Schellschwang

Ortsteil der Gemeinde Wessobrunn im Landkreis Weilheim-Schongau in Oberbayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Schellschwang ist ein Gemeindeteil von Wessobrunn im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau.

Schnelle Fakten Gemeinde Wessobrunn ...
Schellschwang
Gemeinde Wessobrunn
Koordinaten: 47° 54′ N, 11° 1′ O
Höhe: 718 m ü. NHN
Einwohner: 32 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 82405
Vorwahl: 08809
Schellschwang von Süden
Schellschwang von Süden
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Geografie

Der Weiler liegt circa drei Kilometer nördlich von Wessobrunn in einer Moränenlandschaft. Nördlich und östlich erstreckt sich der Forst Bayerdießen.

Geschichte

Bereits im 13. Jahrhundert wird Besitz des Klosters Wessobrunn in Schellschwang erwähnt, 1558 wird Schellschwang als Teil der Wessobrunner Klosterhofmark genannt.

Der Weiler umfasste 1752 fünf Viertelhöfe. Sämtliche Hofstellen waren dem Kloster Wessobrunn grundbar, die Hohe Gerichtsbarkeit lag beim Landgericht Landsberg.

Schellschwang gehörte bis zur Gebietsreform in Bayern zur ehemaligen Gemeinde Haid und wurde mit dieser am 1. Mai 1978 nach Wessobrunn eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

Am südlichen Rand von Schellschwang befindet sich die Kapelle St. Maria, ein Saalbau mit eingezogenem Polygonalschluss aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Schellschwang

Literatur

  • Pankraz Fried, Sebastian Hiereth: Altbayern Reihe I Heft 22–23: Landgericht Landsberg und Pfleggericht Rauhenlechsberg. In: Historischer Atlas von Bayern. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München 1971 (327 S.).

Einzelnachweise

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