Sadowoje (Kaliningrad, Bagrationowsk)

Ort in der russischen Oblast Kaliningrad From Wikipedia, the free encyclopedia

Sadowoje (russisch Садовое) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad (Gebiet Königsberg (Preußen)) und gehört zur Niwenskoje selskoje posselenije (Landgemeinde Niwenskoje (Wittenberg)) im Rajon Bagrationowsk (Kreis Preußisch Eylau).

Schnelle Fakten Geographische Lage ...
Siedlung
Sadowoje
Садовое
Föderationskreis Nordwestrussland
Oblast Kaliningrad
Rajon Bagrationowsk
Bevölkerung 50 Einwohner
(Stand: 1. Okt. 2021)[1]
Zeitzone UTC+2
Postleitzahl 238433
Kfz-Kennzeichen 39, 91
OKATO 27 203 000 069
Geographische Lage
Koordinaten 54° 30′ N, 20° 27′ O
Sadowoje (Kaliningrad, Bagrationowsk) (Europäisches Russland)
Sadowoje (Kaliningrad, Bagrationowsk) (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Sadowoje (Kaliningrad, Bagrationowsk) (Oblast Kaliningrad)
Sadowoje (Kaliningrad, Bagrationowsk) (Oblast Kaliningrad)
Lage in der Oblast Kaliningrad
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Geographische Lage

Sadowoje liegt einen Kilometer nördlich von Slawskoje (Kreuzburg (Ostpr.)) am Nordufer des Pasmar (russisch: Maiskaja). Innerorts kreuzen sich zwei Nebenstraßen, die von Swetloje (Kobbelbude) unweit der Ausfahrt Slawskoje der russischen Fernstraße R 516 (frühere deutsche Autobahn „Berlinka“) nach Krasnosnamenskoje (Dollstädt) und Bagrationowsk (Preußisch Eylau) bzw. von Niwenskoje (Wittenberg) nach Pogranitschnoje (Hussehnen) im russisch-polnischen Grenzgebiet führen. Bis 1945 bestand Bahnanschluss über die Station in Kreuzburg (russisch: Slawskoje) der Kleinbahn Tharau–Kreuzburg.

Geschichte

Sadowoje war vor 1945 ein unbenannter Wohnplatz im Norden der Stadt Kreuzburg (Ostpr.) (bis 1931 Creuzburg i. Ostpr.) im Landkreis Preußisch Eylau im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen und kam infolge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Am 5. Juli 1950 erhielt der Ort die Bezeichnung „Sadowoje[2].

Bis zum Jahre 2009 war Sadowoje in den Wladimirowski selski sowjet (Dorfsowjet Wladimirowo (Tharau))[3] eingegliedert und ist seither – aufgrund einer Struktur- und Verwaltungsreform[4] – eine als „Siedlung“ (russisch: possjolok) deklarierte Ortschaft innerhalb der Niwenskoje selskoje posselenije (Landgemeinde Niwenskoje (Wittenberg)) im Rajon Bagrationowsk.

Kirche

Vor 1945 lebten nur wenige Menschen in dem jetzt Sadowoje genannten Wohnplatz. Sie waren fast allesamt evangelischer Konfession und gehörten zur Kirchengemeinde in Creuzburg i. Ostpr. (1931–1946 Kreuzburg (Ostpr.), russisch: Slawskoje). Sie war in den Kirchenkreis Preußisch Eylau (Bagrationowsk) innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert.

Für die heute in Sadowoje lebenden evangelischen Kirchenglieder ist in Gwardeiskoje (Mühlhausen) die nächstliegende Gemeinde mit ihrer altehrwürdigen Dorfkirche, die Filialgemeinde der Auferstehungskirche in Kaliningrad (Königsberg) innerhalb der Propstei Kaliningrad[5] der Evangelisch-lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER) ist.

Einzelnachweise

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