Schattseite (Gemeinde Straßburg)

Ortschaft in Strassburg im Bezirk Sankt Veit an der Glan From Wikipedia, the free encyclopedia

Schattseite, früher Straßburg Schattseite, ist eine Ortschaft in der Stadtgemeinde Straßburg im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. In dem Ort leben 21 Menschen (Stand 1. Jänner 2025)[1].

Schnelle Fakten Schattseite (Zerstreute Häuser) Ortschaft ...
Schattseite (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Schattseite (Gemeinde Straßburg) (Österreich)
Schattseite (Gemeinde Straßburg) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Veit an der Glan (SV), Kärnten
Gerichtsbezirk Sankt Veit an der Glan
Pol. Gemeinde Straßburg  (KG Straßburg Stadt, Straßburg Land, St. Georgen)
Koordinaten 46° 52′ 54″ N, 14° 20′ 16″ Of1
Höhe 800 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 21 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 12 (2021f1)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 01736
Zählsprengel/ -bezirk Straßburg-Zentralgebiet, Straßburg-Umgebung (20530 X [000/001])
Bild
Filialkirche St. Stefan
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS
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Lage

Die Ortschaft liegt schattseitig im Gurktal, gegenüber des Gemeindehauptorts Straßburg-Stadt. Die heute noch bestehenden Höfe der Siedlung erstrecken sich weit verstreut über ein Gebiet mit einer Ost-West-Ausdehnung von etwa 3 Kilometern und einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 1 ¾ km und in einer Lage von etwa 650 bis 1000 Meter Höhe.

Zum Ort gehören im Tal rechts der Gurk, südöstlich von Straßburg-Stadt die Filialkirche St. Stefan mit den nahegelegenen Häusern Göthe-Haus (Götte, Nr. 21), Altes Messnerhaus (Nr. 22) und einem Haus ohne Vulgonamen (Nr. 23). Am Hang, vom südwestlichen Ortsrand von Straßburg-Stadt aus erreichbar, liegt die Taumberger-Hube (Tonberger, Nr. 1). Von der Gunzenberger Landesstraße L67b aus erreichbar sind einige Häuser schattseitig in Hanglage - Obere Pirker-Hube (Nr. 2, 3), Pfos-Hube (Pfoss, Nr. 4, 7), Merl-Hube (Mörl, Nr. 8), Obere Preinegger-Hube (Nr. 9) - sowie einige Häuser am Bergrücken, nahe der Gemeindegrenze zu Mölbling: Kogelnig-Hube (Gukelnig, Nr. 5), Prierissl-Keusche (Bririesel, Nr. 6) und Neu-Keusche (Mauritzen-Keusche, Nr. 19). Etwas weiter im Osten am Hang, von Mellach aus erreichbar, befinden sich die Untere Steiner-Hube (Nr. 11) und die Obere Steiner-Hube (Nr. 12).

Filialkirche St. Stefan

Die katholische Filialkirche hl. Stefan ist im Kern romanisch mit einer barocken Apsis. Die von einem Friedhof mit einer Mauer umgebene Kirche wurde 1741 umgebaut, der Hochaltar ist von 1759 (Listeneintrag).

Geschichte

Seit Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts gehört Schattseite zur Gemeinde Straßburg.

Vorübergehend wies man im 19. Jahrhundert, bei der Volkszählung 1880, die gegenüber von St. Georgen gelegenen Höfe als eigene Ortschaft St. Georgen (Schattseite) aus. Am schattseitigen Hang bis hinauf zur Anhöhe in der Nähe von Gunzenberg lagen unter anderem die Höfe Grabenkeusche, Lebzelterkeusche, Unterbösenbacher (Unterer Pessenbacher), Oberbösenbacher (Oberer Pessenbacher), Sepp im Eck und Antowitzer. Von den genannten Höfen existiert heute nur mehr die Grabenkeusche.

Bevölkerungsentwicklung

Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:

  • 1869: 19 Häuser, 125 Einwohner[2]
  • 1880: Straßburg (Schattseite) 10 Häuser, 55 Einwohner; St. Georgen (Schattseite) 9 Häuser, 31 Einwohner[3]
  • 1890: 14 Häuser, 81 Einwohner[4]
  • 1900: 14 Häuser, 80 Einwohner[5]
  • 1910: 13 Häuser, 72 Einwohner[6]
  • 1923: 13 Häuser, 68 Einwohner[7]
  • 1934: 85 Einwohner[8]
  • 1951: 10 Häuser, 66 Einwohner[9]
  • 1961: 14 Häuser, 58 Einwohner[10]
  • 2001: 15 Gebäude (davon 8 mit Hauptwohnsitz) mit 16 Wohnungen; 28 Einwohner und 6 Nebenwohnsitzfälle; 11 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 5 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[11]
  • 2011: 13 Gebäude, 35 Einwohner, 12 Haushalte, 1 Arbeitsstätte[12]
  • 2021: 12 Gebäude, 23 Einwohner, 10 Haushalte, 6 Arbeitsstätten[13]
Commons: Schattseite – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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