Schignano

italienische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Schignano ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 880 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in Val d’Intelvi in der Provinz Como in der Lombardei.

Schnelle Fakten
Schignano
Schignano (Italien)
Schignano (Italien)
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Como (CO)
Lokale Bezeichnung Schignan
Koordinaten 45° 56′ N,  6′ O
Höhe 650 m s.l.m.
Fläche 10,12 km²
Einwohner 880 (31. Dez. 2024)[1]
Postleitzahl 22020
Vorwahl 031
ISTAT-Nummer 013211
Bezeichnung der Bewohner Schignanesi
Schutzpatron Johannes der Täufer (24. Juni)
Website Schignano

Lage der Gemeinde Schignano in der Provinz Como
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Blick auf Schignano mit dem Monte Comana im Hintergrund
Comersee und Monte San Zeno

Geographie

Die Gemeinde liegt etwa 12,5 Kilometer nordnordöstlich von Como im Val d’Intelvi an der Schweizer Grenze zum Kanton Tessin. Wenige Kilometer östlich liegt der Comer See. Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich am Sasso Gordona auf 1410 Meter ü. M Höhe.

Die Gemeinde umfasst verschiedene Fraktionen Almanno, Molobio, Occagno, Ovrascio, Posa, Perla, Retegno, Vesbio und befindet sich in einem Talkessel, umgeben von den Bergen: Gringo, Monte Comana, Treviglio, Pizzo della Croce (der höchste mit 1491 m ü. M.), und Monte San Zeno.

Die Nachbargemeinden sind Argegno, Brienno, Breggia (Schweiz), Carate Urio, Centro Valle Intelvi, Cerano d’Intelvi, Dizzasco und Moltrasio.

Geschichte

In der Gemeinde wurde ein Schwert mit Scheide gefunden. Das Eisen des Schwertes kann auf das Jahr 120 v. Chr. herum datiert werden, heute ist es im archäologischen Museum Paolo Giovio von Como zu besichtigen.

Bevölkerung

Weitere Informationen Bevölkerungsentwicklung ...
Bevölkerungsentwicklung
Jahr175118051853190119111931195119711991200120112020
Einwohner6971024195420072595163313361006901935874873
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Gemeindepartnerschaft

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche San Giovanni Battista[2]
  • Kirche Santa Maria Assunta[3]
  • Oratorium San Giuseppe[4]

Persönlichkeiten

  • Antonio Peduzzi (* um 1675 in Bologna; † 4. März 1735 in Wien), (Herkunftsort Schignano), Maler, Architekt, Ingenieur, Theaterarchitekt, kaiserlicher Hofbaumeister, kaiserlicher Ingenieur[5][6]
  • Giuseppe Peduzzi (* um 1725 in Schignano; erwähnt 1760/1785, † in der Stadt Gattschina), Baumeister. Er leitete die Bauarbeiten für das Schloss Gattschina, das von Antonio Rinaldi entworfen wurde. Ab 1772 war dort auch Felice Lamoni aus Muzzano TI mit Stuckarbeiten beschäftigt (Weißer Saal).[7]

Fotos

Literatur

  • Cesara Giobbi Zanotta: Schignano Intelvi. 1964, S. 30–32.
  • Marco Lazzati: La Valle Intelvi, le origini, la storia, l’arte, il paesaggio, gli artisti comacini. Milano 1986.
  • Andrea Spiriti, Maria Cristina Terzaghi, Giovanna Virgilio: Guide della Provincia di Como. Da Cernobbio alla Valle Intelvi. Como 1997.
Commons: Schignano – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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