Runaway – Spinnen des Todes

Film von Michael Crichton (1984) From Wikipedia, the free encyclopedia

Runaway – Spinnen des Todes (Originaltitel: Runaway) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1984. Regie führte Michael Crichton, der auch das Drehbuch schrieb, und Tom Selleck, Cynthia Rhodes und Gene Simmons spielen dabei die Hauptrollen.

TitelRunaway – Spinnen des Todes
OriginaltitelRunaway
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Runaway – Spinnen des Todes
Originaltitel Runaway
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1984
Länge 99 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Michael Crichton
Drehbuch Michael Crichton
Produktion Michael I. Rachmil,
Lisa Faversham,
Kurt Villadsen
Musik Jerry Goldsmith
Kamera John A. Alonzo
Schnitt James Coblentz
Besetzung
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Handlung

Die Handlung findet in einer nahen Zukunft in den USA statt. Da werden Roboter überall eingesetzt. In dieser Zukunft ist Sgt. Jack R. Ramsay, der an Akrophobie leidet, ein erfahrener Polizeibeamter der Spezialabteilung für außer Kontrolle geratene Roboter. Er bekommt einen neuen Partner zugeteilt, die unerfahrene Karen Thompson.

Waren bislang die Einsätze eher Routine, kommt es plötzlich zu einem ersten Mord durch einen Roboter. Ramsay findet in einem Haushalts-Roboter, der eine ganze Familie getötet hatte, einen integrierten Schaltkreis, der nicht nur die Sicherheitsfunktionen überbrückt, sondern auch einen direkten Befehl zum Töten enthält. Bei der Untersuchung stellt er fest, dass es sich um ein Teil aus einer Massenproduktion handelt.

Nachforschungen führen zum Militär, welches den Chip zur Steuerung von Roboterspinnen für geheime Exekutionseinsätze entwickeln ließ. Die Spur führt schließlich zu Dr. Charles Luther. Dieser weiß über den Chip, stiftete zwei Wissenschaftler, die am Projekt beteiligt waren, an diesen Chip für ihn für Geld zu produzieren und verkauft die Waffe an Verbrecher. Als er die Möglichkeit entdeckt sie selbst zu produzieren, ermordet er sie, um die Spuren bei diesen Verbrechen verwischen zu können.

Es stellt sich auch heraus, dass die Sekretärin Jackie Rogers auch in dem Fall verwickelt ist; sie hat im Auftrag von Luther die Schablonen für die Chipproduktion besorgt und kann verhaftet werden, bevor sie sie Luther geben kann. Durch sie erfahren sie dann alles und den Ort, wo Luther ist. Als Ramsay und Thompson später zusammen mit anderen Polizisten Luther für seine Verbrechen verhaften wollen, entzieht er sich mit Hilfe einer revolutionären Pistole, die intelligente Kugeln abschießen kann, der Verhaftung, indem er damit Polizisten töten kann, die darauf nicht vorbereitet sind und beinahe auch Thomson, was Ramsay aber verhindern kann.

Später tötet er Rogers in einem Versuch die Schablonen dennoch zu kriegen. Um an sie trotz allem ranzukommen, entführt Luther danach Ramsays Sohn Bobby und verständigt sich mit Luther auf einen Austausch: Sein Sohn gegen die Schablonen unter der Drohung Bobby umzubringen falls er es nicht tut. Auf einer Hochhaus-Baustelle, wo der Austausch stattfinden soll, kommt es zum Showdown; Ramsay überwindet dabei seine Höhenangst, rettet sein Sohn mit Hilfe von Thompson, kann die intelligenten Kugeln, die Luther gegen ihn schickt mit einem Trick ausschalten und durch einen weiteren Trick gelingt es Ramsay auch, mehrere Killerspinnen, die Luther dort platziert hatte um sie alle umzubringen, auf ihn selbst zu richten. Dabei kommt dieser zu Tode. Während all dieser Ereignisse verlieben sich Ramsay und Thompson und beide starten daraufhin eine Liebesbeziehung mit Heiratsaussichten, da Bobby gegen so eine Beziehung keine Einwände hat.

Hintergrund

Gedreht wurde in Vancouver und Toronto in Kanada sowie in Seattle und Moses Lake, Washington in den Vereinigten Staaten. Seine Kino-Premiere hatte der Film am 14. Dezember 1984 in den Vereinigten Staaten. In Westdeutschland startete er am 8. März 1985 in den Kinos.

Unter den Spezialeffektkünstlern war auch der Oscarpreisträger Allen Hall, der für Runaway die Effekte der Roboter gestaltete.

Der „modifizierte“ Chip aus dem 9-12 Haushaltsroboter, der am Anfang des Films 3 Menschen tötet, ist in Wirklichkeit ein Texas Instruments CD4011AE mit lediglich 4 NAND-Gattern.

Kritik

  • Cinema: „Schlichte Figuren, aber spannend gemacht“[1]
  • Outnow.ch: „Die Story reisst einfach zu wenig mit, der Spannungsbogen bleibt eher flach und kommt über einen guten Unterhaltungswert einfach nicht hinaus. (…) Also durchaus eine amüsante Science Fiction-Mär, ganz sicher nicht mehr.“[2]
  • TV Spielfilm: „Michael Crichton, seines Zeichens Bestsellerautor («Jurassic Park») und Gelegenheitsregisseur («Westworld»), rückt auch in seinem fünften Kinofilm sein Lieblingsthema in den Mittelpunkt: Kritik an den Gefahren moderner Technologien, eingebettet in rasante Actionszenen.“[3]
  • Rotten Tomatoes wertete in den Vereinigten Staaten 22 Kritiken aus, von denen 10 eher positiv und 12 eher negativ ausfielen. In Summe kommt der Film auf einen Tomatometer-Wert von 45 Prozent mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 von 10 Punkten.[4]

Der Fischer Film Almanach 1986 meinte, ein eher hölzerner Hauptdarsteller, durchschnittliche Spezialeffekte, „läppische Action“ und die „altbackene Fabel“ ergäben einen „faden Gesamteindruck“.[5]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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