Sandra Wollner

österreichische Filmregisseurin und Drehbuchautorin From Wikipedia, the free encyclopedia

Sandra Wollner (* 1983 in Leoben[1]) ist eine österreichische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie lebt in Berlin.[2]

Sandra Wollner bei der Berlinale 2020

Leben und Wirken

Sandra Wollner studierte zunächst Theater-, Film- und Medienwissenschaften und arbeitete parallel als Editorin und Regisseurin von Kurzfilmen und Kurzdokumentationen. 2012 begann sie an der Filmakademie Baden-Württemberg Dokumentarfilmregie zu studieren.[3] Ihr erster Langfilm Das unmögliche Bild entstand noch während der Studienzeit[4] und ist ausschließlich auf 16mm-Material gedreht.[5] Die Filmakademie trat hier als Produzentin auf.[6] Sie erhielt für den Film u. a. 2018 den Preis der deutschen Filmkritik, den Ingmar-Bergman-Preis für das beste Internationale Debüt beim Filmfestival Göteborg und den Preis der Jury beim Poitiers Film Festival.[3]

Mit ihrem zweiten Langfilm, The Trouble with Being Born, ihrem Abschlussfilm an der Filmakademie[7], gewann sie 2020 den Spezialpreis der Jury in der Berlinale-Sektion Encounters und den Österreichischen Filmpreis 2021.[8] Wollner bezeichnete die Geschichte über eine Androidin, die als vermeintliche Tochter ihres Schöpfers aufwächst, als eine Art „Anti-Pinocchio“.[9]

Filmografie

  • 2013: Uns geht es gut (Kurzfilm)
  • 2014: Luis & Luk (Kurzfilm)
  • 2015: Viktor (Kurzfilm)
  • 2016: Das unmögliche Bild
  • 2020: The Trouble with Being Born

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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