Rößleinsmühle
Wohnplatz der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern)
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Rößleinsmühle (fränkisch: Resslasmill[1]) ist ein Wohnplatz der kreisfreien Stadt Schwabach (Mittelfranken, Bayern). Rößleinsmühle liegt in der Gemarkung Schwabach.[2]
Rößleinsmühle Kreisfreie Stadt Schwabach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 20′ N, 11° 3′ O |
| Höhe: | 315 m ü. NHN |
| Postleitzahl: | 91126 |
| Vorwahl: | 09122 |
Geographische Lage
Die aus zwei Wohngebäuden bestehende Einöde liegt am linken Ufer der Schwabach. Ein Anliegerweg führt 450 Meter westlich nach Schwabach.[3]
Geschichte
1726 wurde diese als Mahlmühle auf der sogenannten als „Rößleinssweide“ errichtet.[4] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Rößleinsmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach aus. Das Stadtrichteramt Schwabach war Grundherr der Mahl-, Säg- und Schleifmühle. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Rößleinsmühle die Hausnummer 500 des Ortes Schwabach.[5]
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Rößleinsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Schwabach und der 1818 gebildeten Stadt II. Klasse Schwabach zugeordnet.[6]
Einwohnerentwicklung
Religion
Rößleinsmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute in die Stadtkirche St. Johannes und St. Martin (Schwabach) gepfarrt.[5] Die Katholiken sind nach St. Sebald (Schwabach) gepfarrt.[14]
Literatur
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Eberhard Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1969, DNB 457000937, S. 71.
Weblinks
- Rößleinsmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. Juli 2025.