Saya Sakakibara

australische Radrennfahrerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Saya Sakakibara (* 23. August 1999 in Gold Coast) ist eine australische Radrennfahrerin und Olympiasiegerin im BMX-Rennsport.

UCI-Id10011119113
Geburtsdatum23. August 1999 (26 Jahre)
GeburtsortGold Coast
NationAustralien Australien
Schnelle Fakten Zur Person, UCI-Id ...
Saya Sakakibara
Saya Sakakibara (2022)
Saya Sakakibara (2022)
Zur Person
UCI-Id 10011119113
Geburtsdatum 23. August 1999 (26 Jahre)
Geburtsort Gold Coast
Nation Australien Australien
Disziplin BMX-Rennsport
Wichtigste Erfolge
Goldmedaille Olympische Spiele (2024)
Weltcup-Gesamtsiegerin (2023, 2024, 2025)
Letzte Aktualisierung: 4. Januar 2026
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Sportlicher Werdegang

Sakakibara hat einen britischen Vater und eine japanische Mutter. Als sie zwei Jahre alt war, zog ihre Familie zu den Großeltern nach Japan, wo sie sechs Jahre lebten. In dieser Zeit begann Sakakibara mit BMX-Rennen nach dem Vorbild ihres älteren Bruders Kai.[1] 2007 zog die Familie ins australische Sydney, wo Sakakibara in den Jugend-Altersklassen mehrere Titel sammelte.[2]

Als Juniorin gewann Sakakibara 2016 und 2017 jeweils die australischen und die ozeanischen Meisterschaften, dazu war sie bei den Weltmeisterschaften Zweite hinter Beth Shriever. Bereits 2016 stand sie im BMX-Weltcup, bei dem Elite und Junioren im selben Rennen fuhren, erstmals auf dem Podium. 2018, in ihrem ersten Jahr in der Elite, gewann Sakakibara ihr erstes Weltcup-Rennen, war in der Gesamtwertung des Weltcups 2018 Zweite und stand im Finale der BMX-Weltmeisterschaften, wo sie Sechste wurde. In der Folge war sie eine der besten Fahrerinnen des Weltcups, von 2019 bis 2024 stand sie bei fast jedem Weltcup-Auftritt im Finale.

2019 gewann Sakakibara die Ozeanien-Meisterschaften, wie auch ihr Bruder bei den Männern.[3] Zudem siegte sie im Test-Event für die Olympischen Spiele in Tokio, die für 2020 geplant waren.[4] Nachdem diese infolge der Corona-Pandemie auf 2021 verschoben worden waren, startete Sakakibara auch dort im olympischen BMX-Rennen und widmete die Teilnahme ihrem Bruder Kai, der zuvor bei einem Rennunfall Hirnverletzungen davongetragen hatte. Im letzten Halbfinallauf kollidierte sie, in Führung liegend, mit Alise Willoughby; die Folgen des Sturzes beschäftigten sie noch Monate später.[5] Ende des Jahres wurde sie dennoch australische Meisterin und verteidigte diesen Titel in den beiden Folgejahren. 2023 war ihre bis dahin erfolgreichste Saison: Sie gewann zum zweiten Mal die Ozeanien-Meisterschaften und erzielte fünf Siege im Weltcup 2023, dazu war sie Erste in der Gesamtwertung. Bei den BMX-Rennsport-Weltmeisterschaften 2023 in Glasgow erzielte sie mit dem vierten Platz ihr bislang bestes Ergebnis.

Im BMX-Weltcup 2024 siegte Sakakibara in drei von sechs Läufen und gewann mit großem Abstand die Gesamtwertung. Bei den Weltmeisterschaften 2024 startete sie daher als Favoritin, konnte aber im Finale nach schlechtem Start nicht entscheidend eingreifen und wurde Achte.[6] Im olympischen BMX-Rennen gewann sie alle sieben Läufe, in denen sie antrat, mit großem Vorsprung und wurde Olympiasiegerin.

Bei den BMX-Rennsport-Weltmeisterschaften 2025 in Kopenhagen wurde Sakakibara Vizeweltmeisterin. Im selben Jahr gewann sie zum dritten Mal in Folge den Gesamtweltcup, nachdem sie die letzten beiden Runden in Argentinien gewonnen hatte.

Erfolge

2016
Ozeanienmeister-Trikot Ozeanien-Meisterin (Junioren)
Australisches Meistertrikot Australische Meisterin (Junioren)
2017
Ozeanienmeister-Trikot Ozeanien-Meisterin (Junioren)
Australisches Meistertrikot Australische Meisterin (Junioren)
Silbermedaille Weltmeisterschaften (Junioren)
2018
ein Weltcup-Sieg
2019
Ozeanienmeister-Trikot Ozeanien-Meisterin
2021
Australisches Meistertrikot Australische Meisterin
2022
Australisches Meistertrikot Australische Meisterin
2023
Ozeanienmeister-Trikot Ozeanien-Meisterin
Australisches Meistertrikot Australische Meisterin
Weltcup-Gesamtwertung und fünf Einzelsiege
2024
Weltcup-Gesamtwertung und vier Einzelsiege
Goldmedaille Olympiasiegerin
2025
Silbermedaille Weltmeisterschaften
Weltcup-Gesamtwertung und zwei Weltcup-Siege

Einzelnachweise

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