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Schalldorf (Postmünster)

Ortsteil der Gemeinde Postmünster im Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Schalldorf ist ein Gemeindeteil (Dorf) und eine Gemarkung der Gemeinde Postmünster im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Bis 1971 bildete es eine selbstständige Gemeinde mit dem Ort Stegmühl als Gemeindesitz.

Schnelle Fakten Gemeinde Postmünster ...
Schalldorf
Gemeinde Postmünster
Koordinaten: 48° 26′ N, 12° 54′ O
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 13 km²
Einwohner: 806[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1971
Postleitzahl: 84389
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Lage

Das Dorf Schalldorf liegt im Rottal am Rottauensee an der Bundesstraße 388 etwa 1,5 Kilometer nördlich von Postmünster.

Die Gemarkung Schalldorf (096463) umfasst 12,562 km² Fläche und hat 806 Einwohner.[2]

Geschichte

Im dritten bayerischen Herzogsurbar wird Zalchstorf als im Lehensbesitz des Otto von Postmünster bezeichnet.[3]

Ein Adelssitz in Schalldorf entstand im 18. Jahrhundert. Der kurfürstlich bayerische Geheimrat, Kämmerer und Generalmajor Maximilian Emanuel Franz Freiherr von Lerchenfeld-Prennberg wurde am 31. März 1770 in den Reichsgrafenstand mit der Anrede Hoch- und Wohlgeboren erhoben und erhielt bereits 1767 Schalldorf im Pfleggericht als Lehen. Der Sitz ist noch 1802 als im Besitz der Freiherren Lösch auf Stein, Jetzendorf und Birkenfeld nachzuweisen.[4]

1808/1810 wurde der Steuerdistrikt Schalldorf im Landgericht Pfarrkirchen geschaffen, aus dem die Landgemeinde Schalldorf mit Gemeindesitz in Stegmühl hervorging.[5] Die Gemeinde umfasste die Orte:

  • Stegmühl (Gemeindesitz)
  • Aist (1840 Aister)
  • Amixlöd
  • Bach
  • Baumgarten
  • Berg
  • Böll
  • Brandl
  • Brenn
  • Buch
  • Dirnhub
  • Dobl
  • Ed
  • Edholzen
  • Eham
  • Engberg
  • Fasselsberg
  • Federlehen
  • Fischerwimm
  • Freiung
  • Gambach
  • Geiern
  • Hangetlehen
  • Hinteröd
  • Hofing
  • Kaismühle, Bahnhof
  • Kigl
  • Kogl
  • Koppenöd
  • Kräuterl
  • Kronwitten
  • Kuchl
  • Lenzhub
  • Mitteröd
  • Mühlstraß
  • Quingl
  • Rauchöd
  • Reischl
  • Reising
  • Reith
  • Roßtauschen
  • Saam
  • Schalldorf
  • Scheibmühl
  • Schirgnhub (1840 Schörgenhub)
  • Schönöd
  • Schreihof (1840 Schreyhof)
  • Schwanhof
  • Spendlholzen
  • Steinbüchl
  • Thal (1840 Thall)
  • Trausburg (1840 Traunspurg)
  • Winklschuß
  • Wippl (1840 Wippel)
  • Zaun
  • Zellweck (1840 Zöllbach)

Mit der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Postmünster am 1. April 1971 durch den Zusammenschluss mit den früheren Gemeinden Neuhofen, Gangerbauer und Schalldorf erheblich vergrößert.[6]

Literatur

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