Schalldorf (Postmünster)
Ortsteil der Gemeinde Postmünster im Landkreis Rottal-Inn in Niederbayern
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Schalldorf ist ein Gemeindeteil (Dorf) und eine Gemarkung der Gemeinde Postmünster im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn. Bis 1971 bildete es eine selbstständige Gemeinde mit dem Ort Stegmühl als Gemeindesitz.
Schalldorf Gemeinde Postmünster | |
|---|---|
| Koordinaten: | 48° 26′ N, 12° 54′ O |
| Höhe: | 400 m ü. NHN |
| Fläche: | 13 km² |
| Einwohner: | 806[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 62 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. April 1971 |
| Postleitzahl: | 84389 |
Lage
Das Dorf Schalldorf liegt im Rottal am Rottauensee an der Bundesstraße 388 etwa 1,5 Kilometer nördlich von Postmünster.
Die Gemarkung Schalldorf (096463) umfasst 12,562 km² Fläche und hat 806 Einwohner.[2]
Geschichte
Im dritten bayerischen Herzogsurbar wird Zalchstorf als im Lehensbesitz des Otto von Postmünster bezeichnet.[3]
Ein Adelssitz in Schalldorf entstand im 18. Jahrhundert. Der kurfürstlich bayerische Geheimrat, Kämmerer und Generalmajor Maximilian Emanuel Franz Freiherr von Lerchenfeld-Prennberg wurde am 31. März 1770 in den Reichsgrafenstand mit der Anrede Hoch- und Wohlgeboren erhoben und erhielt bereits 1767 Schalldorf im Pfleggericht als Lehen. Der Sitz ist noch 1802 als im Besitz der Freiherren Lösch auf Stein, Jetzendorf und Birkenfeld nachzuweisen.[4]
1808/1810 wurde der Steuerdistrikt Schalldorf im Landgericht Pfarrkirchen geschaffen, aus dem die Landgemeinde Schalldorf mit Gemeindesitz in Stegmühl hervorging.[5] Die Gemeinde umfasste die Orte:
- Stegmühl (Gemeindesitz)
- Aist (1840 Aister)
- Amixlöd
- Bach
- Baumgarten
- Berg
- Böll
- Brandl
- Brenn
- Buch
- Dirnhub
- Dobl
- Ed
- Edholzen
- Eham
- Engberg
- Fasselsberg
- Federlehen
- Fischerwimm
- Freiung
- Gambach
- Geiern
- Hangetlehen
- Hinteröd
- Hofing
- Kaismühle, Bahnhof
- Kigl
- Kogl
- Koppenöd
- Kräuterl
- Kronwitten
- Kuchl
- Lenzhub
- Mitteröd
- Mühlstraß
- Quingl
- Rauchöd
- Reischl
- Reising
- Reith
- Roßtauschen
- Saam
- Schalldorf
- Scheibmühl
- Schirgnhub (1840 Schörgenhub)
- Schönöd
- Schreihof (1840 Schreyhof)
- Schwanhof
- Spendlholzen
- Steinbüchl
- Thal (1840 Thall)
- Trausburg (1840 Traunspurg)
- Winklschuß
- Wippl (1840 Wippel)
- Zaun
- Zellweck (1840 Zöllbach)
Mit der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Postmünster am 1. April 1971 durch den Zusammenschluss mit den früheren Gemeinden Neuhofen, Gangerbauer und Schalldorf erheblich vergrößert.[6]