Schachnovelle
Novelle von Stefan Zweig
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Die Schachnovelle ist eine Novelle von Stefan Zweig, die er 1941 und 1942 im brasilianischen Exil schrieb. Es ist sein letztes und zugleich bekanntestes Werk.

Im Zentrum der Handlung steht die Konfrontation der psychischen Abgründe, die ein ehemaliger Gefangener der Gestapo in sich trägt, mit der oberflächlichen Lebenswelt wohlhabender Reisender. Das Schachspiel hat anfangs nur die Rolle einer bloßen Unterhaltung bzw. eines einträglichen Sports an Bord des Schiffes und erhält erst durch die Figur des Gefangenen Dr. B., der sich während seiner Haftzeit intensiv mit Schach beschäftigt hat, seine tiefere Bedeutung.
Inhalt


Die Rahmenerzählung spielt an Bord eines Passagierdampfers. Der Ich-Erzähler, ein österreichischer Emigrant, erfährt von einem Bekannten, dass der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic mit an Bord ist, ein zurückhaltender, verschlossener Sprössling einer einfachen Donauschifferfamilie. Czentovic wurde als Waise von einem Pfarrer aufgezogen, blieb jedoch ein langsamer und ungebildeter Landbursche, bis er ein durch Zufall zustande gekommenes Schachspiel gegen einen Freund des Pfarrers souverän gewann und damit seine Inselbegabung für das Schachspiel entdeckte. Im Alter von zwanzig Jahren erlangte er schließlich den Weltmeistertitel und reist nun als bezahlter Turnierspieler durch die Welt. Dass der einfache Junge ohne intellektuelle Begabung die gesamte Schachwelt düpiert und aus Gewinnstreben auch gegen Amateure spielt, bringt ihm die Missgunst der Schachspielerzunft ein.
Um den geheimnisvollen Czentovic kennenzulernen, sammelt der Ich-Erzähler eine Gruppe schachinteressierter Reisender um sich, darunter den ehrgeizigen Unternehmer McConnor, der für Czentovics Honorarforderung aufkommt. Czentovic erklärt sich zu einer bezahlten Schachpartie gegen die gesamte Gruppe bereit, die er mühelos gewinnt. McConnor verlangt Revanche und steht bereits kurz vor einer zweiten Niederlage, als sich ein Fremder ins Spiel einmischt und ihn vor einem verlockenden Zug warnt. „Dr. B.“, wie der Fremde in der Erzählung genannt wird, ist offenbar ein weitaus besserer Spieler als die anderen; Czentovic reagiert auf seinen Eingriff mit Erstaunen, als sei überhaupt erst jetzt ein Gegner vorhanden. Die Partie endet Remis. Dass Dr. B. nicht gewillt ist, anschließend noch eine weitere Partie zu spielen, weckt das Interesse des Ich-Erzählers, und er lässt sich von Dr. B. dessen Lebensgeschichte erzählen.
Im Österreich der 1930er Jahre, also im austrofaschistischen Ständestaat, war Dr. B. Vermögensverwalter des österreichischen Adels und Klerus. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Österreich 1938 wollten ihn die Nationalsozialisten zur Preisgabe dieser Vermögenswerte zwingen und hielten ihn monatelang in Einzelhaft. Als nach mehrwöchiger völliger Isolation die Verhöre begannen, hatte sich Dr. B.s Geisteszustand durch die totale geistige Deprivation erheblich verschlechtert. Auf der Suche nach geistiger Beschäftigung gelang es ihm, ein Buch aus einer fremden Manteltasche in sein Zimmer zu schmuggeln. Zu seiner Enttäuschung handelte es sich dabei jedoch nicht wie erhofft um anregende Literatur, sondern um eine Sammlung berühmter Schachpartien. Dr. B. hatte während seiner Gymnasialzeit Schach gespielt, doch ohne besonderes Interesse. Aus Mangel an anderer Beschäftigung begann er nun die Partien nachzuspielen, zuerst auf einem karierten Betttuch, einige Monate später visualisierte er die Spiele vollständig im Kopf. Als er das Buch „durchgespielt“ hatte, erfand er neue Partien gegen sich selbst, wozu er zwei unabhängige geistige Instanzen erschuf, „Ich Schwarz“ und „Ich Weiß“, was zu einer Persönlichkeitsspaltung führte. Dass das jeweils unterlegene „Ich“ nach einer Partie sofort Revanche forderte, brachte Dr. B. in einen Zustand, den er „Schachvergiftung“ nennt. Er zeigte wahnhafte Symptome, griff seinen Zellenwärter an und schlug ein Fenster ein, wobei er sich schwer an der Hand verletzte. Der behandelnde Arzt erreichte seine Entlassung.
Dr. B. erfährt erst vom Ich-Erzähler, dass es sich bei seinem Gegner um den amtierenden Schachweltmeister handelt, und lässt sich aus Neugier zu einer Partie gegen diesen überreden – seit seiner Schulzeit seine erste Partie gegen einen realen Gegner. Um eine erneute Schachvergiftung zu vermeiden, stellt er die Bedingung, nur eine einzige Partie zu spielen, die er zum allgemeinen Erstaunen souverän gewinnt. Es macht ihn jedoch nervös, dass sich sein Gegner für jeden Zug sehr viel Zeit lässt. Czentovic bietet eine weitere Partie an, worauf Dr. B. sofort eingeht. Während der Meister nun absichtlich extrem langsam spielt, verfällt Dr. B. in typische Verhaltensweisen der Einzelhaft; er geht planlos hin und her, verspürt brennenden Durst und herrscht seinen Gegner unhöflich an. Während Czentovics Bedenkzeiten schweift Dr. B.s rastloser Geist ab zu anderen Partien, bis die Spiele im Kopf ihn so verwirren, dass er das reale Spiel nicht mehr fortsetzen kann. Auf einen eindringlichen Hinweis des Ich-Erzählers beendet Dr. B. die Partie durch Aufgabe, entschuldigt sich bei den Anwesenden für seine Einmischung und erklärt, nie wieder Schach zu spielen, was McConnor mit Unverständnis und Centovic mit respektvoller Herablassung quittiert.
Personencharakteristik
Mirko Czentovic: Der amtierende Schachweltmeister. Er tritt als primitiver halbanalphabetischer „Roboter“ auf, der fast automatisch die kalte Schachlogik beherrscht, spielt mit einer Art mechanischer Präzision und hat seit Monaten kein Spiel verloren. Er ist der Sohn eines armen südslawischen Donauschiffers. Nach dem Tod seines Vaters wird er als Zwölfjähriger von einem Pfarrer aufgenommen. Trotz aller Anstrengungen gelingt es dem Pfarrer nicht, Mirko zu erziehen und zu bilden: Er wird als „maulfaules, dumpfes, breitstirniges Kind“ beschrieben, dessen Gehirn nur schwerfällig arbeitet. Er verrichtet zwar alle ihm auferlegten Hausarbeiten, dies aber mit „totaler Teilnahmslosigkeit“. Erst als er sein Talent für das Schachspiel entdeckt, wendet sich sein Schicksal: Aus dem armen und tumben Schifferssohn wird ein höchst erfolgreicher Schachprofi. Der Ich-Erzähler begegnet ihm das erste Mal auf dem Schiff und beschreibt ihn als arroganten, abweisenden und primär an Geld interessierten Charakter.
McConnor: Ein schottischer Geschäftsmann. Er wird vom Ich-Erzähler so dargestellt: „Mister McConnor gehört zu jener Sorte selbstbesessener Erfolgsmenschen, die auch im belanglosesten Spiel eine Niederlage schon als Herabsetzung ihres Persönlichkeitsbewusstseins empfinden […], er ist es gewöhnt, sich im Leben durchzusetzen“. Wenn er Revanche fordert, vermittelt er den „Eindruck eines Boxers kurz vor dem Losschlagen“. Er handelt und lebt nach der Devise: „Ich bezahle die Musik, also bestimme ich auch, was gespielt wird.“ Für ein Honorar spielt Mirko Czentovic eine Schachpartie gegen ihn. McConnor versteht zwar selbst wenig von Schach, erreicht aber mit Hilfe von Dr. B. ein Remis.
Dr. B.: Er ist das genaue Gegenstück zu Mirko Czentovic: kultiviert, intelligent, redegewandt. Dr. B. erweist sich gegenüber dem Ich-Erzähler als aufgeschlossener Gesprächspartner und beginnt ohne direkte Aufforderung einen langen Bericht über seine Vergangenheit, insbesondere seine Gefangenschaft: Während seiner längeren Isolationshaft habe er alle Feinheiten des Schachspiels erlernt, um sich seine intellektuelle Widerstandskraft zu erhalten und nicht dem Wahnsinn zu verfallen. Die fortgesetzte künstliche Situation des Spiels gegen sich selbst führte jedoch zu einem Nervenzusammenbruch, den er unter ähnlichem Stress später erneut erleidet. Es zeigt sich, dass er sich zwar mit Hilfe seines Intellekts vor dem Irrsinn und der Gefangenschaft retten konnte, jedoch Gefangener seiner Rettungsmethode (manisches Schachspielen) geworden ist.
Dr. B. hat während seiner Isolationshaft die Kunst des Blindschachs so sehr trainiert, dass ein Spiel mit Brett und Figuren ihm Probleme bereitet. Im Gegensatz dazu ist Czentovics Blick stets auf das Brett fixiert, um die Partie nachvollziehen zu können.
Darstellung des Schachspiels
Stefan Zweig selbst war kein guter Schachspieler und verfügte über keine näheren Kontakte zur Schachszene. Der Schriftsteller Ernst Feder schrieb in seinen Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mit Zweig im brasilianischen Exil: „Ich bin ein schwacher Spieler, aber seine Kenntnis der Kunst war so gering, daß es mich Mühe kostete, ihn gelegentlich eine Partie gewinnen zu lassen.“[1] Es wird in der Novelle zwar eine Eröffnungsvariante, die Sizilianische Eröffnung, erwähnt, doch ihre Strategie und Taktik werden nicht näher erklärt.
(Aljechin – Bogoljubow, 1922)
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Die Schachpartie
Die Beratungspartie von Czentovic gegen die Amateure, in deren Verlauf Dr. B. erstmals ins Geschehen eingreift, erinnert Dr. B. an die Partie von Alexander Aljechin gegen Efim Bogoljubow auf dem Turnier in Bad Pistyan 1922. Sie war Zweig vermutlich aus dem Buch Die hypermoderne Schachpartie von Savielly Tartakower, der in der Schachnovelle als „bewährter Altmeister der Schachkunst“ erwähnt wird, bekannt. Das Buch befand sich in Zweigs Nachlass und gelangte von dort in die Stadtbibliothek von Petrópolis.[2]
In dieser Stellung rät Dr. B. von dem verlockenden Zug c2–c1D ab, durch den Schwarz zwar eine Figur gewinnt, nach La3xc1 Sd3xc1 d6–d7 jedoch im Nachteil bliebe. Stattdessen empfiehlt er den von Bogoljubow in der realen Partie gespielten Zug Kg8–h7, nach dem es einige Züge später zu einem Remis kam.
Publikationen

Zweig sandte das Typoskript der Schachnovelle kurz vor seinem Suizid an seinen Übersetzer und Freund Alfredo Cahn. Dieser sorgte für eine zeitnahe postume Veröffentlichung in Südamerika.
Im September 1942 erschien eine portugiesische Ausgabe in der Übersetzung von Elias Davidovich und Odilon Gallotti im Verlag Editora Guanabara in Rio de Janeiro. Die Erstausgabe in deutscher Sprache erschien am 7. Dezember 1942 in Buenos Aires in einer limitierten Auflage von 300 Exemplaren. 1944 erschien in New York die erste Übersetzung ins Englische.
In Europa wurde das Werk im Frühjahr 1943 im Stockholmer Exilverlag von Gottfried Bermann Fischer herausgegeben. Im deutschsprachigen Raum hat sich das Buch seit seinem Erscheinen im S. Fischer Verlag 1954 zu einem Dauerbestseller entwickelt.
Ein Typoskript der Erzählung befindet sich seit 2002 als Schenkung in der Reed Library der State University of New York at Fredonia.[3]
Der Reclam-Verlag Stuttgart hat 2013 erstmals die Erzählung in jener Fassung veröffentlicht, in der Stefan Zweig sie hinterlassen hat.
Rezeption
Das Buch gehört zum Kanon der Weltliteratur, wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und gilt über den deutschsprachigen Raum hinaus als Schullektüre.[4] Es wurde zum Teil kritisch beurteilt, beispielsweise von Christian Bomm: Zweig betrachte den Nationalsozialismus als bloße Idee und verkenne die Massenarbeitslosigkeit der Weimarer Republik als dessen wirtschaftliche Ursache. Das Buch schüre „allein Mitleid mit dem Opfer, anstatt die Täter anzuklagen, die sich gerade im Zweig’schen Milieu des Großbürgertums rasch rehabilitieren konnten.“ Und mit dem im Buch angelegten „Schwarzweißdenken, das Dr. B. als Weltbürger den dumpfen Nazis gegenüberstellt“, und der Suggestion, „allein das Geisteswesen, das Lesen sei es, das helfe, die Menschlichkeit zu wahren und nicht zum Barbaren, zum Nazi zu werden“, habe Zweig „seiner Nachkriegsleserschaft ironischerweise und unbeabsichtigt die Möglichkeit gegeben, sich durch die bloße Lektüre der Schachnovelle vermeintlich selbst zu rehabilitieren.“ Dies erkläre ihre Beliebtheit und den verlegerischen Erfolg.[5]
2012 bezeichnete der Germanist Rüdiger Görner die Novelle als einen „Glücksfall ausgereifter Erzählkunst“.[6]
Der Historiker Roman Sandgruber sieht im Schicksal des jüdischen Wiener Bankiers Louis Nathaniel von Rothschild, der ab März 1938 insgesamt 14 Monate im Hotel Metropole in Gestapo-Einzelhaft war, das historische Vorbild der Schachnovelle.[7]
Adaptionen
Der nach der Buchvorlage unter der Regie von Gerd Oswald entstandene Film Schachnovelle hatte 1960 Premiere. Als Hauptdarsteller wirkten Curd Jürgens (Dr. B.) und Mario Adorf (Mirko Czentovic) mit. Die Beratung im Schachspiel übernahm Schachmeister Rudolf Teschner.
Eine weitere Verfilmung durch Philipp Stölzl kam im Herbst 2021 in die Kinos.
Hörbuchfassungen gibt es von Curd Jürgens, Michael Heltau, Reiner Unglaub und Christoph Maria Herbst. Eine Dramatisierung der Novelle erstellte Helmut Peschina. Der spanische Komponist Cristóbal Halffter komponierte 2012 für das Kieler Opernhaus eine Oper zur Schachnovelle. Das Libretto schrieb Wolfgang Haendeler. Die Oper wurde am 18. Mai 2013 in Kiel uraufgeführt.
Die Künstlerin Elke Rehder hat sich in ihren Arbeiten mehrfach in Farbholzschnitten und Grafikmappen mit der Novelle auseinandergesetzt.[8]
In dem Roman Die Schachspieler von Buenos Aires von Ariel Magnus (2018) wird Czentovic als fiktive Person in die Handlungen um die Schacholympiade 1939 eingeführt.
Der Kabarettist Didi Jünemann hat die Schachnovelle 2021 mit 40 großformatigen Illustrationen zeichnerisch dargestellt und dazu ein Hörbuch besprochen.[9]
Buchausgaben (Auswahl)
- Schachnovelle. Bermann-Fischer, Stockholm 1943; 3. A. ebd. 1949, mit 7 Zeichnungen von Hans Fronius.
- Schachnovelle. S. Fischer, Frankfurt am Main 1954; 14. A. ebd. 1972, ISBN 3-10-097015-2.
- Schachnovelle und andere. Mit einem Nachwort von Manfred Wolter. Insel (= Insel-Bücherei, Band 976), Leipzig 1973.
- Schachnovelle. Fischer Taschenbuch, Frankfurt am Main 1974; Neuausgabe ebd. 2009, ISBN 978-3-596-90225-5.
- Schachnovelle. Mit einem Nachwort von Siegfried Unseld. S. Fischer, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-10-097032-2; Suhrkamp (= Bibliothek Suhrkamp, Band 1348), Frankfurt am Main 2001, ISBN 978-3-518-22348-2.
- Schachnovelle.. Hrsg. von Joseph Kiermeier-Debre. Deutscher Taschenbuch Verlag (= Bibliothek der Erstausgaben, dtv 2688), München 2013, ISBN 978-3-423-02688-8 (orthographisch und grammatikalisch getreuer Nachdruck der Erstausgabe Buenos Aires 1942).
- Schachnovelle. Kommentierte Ausgabe, hrsg. v. Klemens Renoldner. Reclam (= Reclams Universal-Bibliothek 18975), Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018975-7.
- Schachnovelle. Mit einem Kommentar von Helmut Nobis. Suhrkamp (= Suhrkamp BasisBibliothek 129), Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-518-18929-0.
Literatur
- Joachim Brügge: Stefan Zweig, C.G. Jung und die Kulturgeschichte des Schachspiels – vom indischen Tschaturanga zur modernen Alchemie des 20. Jahrhunderts? In: derselbe (Hrsg.), Das Buch als Eingang zur Welt (= Schriftenreihe des Stefan Zweig Centre Salzburg, Bd. 1, hrsg. von Hildemar Holl, Karl Müller, Gerhard Langer, Klemens Renoldner), Königshausen & Neumann, Würzburg 2009, ISBN 978-3-8260-3983-6, S. 97–108.
- Hannes Fricke: „Still zu verschwinden, und auf würdige Weise“: Traumaschema und Ausweglosigkeit in Stefan Zweigs „Schachnovelle“. In: Zeitschrift für Psychotraumatologie und Psychologische Medizin (ZPPM), 4. Jg. (2006), Heft 2, S. 41–55.
- Mark H. Gelber: Schachnovelle. In: Dan Diner (Hrsg.): Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJGK). Band 5: Pr–Sy. Metzler, Stuttgart/Weimar 2014, ISBN 978-3-476-02505-0, S. 335–339.
- Bruno Landthaler: Das „göttliche“ Schach. Die Schachnovelle von Stefan Zweig. In: Menora, Jahrbuch für deutsch-jüdische Geschichte 1996. Frankfurt am Main 1996, S. 250–264.
- Bruno Landthaler, Hanna Liss: Der Konflikt des Bileam. Irreführungen in der „Schachnovelle“ von Stefan Zweig. In: Zeitschrift für Germanistik, 2/1996, S. 384–398.
- Egbert Meissenburg: Ein Buch! Ein Buch! Ein BUCH! Analysen zu Stefan Zweigs Schachnovelle. 2., erweiterte Auflage. Seevetal 1997.
- Susanna Poldauf, Andreas Saremba (Hrsg.): 65 Jahre Schachnovelle. Emanuel Lasker Gesellschaft, Berlin 2007 (= Marginalia – Randbemerkungen zur Geschichte und Kultur des Schachspiels; Band 1).
- Reiner Poppe: Stefan Zweig, Schachnovelle: Interpretationen und Unterrichtsmaterialien. 2. Auflage. Beyer-Verlag, Hollfeld 1990, ISBN 3-88805-043-X.
- Ingrid Schwamborn: Schachmatt im brasilianischen Exil. Die Entstehungsgeschichte der „Schachnovelle“. In: Germanisch-Romanische Monatsschrift. Neue Folge Band 34, Heidelberg 1984, S. 404–430, ISSN 0016-8904.
- Thomas Söder: Studien zur deutschen Literatur. Werkimmanente Interpretationen zentraler Texte der deutschen Literaturgeschichte. Lit, Wien 2008, ISBN 978-3-8258-1414-4. S. 250–276.
- Frank Trommler: Selbstrettung durch Wiederholung? Stefan Zweigs Kampf mit der Isolation. In: Jürgen Felix, Bernd Kiefer, Susanne Marschall, Marcus Stiglegger (Hrsg.): Die Wiederholung. Schüren, Marburg 2001, S. 227–237.
- Siegfried Unseld: Das Spiel vom Schach. Stefan Zweig: Schachnovelle (1941/42). In: Winfried Freund (Hrsg.): Deutsche Novellen. Von der Klassik bis zur Gegenwart. Wilhelm Fink Verlag, München 1993, S. 249–263.
Weblinks
- Literatur von und über Schachnovelle im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Stefan Zweig: Schachnovelle im Projekt Gutenberg-DE
- Stefan Zweig: Schachnovelle bei amphio.tk
- Ausgaben von Schachnovelle von Stefan Zweig in LibraryThing
- Buchbeschreibung und Linkliste
- Johannes Fischer: Ein symbolischer Rückzug
- 65 Jahre Schachnovelle – eine virtuelle Ausstellung Ausstellung der Lasker-Gesellschaft (mit Flash-Player)
- Aljechin – Bogoljubow; Bad Pistyan, 1922 Notation auf chessgame.com
- Schachnovelle (2021) Kurzfilm, Drehbuch: Valerio Campanale, Ivan Gregori & Bernd Ohnacker, mit Luca Vogel als Dr. B. und Daniele Zaka als Czentovic