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Sex. Jüdische Positionen

Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin (2024) From Wikipedia, the free encyclopedia

Sex. Jüdische Positionen war eine Ausstellung, die vom Jüdischen Museum Berlin in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Amsterdam konzipiert wurde und vom 17. Mai bis 6. Oktober 2024 im Jüdischen Museum Berlin zu sehen war. Ausgestellt waren Gemälde, Fotografien, Skulpturen und andere Objekte, Filmausschnitte, Tonträger und Plakate aus einem breiten Zeitfenster von der mittleren Bronzezeit bis in die Gegenwart. Die ausgewählten Exponate zeigten, dass Sexualität in der jüdischen Tradition weder explizit gutgeheißen noch unterdrückt wurde und wird, sondern dass sie im Judentum einen ambivalenten Charakter hat. Daher wurden bewusst unterschiedliche künstlerische und inhaltliche Ansätze gezeigt und sowohl die Innen- als auch die Außenperspektive berücksichtigt. Stereotype zum Thema jüdische Sexualität sollten hinterfragt werden.

Ausstellungsplakat „Sex. Jüdische Positionen“, Jüdisches Museum Berlin 2024

Konzeption

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Amsterdam. Kuratiert wurde sie von Joanne Rosenthal, Miriam Goldmann, Titia Zoeter und Mirjam Knotter.[1.1]

Sex. Jüdische Positionen verfolgte das Ziel, Stereotype zum Thema jüdische Sexualität zu brechen, die etwa in Filmen oder TV-Shows vermittelt werden. Verwendet wurden dafür nicht nur historische Artefakte aus dem Bestand der beiden Museen, sondern auch etwa 150 Kunstwerke, die Museen oder privaten Sammlerinnen und Sammlern in Europa, Israel und den USA gehören und als Leihgaben die Ausstellung bereicherten.[2] Auslegungen der religiösen Gesetze wurden im breiten Spektrum von Tradition und Moderne gezeigt und sowohl aus der Innen- als auch aus der Außenperspektive dargestellt.[3][1.2] Im Mittelpunkt stand dabei die These, dass Sexualität in der jüdischen Tradition ambivalent aufgefasst wird, also weder explizit unterdrückt noch gutgeheißen wird. Daraus folgte für die Umsetzung, dass eine Vielzahl von Stimmen aus unterschiedlichen Epochen und Richtungen zu Wort kommen sollten.[1.2] Inmitten der Vielfalt wurden auch Bereiche gezeigt, in denen Konsens herrschte und herrscht, etwa die heterosexuelle Ehe als exklusiver Ort des gutgeheißenen Geschlechtsverkehrs und das Verbot von Sex unmittelbar nach und während der Menstruation.[1.3]

Die Ausstellung war in vier Sinneinheiten mit je drei Unterkapiteln gegliedert. Darin wurden Anschauungen aus dem Talmud und frühen rabbinischen Schriften mit der Kunst der Gegenwart und unterschiedlichen medialen Umsetzungen zusammengebracht, sodass voneinander abweichende Standpunkte deutlich wurden, aber auch Verbindungen:[1.3]

Sinneinheit Pflicht und Vergnügen

Jozef Israëls: Eine jüdische Hochzeit, 1903

In Pflicht und Vergnügen mit den Unterkapiteln Paare, Kinder und Lust steht die Rolle von Ehe und Fortpflanzung im Zentrum. Durch Gottes Auftrag an Eva und Adam in Genesis 1,28 Seid fruchtbar und mehret euch wird der Fortpflanzungstrieb zum göttlichen Gebot, das auch in der Gegenwart das Leben streng orthodoxer verheirateter Paare bestimmt. In den rabbinischen Schriften sind die Standpunkte zur Sexualität durchaus unterschiedlich: Vor allem aus dem Umkreis der kabbalistischen Tradition gibt es Stimmen, die in sexueller Lust die Verwirklichung göttlichen Willens sehen. Restriktive Anschauungen dagegen halten Sexualität für Sünde und sind bestrebt, sie zu begrenzen. Dazwischen spannt sich ein weites Feld. Der Philosoph Maimonides aus dem 12. Jahrhundert beispielsweise nahm gegenüber Einzelfragen des Sexuallebens eine offene Haltung ein, verurteilte aber in der Mischne Tora sexuelle Ausschweifung als tierisch. Dagegen wurde im 13. Jahrhundert die anonyme kabbalistische Iggeret ha-kodesch (deutsch: Heiliger Brief) verfasst, der das Sexualleben als von Gott inspiriert sieht und Ratschläge für die Umsetzung gibt.[1][1.4]

Wo bestimmte sexuelle Praktiken verboten werden, sind es meist solche, die nicht der Fortpflanzung dienen.[1.5]

Gräfenberg-Ring

Einige Exponate standen mit dem Recht auf reproduktive Selbstbestimmung in Verbindung, etwa eines der ersten Verhütungsmittel, der Gräfenberg-Ring. Der deutsch jüdische Gynäkologe Ernst Gräfenberg, nach dem das Pessar benannt ist, hatte es in den 1920er Jahren erfunden.

Traditionell ist Sex nur im Rahmen der Ehe erlaubt, dort aber eine religiöse Pflicht.[1.5] Die Eheschließung hat eine große Bedeutung. Traditionell halten die Anwesenden bei der Zeremonie die Chuppa, den Traubaldachin, über das Paar. Auf dem Gemälde Eine jüdische Hochzeit von Jozef Israëls aus dem Jahr 1903 steckt der Bräutigam zum Zeichen des „Erwerbs“ der Braut dieser einen Ring an den Finger. Über das Brautpaar ist ein Tallit, ein traditioneller Gebetsschal, gebreitet, was als Zeremonie weniger üblich ist als die Variante mit der Chuppa. In der Ausstellung wird diesem Gemälde das Foto A Jewish Wedding von Yitzchak Wolf (2008) gegenübergestellt, das die Trauung von zwei Männern zeigt. Darin wird die weniger übliche Variante des Hochzeitsbrauchs aus dem Gemälde von Israëls aufgegriffen, um auf den ungeklärten Status von homosexuellen Paaren aufmerksam zu machen.[1.6]

Ausgestellt war auch A Recontextualized Ketubbah von Gay Block und Malka Drucker, die Kombination eines traditionellen Ehevertrags (Ketubah) mit einem lesbischen Hochzeitsfoto. So wurde diese religiöse Dokumentenart in Richtung auf eine inklusive Zukunft umgepolt.[1.7]

Übereinstimmung herrscht in zwei Punkten: Zum einen muss Sex einvernehmlich sein, Vergewaltigung in der Ehe ist ausdrücklich verboten.[1.5] Zum anderen ist der Ehemann zur Ona verpflichtet, zur regelmäßigen sexuellen Befriedigung seiner Frau. Das Wort bedeutet wörtlich Zeit, meint hier aber sexuelle Intimität. Erstmals kommt es in Exodus 21:10 vor.[1.5]

Prüfstein für die Zulässigkeit sexueller Gepflogenheiten sind Ehefrieden und häusliche Harmonie, Schalom Bajit genannt. Wenn etwas den Ehefrieden stärkt, wird es oft mit deutlich mehr Toleranz betrachtet.[1.5]

Sinneinheit Kontrolle und Begehren

Der Abschnitt Kontrolle und Begehren mit den Einheiten Trennung, Versuchung und Neue Wege beleuchtet Konzepte körperlicher Reinheit, die Beherrschung des Sexualtriebs und das Ausloten einer möglichen Vereinbarkeit von sexueller Befreiung und Kontrolle in der Gegenwart.

Das Zölibat wird im Judentum abgelehnt, nicht einmal Toragelehrte können Gott nur mit ihrem Geist dienen.[1.8]

Die Gesetze der Familiären Reinheit, die aus der Bibel kommen und im Talmud weiterentwickelt wurden, verbieten jeglichen körperlichen Kontakt während und unmittelbar nach der Menstruation. Vor der ersten sexuellen Begegnung des Ehepaares nach dieser Phase muss die Frau sich in einem rituellen Bad in der Mikwe reinigen.[1.9]

Weibliche und männliche Sexualität gelten als grundverschieden und angeboren. Der Talmud stellt an den Mann die Anforderung, sein sexuelles Begehren zu kontrollieren und für gute Zwecke einzusetzen. Der Trieb zum Bösen, Yetzer hara, wird oft mit der Verletzung von Geboten zur Sexualethik in Verbindung gebracht. Frauen wird die Verantwortung dafür zugesprochen, dafür zu sorgen, dass Männer nicht in Versuchung geraten. Dafür müssen sie ihre Beine, Arme und andere Körperteile bedecken, die Männern Anlass zu sexuellen Phantasien geben könnten.[1.9]

Orthodoxe Gemeinschaften lehnen sexuellen Kontakt ohne Fortpflanzungswillen ebenso ab wie Masturbation und Homosexualität. Doch zwischen Theorie und Praxis klafft hier, wie die Ausstellung zeigte, eine erhebliche Lücke: So sind ein großer Teil der hebräischen Gedichte aus dem Mittelalter homoerotisch, beispielweise die von Jehuda ha-Levi und Solomon ibn Gabirol.[1.9] Von Dorothea Moerman war der Linoldruck Holy (2023) ausgestellt, auf dem sich zwei Frauen hinter einer Mechiza lieben. Die Künstlerin verfolgt das Ziel, die lange ausgeschlossenen queeren Jüdinnen und Juden sichtbar zu machen.[1.10] Von der lesbischen Künstlerin Susan Kaplow stammt das ausgestellte Foto Wrestling With Leviticus (2012/2013). Darauf hüllt sie sich in die vergrößerte Talmudseite ein, auf der die rabbinische Diskussion zu Levitikus Vers 18:22 abgedruckt ist, der die männliche Homosexualität verdammt.[1.11]

Sinneinheit Sexualität und Macht

In der dritten Sinneinheit Sexualität und Macht mit den Teilen Tabu, Sexualwissenschaften und Identitäten geht es um die Rolle von Tabu und Phantasie. Einbezogen werden hier der Einfluss der Psychoanalyse und der Zusammenhang zwischen Sexualität und Identität.

Claude Cahun - I Am in Training Don't Kiss Me, 1927

Im biblischen Buch Levitikus wird in einer Liste verbotener Handlungen auch Sex zwischen Männern genannt. Auch Ehebruch, Sex während der Menstruation, Sodomie und Inzest werden aufgeführt. Die Ausstellung greift Beispiele für die häufigen Fälle auf, in denen Verstöße gegen diese Gesetze positive Folgen haben: So sind etwa Davids Ehebruch und der Inzest von Lots Töchtern mit ihrem Vater die Grundlagen für die Sicherung von Königreichen und politischer Kontinuität.[1.12]

Gezeigt wurden auch Werke, in denen Eindeutigkeiten und starre Normen in Frage gestellt wurden. So wurde es möglich, die eigene sexuelle Identität neu zu definieren.[1.13] Unter anderen wurden hier Claude Cahun und Gluck gezeigt, die schon vor 100 Jahren eindeutige Geschlechtszuschreibungen ablehnten.[1.14] Der Tumtum-Turm des israelischen Künstlers Gil Yefman, als Blickfang im Lichthof ausgestellt, bezog sich in seinem Titel auf eine Person, deren Geschlechtsorgane versteckt oder verdeckt sind.[2] Damit sollte die „körperliche Diversität“ gefeiert werden.[4]

Eingegangen wurde auch auf die beiden Juden Sigmund Freud und Magnus Hirschfeld, die einen neuen Blick auf Sexualität und die Normierung von sexuellem Verhalten ermöglichten.[1.15] Ebenso wurden die antisemitischen Klischees von der verführerischen, exotischen Jüdin, genannt belle juive, und dem raubtierähnlichen, sexhungrigen Juden gezeigt. Diesen Zuschreibungen von außen standen in der Ausstellung Bilder gegenüber, denen das jüdische Selbstverständnis vor dem Hintergrund des Zionismus zugrundeliegt: Der Schriftsteller und Mitbegründer der Zionistischen Weltorganisation Max Nordau stellte den Juden in der Diaspora als schwach und machtlos dar, während der neue sogenannte Muskeljude kraftvoll das neue Israel aufbaute.[1.16]

Sinneinheit Erotik und das Göttliche

Die feministische US-amerikanische Künstlerin Judy Chicago, 2012

Die Sinneinheit Erotik und das Göttliche beschäftigte sich in den Kapiteln Heiliger Sex, Hingabe und Das Lied der Lieder mit Sinnlichkeit und Spiritualität in Gebet, Ritual und Mystik und setzte einen Fokus auf den Einfluss des Lieds der Lieder.[1.17]

In der Mystik der Kabbala wurde Gott als spirituelle Einheit angesehen, die aus zehn göttlichen Emanationen, den Sephiroth, besteht. Diese sind männlich und weiblich. Der menschliche Sexualakt wurde in seiner Vereinigung der beiden Geschlechter als Wiederherstellung des Göttlichen gesehen. Die spirituelle Dimension rechtfertigt die Erotik.[1.18] Die Verbindung zwischen Gebet und Spiritualität mit erotischen Zügen stellte zum Beispiel Baal Schem Tow, der Begründer des Chassidismus, heraus.[1.19]

Erotische Komponenten lassen sich in einigen jüdischen Ritualen wie dem Küssen der Mesusa, dem Hüllen der Torarolle in mehrere Lagen kostbarer Stoffe oder dem Anlegen der Tefillin um den Arm finden.[1.20] So wird zum Beispiel in der Fotografie Tefillin schel Jad von Benyamin Reich die erotische Komponente der rituellen Riemen spürbar.[1.20]

Von der feministischen US-amerikanischen Künstlerin jüdischer Herkunft Judy Chicago war eine Serie von sechs Illustrationen zum Hohenlied der Bibel mit dem Titel Voices from the Song of Songs ausgestellt. Symmetrie und Ausgewogenheit in den Darstellungen stehen für die Ausgewogenheit der sexuellen Lust von Frau und Mann.[2][1.21]

Berichterstattung

Sebastian Engelbrecht nannte auf Deutschlandfunk Kultur in einem Gespräch mit Miriam Goldmann die Ausstellung „informativ“ und „anregend“.[5] Zwar unterschieden sich die Positionen des Judentums bei diesem Thema nicht von den seit Jahrtausenden und überall verbreiteten Ansichten. Das Besondere sei aber die Einbettung in den religiös-kulturellen Rahmen, in dem Sex sich im Judentum bewege. Gezeigt werde, so Museumsdirektorin Hetty Berg, dass sich Komplexität nicht immer auflösen lasse.[5] Sophie Albers Ben Chamo schrieb in der Jüdischen Allgemeinen, die Ausstellung sei „definitiv etwas Unerwartetes. Und dazu ein großer, schlauer Spaß.“[6] Louis Berger urteilte in der taz: „Die Ausstellung möchte die ganze Vielfalt jüdischer Auseinandersetzung mit der Sexualität sichtbar machen und verzichtet deshalb auf allzu klare Wertungen, die eine bestimmte Perspektive verabsolutieren könnten.“ Er merkte jedoch an, dass in der Ausstellung der Blick darauf fehle, „dass Religionen sexualisierte Gewalt befördern oder religiöse Institutionen Tatorte sein können“.[7]

Liste der ausgestellten Künstler und Exponate

(soweit Urheberinnen und Urheber bekannt; in alphabetischer Reihenfolge; Exponate in chronologischer Reihenfolge)[1.22]

Weitere Informationen Künstler/Künstlerin, Werktitel ...
Künstler/Künstlerin Werktitel Genre Datierung
Woody Allen (geboren 1935) Everything You Always Wanted to Know About Sex Film 1972
Yehuda Amichai (1924–2000) Wir haben es gemacht Gedicht 1971
Miriam Anzovin (geboren 1985) #DafReactions Videos 2021–2022
Guy Aon (geboren 1986) Body Piece I (aus der Serie Body Piece) 2021
Imanuel Athias (etwa 1664–1714) Moses Maimonides' Halachischer Kodex Mishne Tora 1702
Joseph Athias (etwa 1635–1700) Yosef Karos Kodex des jüdischen Rechts Shulkhan Aruch, 3. Abschnitt 1697
Karl M. Baer (Pseudonym N. O. Body) (1885–1956) Aus eines Mannes Mädchenjahren 2022 (Erstveröffentlichung Deutschland, 1907)
Halil Balabin (geboren 1987) Maalal (15-teilig) 2016
Merav Kamel (geboren 1988)
Siona Benjamin (geboren 1960) Lilith. Aus der Serie Finding Home, No. 80 (Feresheh) 2006
Gay Block (geboren 1942) A Recontextualized Ketubbah 1994
Malka Drucker (geboren 1945)
Gilbert Block (Sadie, Sadie, the Rabbi Lady) (1944–2010) Synagogo Hat (undatiert)
Victor Bolder Stalag 217 1961
Gabriella Boros (geboren 1961) The Sourge (Niddah) daraus:
  • The Grove
  • Teeth
  • The Other World
  • Her Other Face
  • That Place
  • Her Stare
  • Her Breath
2023
Claude Cahun (1894–1954) I Am in Training Don’t Kiss Me 1927
Jean-Baptiste Carhaix (1946–2023) Thank God I‘m Gay 1983
Elinor Carucci (geboren 1971) PMS 1997
Eran and I (Midlife Series) 2016
Signs of Time (Midlife Series) 2017
Melissa Cetlin (geboren 1988) Shabbat Sex Positions to Get Your Double Mitzvah on (Challah Back Girl; The Shekinah; The Digital Detox; The Easy Rester) 2017
Zoya Cherkassky-Nnadi (geboren 1976) Unorthodox 2020
Judy Chicago (geboren 1939) In My Mother’s House 1962–1964
Voices from the Song of Songs (Yes I am black and radiant; Come let us go into the fields; My Dove in the clefts of the rock; How fine you are, my love; There you stand like a palm O for your scents) nach 1998
Unorthodox 2020
Seymour J. Cohen (Hrsg.) Iggeret ha-Kodesch 1976
Eli Content (1943–2022) Adam en Eve 2018
Howard Coster (1885–1959) Gluck 1926
Nicole Eisenman (geboren 1965) I'm With Stupid 2001
It Is So 2014
Inbar Erez (geboren 1994) Kit for Tevilah 2020
Vivienne Flesher Kosher Sex 1999
Justine Frank Sweet Sweat 2009
Roee Rosen (geboren 1963)
Betty Friedan (1921–2006) The Feminine Mystique 2010
Ronald L. Glassman (geboren 1955) Lesbischer Kuss. Shayna Schmidt, Melissa Weisz 2017
Nechama Golan (geboren 1947) Sefer Nashim (Buch der Frauen) 2000
Shterna Goldbloom (geboren 1992) Feygeles 2019
Nan Goldin (geboren 1953) My Parents Kissing on their Bed, Salem, Massachusetts 2004
Ken Goldman (geboren 1960) Magen (Jewish Cut) 2015
Siman Heker
Leor Grady (geboren 1966) Untitled (Species) 2019
Ernst Gräfenberg (1881–1957) Gräfenberg-Ring (1925–1935), nach Ernst Gräfenberg benannt
Ori Gruder (geboren 1970) Sacred Sperm Film 2014
Meir Gur Aryeh (1891–1951) Plaque with a depiction of King David and Bathsheba, nach E. M. Lilien (1874–1925), Bezalel School of Arts and Crafts, Jerusalem 1913–1929

Victoria Hanna

Victoria Hanna Ani Yeshana – I Sleep (Konzept, Musik, Gesang) 2017
Jacob Israël De Haan (1881–1924) Pijpelijntnes 1904
Roey Victoria Heifetz (geboren 1978) First Time Naked 2021
Golda Lea Holterman Orthodox Eros vor 2009

Jozef Israëls (1824–1911) Joodse bruiloft (Jewish Wedding) 1903
Samuel ben Itzig Mystischer Ehevertrag 1855
Vardi Kahana (geboren 1959) One Family 1993–2007
Josef Karo (1488–1575) Kitzur Schulchan Aruch

Schelomo Ganzfried (1804–1886)
Micha Kirshner (1947–2017) Yona Wallach 1982
R. B. Kitaj (1932–2007) Nose to Nose (Los Angeles Series #24) 2003
Rabbi Elyashiv Knohl (1948–2018) The Marriage Convenant. A Guide to Jewish Marriage 2021

Aline Kominksy-Crumb (1948–2022) Goldie: A Neurotic Woman 1972
Wimmen‘s Comix # 1 1972
Susan Kaplow (geboren 1943) Wrestling With Leviticus Fotografie 2012
Issai Kulvianski (1892–1970) Meine Eltern 1925
Norman Lamm (1927–2020) A Hedge of Roses
Mierle Laderman Ukeles (geboren 1939) Mikva Dreams: Hudson River 1978
Andi LaVine Arnovitz (geboren 1959) He Loves Me 2011
Be Fruitful and Multiply 2019
Jizchak Leib Peretz (1851–1915) Monisch 1952
Sam Leifer (geboren 1980) The Honeymoon Suite Film 2010
Ari Libsker (geboren 1972) Stalags – Holocaust and Pornography in Israel Film 2008
Jacques Lipchitz (1891–1973) Le Cantique des cantiques 1946
Lee Lozano (1930–1999) Untitled (coins, torso) etwa 1962
Abraham Lozoff (1887–1936) Lot and His Daughters 1926
Boris Lurie (1924–2008) Immigrant‘s NO Suitcase (Anti-Pop) 1963
Gustav Machatý (1901–1963) (Regie) Ekstase Regie Film 1933
Hedy Lamarr (1914–2000) (Darstellerin) Darstellerin
Moses Maimonides (geboren zwischen 1135 und 1138, gestorben 1204) Mishneh Torah
Stéphane Mandelbaum (1961–1986) Portrait d‘Annie, Homosexuel, Putain Juive 1985
Leonore Mizrachi-Cohen (geboren 1990) Everything Forbidden is Sought After 2016
Dorothea Moerman (geboren 1998) Tallit Katan 2017
Holy Linoldruck 2023
Hagit Molgan (geboren 1972) Five plus Seven Film 2001
Adi Nes (geboren 1966) Unititled (Soldier Series) 1996
Maureen Pollack (geboren 1985) Sex Toy: WaterSlydeTM 2023
Zeev Raban (1890–1970) The Song of Solomon Illustration etwa 1949
Benyamin Reich (geboren 1976) Untitled (from the series Divine Connection) 2005
Tefillin schel Jad 2005
Friday Water Series / Men bathe at local waters at a Friday (2006) / Young Jewish men bathe at local waters (2006) daraus: Untitled, 2004; Untitled, 2005; Untitled, 2006; Untitled 2006 2004–2006
From the Unorthodox Ballad Series (2005) 2005
David S. Ribner The Newlywed's Guide to Physical Intimacy 2011
Jennie Rosenfeld
Roee Rosen (geboren 1963) The Stained Portfolio by Justine Frank Nr. 45, 46, 56, 60, 62–64, 80, 81 1998/2001

Richard Oswald (1880–1963) Anders als die Andern Film 1919
Ruth Schreiber (geboren 1947) Miitzvah Night I Installation

Fotografie

2011

2020

Joan Semmel (geboren 1932) Hold (Erotic Series) 1972
Niva Sharon (geboren 1944) Wickeltuch für ein Neugeborenes 2011
Noa Snir (geboren 1987) Illustrierte Episoden aus dem Babylonischen Talmud 2024
Naama Snitkoff-Lotan (geboren 1984) That Place 2013
Judah b. Solomon Al-Harizi (116–1225) Gedicht aus Tachkemoni 13. Jahrhundert
Simeon Solomon (1840–1905) Carrying the Scrolls of the Law 1867
Nancy Spero (1926–2009) Lovers 1963
Sari Srulovitch (geboren 1964) Touching Mezuzah 2011
Anita Steckel (1930–2012) Busby Berkeley Circle (Flower) 1970
Eat Your Power, Honey, Before It Grows Cold etwa 1970–1972
Marek Szwarc (1892–1958) Ruth et Boaz etwa 1920
Sophie Tucker (1887–1966) The Last of The Red Hot Mamas. Sophie Tucker‘s Greatest Hits Schallplatte 1983
K. Tzetnik 135633 (1909 – 2001) Beit ha-bubot, jidd.: Dos hoiz fun di ljalkes. (Das Haus der Puppen) 1955
Lesser Ury (1861–1931) Adam und Eva mit ihrem Erstgeborenen 1896
Tim Walker (geboren 1970) Radical Cheek 2023
Yona Wallach (1944–1985) Tefillin Gedicht 1982
Shraga Weil (1918–2009) The Tenth Commandment 1946
Jenny E. Wesly (1948–2016) Werbefoto für Sjalhomo Fotografie 1980–1990
Ruth Westheimer (geboren 1928) Dr. Ruth's Game of Good Sex 1985
Hannah Wilke (1940–1993) Chewing Gum Sculptures etwa 1975
Wissenschaftlich-Humanitäres Komitee Was soll das Volk vom dritten Geschlecht wissen? 1903
Charlotte Wolff (1897–1988) Love Between Women 1972
Yitzchak Woolf (geboren 1975) A Jewish Wedding 2008
Gil Yefman (geboren 1979) Tumtum Installation 2023
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Einzelnachweise

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