Rudolf Wendt (Grafiker)

deutscher Gebrauchsgrafiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Rudolf Wendt (* 19. Januar 1930 in Gröditz) ist ein deutscher Gebrauchsgrafiker.

Leben und Werk

Wendt absolvierte von 1944 bis 1947 eine Lehre als Dekorationsmaler und studierte danach bis 1949 an der Staatlichen Hochschule für Werkkunst in Dresden. Von 1949 bis 1951 arbeitete er als Grafiker im VEB Stahl- und Walzwerk Gröditz. Von 1951 bis 1956 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Nach dem Diplom arbeitete er bis 1962 als Gebrauchsgrafiker bei der DEWAG Berlin, von 1962 bis 1965 im Ministerium für Nationale Verteidigung und von 1965 bis 1968 als verantwortlicher Grafiker des Staatsverlags der DDR. Ab 1968 war er als Gebrauchsgrafiker in Berlin freischaffend tätig. Er entwarf u. a. Plakate[1], darunter von 1975 bis 1982 17 Filmplakate für den Progress-Filmvertrieb[2], und machte buchgestalterische Arbeiten u. a. auch für den Verlag Neues Leben und den VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag.

Wendt war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR.

Wendts Bruder war der Gebrauchsgrafiker Horst Wendt.

Ehrungen

  • 1970: 2. Preis der internationalen Buchkunstausstellung Lenin und die revolutionäre Umgestaltung der Welt in Moskau
  • 1982: Vaterländischer Verdienstorden in Bronze

Teilnahme an weiteren zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der Zeit der DDR (unvollständig)

  • 1972 bis 1983: Dresden, VII. bis IX. Kunstausstellung der DDR
  • 1976, 1979 und 1982: Berlin, Bezirkskunstausstellung (Gebrauchsgrafik)
  • 1982: Berlin, Ausstellungszentrum am Fernsehturm („Visuell 82. Kunstausstellung Berliner Gebrauchsgrafiker“)
  • 1985: Berlin, Nationalgalerie („Auf gemeinsamen Wegen. Kunstausstellung zum 40. Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus und der Befreiung des deutschen Volkes“)

Literatur

Einzelnachweise

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