Schönebenalm
Alm in der Gemeinde Kals am Großglockner
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die Schönebenalm ist eine Alm im Kalser Dorfertal in der Gemeinde Kals am Großglockner.
| Schönebenalm (Alm) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |
| Pol. Gemeinde | Kals am Großglockner | |
| Ortschaft | Burg | |
| Koordinaten | 47° 3′ 4″ N, 12° 37′ 25″ O | |
| Postleitzahl | 9981 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Kals am Großglockner (70724 000) | |
Schönebenalm von Süden | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Lage
Die Schönebenalm liegt auf der linken Seite bzw. östlich des Kalserbachs rund drei Kilometer nordwestlich von Spöttling-Taurer. Im Norden wird die Schönebenalm durch das Baumannbachle begrenzt, südlich liegt das Schönleitenbachle. Benachbarte Almen sind die Rumesoi-Eben im Norden, die Tinklebenalm im Westen und die Moaebenalm im Süden. Erreichbar ist die Schönebenalm über den nicht-öffentlichen Fahrweg von Spöttling-Taurer. Die Schönebenalm liegt in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern.
Geschichte
Der Name Schönebene leitet sich von schön im Sinne von bäuerlich nutzbar ab. Grundsätzlich kann sich der Flurname schön aber auch von schöner, freier Fleck, schöner Wiesfleck ableiten.[1]
Der Franziszeische Kataster verzeichnete Mitte des 19. Jahrhunderts acht Almhütten, davon jeweils vier im Norden und vier im Süden der Schönebene.[2] Laut dem Ortsverzeichnis 1971 umfasste die Alm fünf Almhütten.[3] Zuletzt bestand die Alm 2026 aus vier größeren Almgebäuden im Norden und einer Almhütten weiter südlich.[4] Im Bereich der Schönebene errichteten Knechte 1925 eine Latschen-Brennerei, wodurch ein Raubbau an dem hier bestehenden Latschenbestand begann.
Literatur
- Walter Mair: Osttiroler Almen. Lage, Zugang, Geschichte und Geschichten von rund 300 Almen. 2. Auflage. Tyrolia Verlag, Innsbruck, Wien 2004, ISBN 3-7022-2443-2, S. 95 f.
