Sechsundzwanzig
natürliche Zahl
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Die Sechsundzwanzig (26) ist die natürliche Zahl zwischen Fünfundzwanzig und Siebenundzwanzig. Sie ist gerade.
| Sechsundzwanzig | |
|---|---|
| 26 | |
| Darstellung | |
| Römisch | XXVI |
| Dual | 1 1010 |
| Oktal | 32 |
| Duodezimal | 22 |
| Hexadezimal | 1A |
| Chinesisch | 二十六 |
| Mathematische Eigenschaften | |
| Vorzeichen | positiv |
| Parität | gerade |
| Faktorisierung | |
| Teiler | 1, 2, 13, 26 |

Mathematik
Der französische Mathematiker und Jurist Pierre de Fermat erkannte, dass die 26 unmittelbar zwischen einer Quadratzahl () und einer Kubikzahl () liegt. Es gelang ihm schließlich mit einem anspruchsvollen mathematischen Beweis klarzustellen, dass dieses Kriterium auf keine andere Zahl zutrifft. Fermat gab diese Tatsache der Mathematikergemeinde bekannt, verschwieg allerdings seinen eigenen Beweis,[1] vermutlich um die Kollegen zu „testen“. Die Beweisführung war allerdings so kompliziert, dass die zeitgenössischen Mathematiker Wallis und Digby, die versuchten, die These selbst zu beweisen, aufgeben mussten.
XXVI ist die Zahl Sechsundzwanzig in römischen Ziffern
Eine Zahl, deren Quadrat eine Palindromzahl ist:
Ein Würfel hat 26 Elemente: 6 Flächen, 12 Kanten und 8 Eckpunkte.
Ein Polygon mit 26 Seiten wird als Ikosihexagon bezeichnet.
Naturwissenschaft
Astronomie
- Messier 26 ist ein Offener Sternhaufen im südlichen Sternbild Schild.
- NGC 26 ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Pegasus.
Chemie
In der Chemie nimmt die Zahl 26 als Ordnungszahl eine wichtige Stellung ein. Sie repräsentiert das Element Eisen (Fe), das im Periodensystem an 26. Stelle positioniert ist und folglich 26 Protonen im Atomkern aufweist. Eisen ist ein essenzielles Metall, das in zahlreichen Bereichen der Industrie, Technik und Biologie von zentraler Bedeutung ist.
Isotope mit der Massenzahl 26 kommen bei verschiedenen Elementen vor, insbesondere bei Magnesium-26 (²⁶Mg), Aluminium-26 (²⁶Al) und Natrium -26 (²⁶Na).
Mythos und Religion
Der hebräische, unaussprechliche Gottesname יהוה (JHWH, deutsch meist als Jahwe oder Jehovah wiedergegeben) im Tanach bildet mit den Zahlwerten der vier Buchstaben, die auch hebräische Zahlzeichen sind, die Summe 26. In der Gematrie, der jüdischen mystischen Buchstabenauslegung, kann daher „Gott“ als 26 interpretiert werden.
Nach jüdischer Überlieferung soll Moses in der 26. Generation seit der Schöpfung durch Gott die Tora erhalten haben.
In der japanischen Tenrikyo-Religion wird häufig der 26. Tag verwendet, da er das Mondkalenderdatum der ersten göttlichen Offenbarung der Gründerin Nakayama Miki und auch ihres Todes markiert.
Kunst und Kultur

Literatur
In Maxim Gorkis Roman Sechsundzwanzig und eine ist die Zahl 26 relevant. Sie verweist konkret auf die Anzahl der Brotbäcker, die in einer Großbäckerei zusammenarbeiten. Diese Einheit ist verschlossen, gemeinschaftlich und fast rituell. Die Zahl 26 steht für eine Gruppe von Zahlen, die durch den Arbeitsalltag und die Routinen geprägt sind. Diese Harmonie wird jedoch durch das Hinzutreten einer einzelnen Person, „der Einen“, emotional erschüttert.
Design
Das Alphabet 26 ist ein Alphabet-Entwurf des US-amerikanischen Grafikdesigners Bradbury Thompson. Thompson hat in seinem reformierten Alphabet 26 für jeden der 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets nur eine einzige Zeichenform in einheitlicher Höhe.[2]
Musik
Apartment 26 war eine englische Nu-, Alternative- und Industrial-Metal-Band aus Leamington Spa.
Weiteres
- Das lateinische Alphabet hat 26 Buchstaben.
- Es ist eine der nur zwei Dimensionsanzahlen (die andere ist 10), mit der die Stringtheorie mathematisch möglich ist.
- asch-Schuʿarāʾ (arabisch الشعراء, DMG aš-Šuʿarāʾ) ist die 26. Koransure. Ihr Titel bedeutet übersetzt „Die Dichter“.
- Der maximale Zeitunterschied zwischen zwei Zeitzonen beträgt 26 Stunden.
Literatur
- Simon Singh: Fermats letzter Satz. dtv-Verlag, ISBN 3-423-33052-X