Saint-Gilles-les-Bois

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Saint-Gilles-les-Bois (bretonisch: Sant-Jili-ar-C’hoad) ist eine französische Gemeinde mit 384 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Guingamp und zum Kanton Plouha. Die Bewohner nennen sich Saint Gillois(es).

Schnelle Fakten Sant-Jili-ar-C’hoad ...
Saint-Gilles-les-Bois
Sant-Jili-ar-C’hoad
Saint-Gilles-les-Bois (Frankreich)
Saint-Gilles-les-Bois (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Côtes-d’Armor (22)
Arrondissement Guingamp
Kanton Plouha
Gemeindeverband Leff Armor Communauté
Koordinaten 48° 39′ N,  6′ W
Höhe 39–100 m
Fläche 9,45 km²
Einwohner 384 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 41 Einw./km²
Postleitzahl 22290
INSEE-Code

Kirche Saint-Gilles
Schließen

Geografie

Saint-Gilles-les-Bois liegt rund 12 km (Luftlinie) nördlich von Guingamp im zentralen Norden der Bretagne. Teilweise bilden Bäche die natürlichen Gemeindegrenzen.

Geschichte

Im Jahr 1325 wurde der Ort in der lateinischen Form Sancti Aegidi de Pommerit Vicecomitis erstmals namentlich erwähnt. Bis zur Französischen Revolution verwalteten verschiedene Adelsgeschlechter das Gebiet der heutigen Gemeinde. Von 1793 bis 1801 war Saint-Gilles-les-Bois ein Teil des Distrikts Pontrieux. Saint-Gilles-les-Bois ist zudem seit 1801 Teil des Arrondissements Guingamp. In der Zeit nach der Französischen Revolution trug die Gemeinde zeitweise den Namen Bellevue. Im Jahr 1833 wurde der Weiler Kerionou an die Gemeinde Trévérec abgetreten.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920062019
Einwohner550512471451421401408408
Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

  • Herrenhaus Manoir de La Villeneuve (auch Manoir du Traumeu) in Kernevez aus dem Jahr 1620
  • Kirche Saint-Gilles'(Chor 14., hauptsächlich 17., Kirchenschiff und Seitenkapelle mit Taufbecken 18. Jahrhundert); seit 1925 teilweise monument historique
  • Kapelle Sainte-Anne aus dem Jahr 1880
  • Häusergruppe von drei Häusern mit einem gemeinsamen Langdach (18. und 19. Jahrhundert)
  • mehrere weitere Häuser und ein Bauernhof in Gueven aus dem 18. und 19. Jahrhundert
  • Mühle Moulin de Brestic am Bach Ruisseau de Goaz Mab

Quelle:[1]

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 1107.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI