Samtgemeinde Barnstorf

Samtgemeinde in Niedersachsen From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Samtgemeinde Barnstorf ist eine Samtgemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. In ihr haben sich vier Gemeinden zur Erledigung ihrer Verwaltungsgeschäfte zusammengeschlossen. Die Samtgemeinde hat ihren Sitz im Flecken Barnstorf.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Samtgemeinde Barnstorf
Deutschlandkarte, Position der Samtgemeinde Barnstorf hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 52° 43′ N,  30′ O
Bundesland:Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Fläche: 206,14 km²
Einwohner: 12.489 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 61 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DH, SY
Verbandsschlüssel: 03 2 51 5402
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Am Markt 4
49406 Barnstorf
Website: www.barnstorf.de
Samtgemeinde-
bürgermeister
:
Alexander Grimm (SPD)
Lage der Samtgemeinde Barnstorf im Landkreis Diepholz
KarteLandkreis DiepholzNiedersachsenNordrhein-WestfalenNordrhein-WestfalenLandkreis OsnabrückLandkreis Nienburg/WeserBremenDelmenhorstLandkreis VerdenLandkreis VechtaLandkreis OldenburgLandkreis CloppenburgStemshornLemfördeQuernheimBrockumMarlQuernheimHüdeLembruchDümmerDiepholzDrebberBarnstorfWetschenDickelRehdenHemslohBarverFreistattWehrbleckBahrenborstelVarrelKirchdorfWagenfeldBarenburgBarenburgEydelstedtSulingenDrentwedeScholenEhrenburgNeuenkirchenMaasenBorstelSiedenburgMellinghausenStaffhorstSchwafördenAsendorfAffinghausenSudwaldeSchwarmeMartfeldBruchhausen-VilsenTwistringenBassumSykeWeyheStuhr
Karte
Schließen
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Geographie

Geographische Lage

Die Samtgemeinde Barnstorf liegt im Tal der Hunte, in der Mitte eines von den Städten Bremen, Oldenburg und Osnabrück gebildeten Dreiecks.

Samtgemeindegliederung

Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Barnstorf sind:

Geschichte

Die Samtgemeinde Barnstorf wurde durch einen freiwilligen Zusammenschluss im Jahr 1974 gebildet und besteht aus den ebenfalls zuvor neugebildeten vier Mitgliedsgemeinden Barnstorf, Drebber, Drentwede und Eydelstedt.

Konfessionsstatistik

Gemäß dem Zensus 2022 waren (Mai 2022) 54,7 % der Einwohner evangelisch, 10,6 % katholisch und 34,7 % konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder gar keiner oder machten keine Angabe.[2] Ende 2025 hatte die Samtgemeinde Barnstorf 12.703 Einwohnern , davon waren 48,9 % (6.217) evangelisch, 11,7 % (1.492) katholisch und 40,8 % konfessionslos, gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.[3]

Politik

Samtgemeinderat

Der Samtgemeinderat der Samtgemeinde Barnstorf besteht aus 30 Ratsfrauen und Ratsherren. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Stimmberechtigt im Rat der Samtgemeinde ist außerdem der hauptamtliche Samtgemeindebürgermeister Alexander Grimm (SPD).

Die letzte Kommunalwahl vom 12. September 2021 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Weitere Informationen Partei, Anteilige Stimmen ...
Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
SPD33,40 %10
CDU25,34 %8
WSB16,79 %5
Bündnis 90/Die Grünen15,32 %4
FDP9,14 %3
Schließen

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2021 betrug 57,91 %

Samtgemeindebürgermeister

Hauptamtlicher Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Barnstorf ist Alexander Grimm (SPD).[5]

Bisherige Amtsinhaber
  • 1974–1998: Helmut Engels
  • 1998–2021: Jürgen Lübbers (SPD), erster hauptamtliche Samtgemeindebürgermeister von Barnstorf
  • seit 2021: Alexander Grimm (SPD)
Samtgemeindedirektoren
  • 1974–1986: Wilhelm Langhorst
  • 1986–1998: Günter Laue

Wappen

Wappen Barnstorf
Wappen Barnstorf

Das Wappen der Samtgemeinde Barnstorf ist identisch mit dem Wappen der Mitgliedsgemeinde Flecken Barnstorf.

Blasonierung: Es zeigt auf rotem Grunde einen blau gekrönten und bewehrten goldenen Löwen, der in den Vorderpranken ein silbernes Kreuz hält.[6]

Literatur

  • Hans Gerke: Drebber. Chronik des Fleckens Cornau und der Kirchspieldörfer Marien- und Jacobidrebber nebst den Ortschaften Brockstreck, Deckau, Felstehausen, Hoopen, Ihlbrock, Specken und Uthüserdrebber. (Hrsg.: Gemeinde Drebber), Drebber 1979, 271 S. m. zahlr. Abb.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI