Schönabrunn

Ortschaft im Bezirk Bruck an der Leitha From Wikipedia, the free encyclopedia

Schönabrunn ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Prellenkirchen im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich mit 213 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1971 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]

Schnelle Fakten
Schönabrunn (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Schönabrunn
Schönabrunn (Österreich)
Schönabrunn (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck an der Leitha (BL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Bruck an der Leitha
Pol. Gemeinde Prellenkirchen
Koordinaten 48° 4′ 38″ N, 16° 54′ 48″ Of1
Höhe 186 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 213 (1. Jän. 2025)
Fläche d. KG 4,49 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03472
Katastralgemeindenummer 05113
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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213

BW

Geographie

Das an der Landesstraße L165 liegende Dorf entwässert in die südlich vorüber fließende Leitha. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 119 Adressen.[3]

Die Leitha bildet hier zugleich auch die Landesgrenze zum Burgenland.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 46 Häusern genannt, das nach Hollern eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Rohrau besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Hainburg ausgeübt.[4]

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Schönabrunn ein Bäcker, zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider und einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.[5] Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1972 die damaligen Ortsgemeinden Deutsch Haslau, Prellenkirchen und Schönabrunn.[2]

Persönlichkeiten

  • Karl Schebesta (1906–1969), Kaufmann, Landessekretär des Wirtschaftsbundes und Abgeordneter zum Landtag, wohnte im Ort
  • Hans Treitler (1940–2024), Pädagoge, Abgeordneter zum Landtag und Mitglied des Bundesrates, wuchs hier auf

Literatur

  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 5. Band: Pottenstein bis Schönbrunn. Schmidl, Wien 1832, S. 232 (Schönabrunn in der Google-Buchsuche).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 86.
Commons: Schönabrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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