Siebter Fuß

Naturwaldreservat in Baden-Württemberg From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Gebiet Siebter Fuß ist ein mit Verordnung vom 28. Oktober 2004 durch die Körperschaftsforstdirektion Tübingen ausgewiesener Bannwald (Schutzgebiet-Nummer 100612) bei Itzelberg im Landkreis Heidenheim in Baden-Württemberg.

Schnelle Fakten
Bannwald
„Siebter Fuß“
Lage Heidenheim an der Brenz, Königsbronn im Landkreis Heidenheim, Baden-Württemberg, Deutschland
Fläche 126,4226 ha
Kennung 100612
Geographische Lage 48° 43′ N, 10° 8′ O
Siebter Fuß (Baden-Württemberg)
Siebter Fuß (Baden-Württemberg)
Einrichtungsdatum 28. Oktober 2004
Verwaltung Forstdirektion Tübingen
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Lage

Das Schutzgebiet befindet sich zwischen Itzelberg und Aufhausen. Es umfasst die Abteilungen 1 bis 4 und Teile von Abt. 7 des Distriktes 10 „Pfaffenberg“auf dem Gebiet der Stadt und Gemarkung Heidenheim, Flur Aufhausen sowie der Gemeinde und Gemarkung Königsbronn, Flur Itzelberg.[1]

Im Westen grenzt der Bannwald an das Naturschutzgewiet Brünneleswiesen. Im Norden und Süden grenzt der Bannwald an das Landschaftsschutzgebiet Brenztalaue beim Brünneleskopf. Im Südwesten grenzt der Bannwald an das Landschaftsschutzgebiet Weidmichele, Eichelesäcker und anschließender Talgrund. Der Bannwald liegt vollständig im Vogelschutzgebiet Albbuch und der Bannwald befindet sich vollständig im FFH-Gebiet Heiden und Wälder zwischen Aalen und Heidenheim.

Im Schutzgebiet liegen sechs Biotope: Wald am Brünneleskopf SO Itzelberg mit der Biotopnummer 272261355251, Felsen am Brünneleskopf SO Itzelberg (1) mit der Biotopnummer 272261355250, Felsen am Brünneleskopf SO Itzelberg (2) mit der Biotopnummer 272261357504, Felsen a.d. Siebenfußhalde SO Itzelberg mit der Biotopnummer 272261355249, Doline im Siebtfuß S Itzelberg mit der Biotopnummer 272261355248 und Tümpel im Birnbäumle S Itzelberg mit der Biotopnummer 272261355247.

Geologie

Der Untergrund ist ein mäßig frischer Weißjura-Steilhang.

Vegetation

Schutzzweck

Der Schutzzweck des Bannwalds ist gemäß Schutzgebietsverordnung

  • die unbeeinflusste Entwicklung eines artenreichen Buchenwald - Ökosystems mit zahlreichen weiteren Laubbaumarten und seinen Tier- und Pflanzenarten zu sichern sowie die wissenschaftliche Beobachtung der Entwicklung zu gewährleisten.
  • die Beobachtung der künftigen, vom Menschen ungelenkten Entwicklung der Baumarten- und der sonstigen Floren- und Faunen-Zusammensetzung ist von zusätzlichem Interesse.
  • dies beinhaltet den Schutz der Lebensräume und -gemeinschaften, die sich im Gebiet befinden, sich im Verlauf der eigendynamischen Entwicklung des Waldbestandes innerhalb des Schutzgebietes ändern oder durch eigendynamische Entwicklung entstehen.
  • Das Schutzgebiet ist repräsentativ für die standörtlichen und klimatischen Verhältnisse in den Randbereichen des Albuchs und des Härtsfelds zum oberen Brenz- und Kochertal.

Betreuung

Wissenschaftlich betreut wird der Bannwald durch die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (BVA).

Siehe auch

Einzelnachweise

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