wurde das Stadion im Rahmen einer „Image-Offensive“ in Öster-Sport-Park umbenannt. Gleichzeitig stellte der Verein sein Maskottchen Ösperix vor, eine Anspielung auf die Comicfigur Asterix.[10]