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Salz (Unterfranken)

Gemeinde im Landkreis Rhön-Grabfeld in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Salz ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Die Gemeinde ist seit 1978 Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt an der Saale.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Salz (Unterfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Salz hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 19′ N, 10° 13′ O
Bundesland:Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Rhön-Grabfeld
Verwaltungs­gemeinschaft: Bad Neustadt an der Saale
Höhe: 234 m ü. NHN
Fläche: 8,65 km²
Einwohner: 2278 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 263 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97616
Vorwahl: 09771
Kfz-Kennzeichen: NES, KÖN, MET
Gemeindeschlüssel: 09 6 73 161
Gemeindegliederung: 1 Gemeindeteil
Adresse der Verbandsverwaltung: Goethestr. 1
97616 Bad Neustadt a.d.Saale
Website: salz.de
Erster Bürgermeister: Martin Schmitt (CSU/Unabh. Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Salz im Landkreis Rhön-Grabfeld
KarteFladungenHausen (Rhön)Bundorfer ForstBurgwallbacher ForstForst Schmalwasser-NordForst Schmalwasser-SüdMellrichstadter ForstSteinacher Forst rechts der SaaleSulzfelder ForstWeiglerWillmarsNordheim vor der RhönSondheim vor der RhönStockheim (Unterfranken)MellrichstadtMellrichstadtOstheim vor der RhönOberelsbachBischofsheim in der RhönBischofsheim in der RhönSandbergSchönau an der BrendHohenrothNiederlauerBurglauerStrahlungenSalz (Unterfranken)BastheimOberstreuUnslebenWollbach (Unterfranken)Bad Neustadt an der SaaleHeustreuHendungenHollstadtRödelmaierWülfershausen an der SaaleHöchheimSaal an der SaaleAubstadtHerbstadtTrappstadtGroßeibstadtGroßbardorfSulzfeld (im Grabfeld)Bad Königshofen im GrabfeldBad Königshofen im GrabfeldSulzdorf an der LederheckeThüringenLandkreis HaßbergeLandkreis SchweinfurtHessenLandkreis Bad Kissingen
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Geografie

Lage

Salz liegt in der Region Main-Rhön. Durch den Ort führt der Fränkische Marienweg.

Gemeindegliederung

Außer dem Pfarrdorf Salz gibt es keine weiteren Gemeindeteile.[2][3]

Es gibt auf dem Gemeindegebiet nur die Gemarkung Salz.[4] Sie hat eine Fläche von 8,647 km² und ist in 2180 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3966,58 m² haben.[5][6]

Geschichte

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Salz

Bis zur Gemeindegründung

Salz war fränkisches Königsgut und Sitz einer von fünf Königspfalzen aus der Karolingerzeit, die im Jahre 790 von Karl dem Großen besucht wurde.[7] Es wurde erstmals 752 als „salce“ in einer Schenkungsurkunde von König Pippin erwähnt.[8] Salz kam im Jahr 1000 mit dem Salzgau zum Bistum Würzburg. Das Amt des Hochstifts Würzburg gehörte ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Es wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns und 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem im Jahr 1814 endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Im Zeitraum 1987 bis 2020 stieg die Einwohnerzahl von 1696 auf 2309 um 613 Einwohner bzw. um 36,1 %.

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 1840 1871 1900 1925 1939 1950 1961 1970 1987 1991 1995 2000 2005 2011 2015 2020
Einwohner[9] 549 579 544 580 720 985 1059 1242 1696 1738 1812 2184 2262 2273 2349 2309
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Politik

Gemeindezentrum in Salz

Gemeinderat

Der Gemeinderat hatte nach den Kommunalwahlen 2014 und 2020 jeweils vierzehn Mitglieder, alle über die Liste CSU/UBL gewählt.[10]

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist Martin Schmitt (CSU/Unabhängige Bürgerliste). Dieser wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Bernhard Müller (CSU/Unabhängige Bürgerliste).

Wappen

Blasonierung: „In Silber über einem schmalen blauen Wellenbalken eine rote Krone, unten ein schwarzer Zickzackbalken.“[11]

Wappenführung seit 1973.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Baudenkmäler

Bodendenkmäler

Museen

Friedenslinde in Salz/Ufr.

Friedenslinde (Stufenlinde)

Die auf ein Alter von ca. 300 Jahren geschätzte Linde steht westlich der Kirche Mariä Himmelfahrt. Es handelt sich um eine sogenannte Stufenlinde mit einem Stammumfang von ca. 3,2 m. Der Baum trägt den Namen "Friedenslinde", da der Überlieferung nach an ihrem Standort zwischen Kaiser Karl dem Großen und den Sachsen Frieden geschlossen worden sein soll.[13]

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik 1179 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 964. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sechs, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 14 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 860 ha, davon waren 779 ha Ackerfläche und 81 ha Dauergrünfläche.

Einen Kilometer östlich von Salz liegt der Flugplatz Bad Neustadt/Saale-Grasberg, ein Sonderlandeplatz für Luftfahrzeuge aller Art bis 2000 kg (5700 kg) Höchstabfluggewicht.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2021):

  • zwei Kindertageseinrichtungen mit insgesamt 200 genehmigten Plätzen und 176 betreuten Kindern, davon 28 unter drei Jahren
  • eine Volksschule mit zehn Lehrern, acht Klassen und 180 Schülern

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

  • Peter Schneider, Der Schultheiß von Salz, ein Spiel aus dem 13. Jahrhundert, Würzburg 1927.
  • Heinz Gauly, Salz, Geschichte der Pfarrei und der Kirche Mariae Himmelfahrt, Bad Neustadt/Creußen 2009.

Einzelnachweise

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