Shield of the Americas
From Wikipedia, the free encyclopedia
Shield of the Americas (spanisch Escudo de las Américas, deutsch Schild der Amerikas) ist eine multinationale Initiative, welche durch den US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump am 7. März 2026 gegründet wurde, um Militär- und Sicherheitsoperationen unter den Mitgliedstaaten mit dem Fokus zu koordinieren, Bandenkriminalität und den Drogenhandel zu bekämpfen. Nach Donald Trump, welcher die Initiative auch als „The Americas Counter-Cartel Coalition“ bezeichnet hat, würde es Mitgliedstaaten erlauben, Informationen auszutauschen und Operationen zu koordinieren.[1]
| Shield of the Americas Escudo de las Américas | |
|---|---|
| Deutsche Bezeichnung | Schild der Amerikas |
| Spanische Bezeichnung | Escudo de las Américas |
| Sitz der Organe | Doral, |
| Vorsitz | |
| Special Envoy | |
| Mitgliedstaaten | 13: |
| Amts- und Arbeitssprachen | |
| Gründung | 7. März 2026 |
Geschichte
Hintergrund
Die Gruppe, aus der Shield of the Americas entstand, entwickelte sich aus dem Lobbyismus nach dem Wahlsieg von Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2024, mit dem die Präsidenten von Argentinien, Javier Milei; Ecuador, Daniel Noboa und El Salvador, Nayib Bukele politische, finanzielle und militärische Unterstützung durch das Kabinett von Trump suchten.[2]
Leandro Morgenfeld, Koordinator des Lateinamerikanischen Rates der Sozialwissenschaften, argumentiert, dass die Zusammenarbeit zwischen den Präsidenten von El Salvador, Argentinien, Ecuador und Paraguay mit der Reaktivierung der Monroe-Doktrin in der Außenpolitik zusammenhängt. Regierungen, die nicht mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiten, erhielten Drohungen, während die Bündnisteilnehmer Ziel des US-amerikanischen Neokolonialismus würden.[3]
Gründung
Der US-amerikanische Präsident Donald Trump gründete The Shield of the Americas Initiative am 7. März 2026 bei einem Gipfeltreffen in Doral, Florida.[4]
Unter den Anwesenden bei der Gründung waren der US-amerikanische Außenminister Marco Rubio, der Verteidigungsminister Pete Hegseth, sowie Sondergesandtin Kristi Noem.[4]
Am 5. März 2026 kündigte Donald Trump an, Kristi Noem als erste Sondergesandte (englisch Special envoy for The Shield of the Americas) für seine Initiative zu ernennen.[5]
Mitgliedstaaten
Repräsentanten folgender Staaten waren bei dem Gründungstreffen anwesend.
Argentinien
Bolivien
Chile [A 1]
Costa Rica
Dominikanische Republik
Ecuador
El Salvador
Guyana
Honduras
Panama
Paraguay
Trinidad und Tobago
Vereinigte Staaten
Nennenswert nicht anwesend waren Kanada, Mexiko, Brasilien, Venezuela und Kolumbien.[6]
Anmerkungen
- Der gewählte Präsident von Chile, José Antonio Kast, und der nominierte Verteidigungsminister Fernando Barros waren bei dem Gipfeltreffen anwesend, konnten den Gründungsvertrag jedoch nicht unterschreiben, da der sich noch im Amt befindliche Präsident, Gabriel Boric, nicht anwesend war.
