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Simon Hutzler

deutscher kommunistischer Widerstandkämpfer From Wikipedia, the free encyclopedia

Simon Hutzler (* 3. Mai 1889 in Amberg; † 13. März 1943 in München) war ein deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer und Mitglied der Hartwimmer-Olschewski-Gruppe.

Leben

Hutzler war Schlosser, tat aber auch Dienst bei der bayerischen Landespolizei. Ab 1925 war er Museumswärter im Deutschen Museum, wo er das KPD-Mitglied Johann Reisinger kennenlernte. Beide arbeiteten für den Antimilitärischen Apparat der KPD. Nach der Machtergreifung 1933 war Hutzler in einem KPD-Untergrundnetzwerk im Münchner Osten aktiv.

Am 25. April 1934 wurde er erstmals wegen „illegaler kommunistischer Betätigung“ verhaftet, vom Oberlandesgericht München zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt und war nach seiner Haftverbüßung bis September 1938 im KZ Dachau inhaftiert. Nach seiner Freilassung wurde seine Wiederanstellung im Deutschen Museum von der Direktion abgelehnt. Über Reisinger und KPD-Mitglied Anton Schinharl wurde Hutzler 1941 Mitglied der Hartwimmer-Olschewski-Gruppe. Er versuchte, konspirative „Fünfer-Gruppen“ aufzubauen und Polizeibeamte für die illegale Arbeit anzuwerben. Hutzler wurde am 6. März 1942 verhaftet und als „fanatischer Staatsgegner“ schwer gefoltert. Er verstarb ein knappes Jahr später in der Untersuchungshaft.[1]

Gedenken

Im Rahmen der Erinnerungs- und Demokratieprojekts „Rückkehr der Namen“ des Bayerischen Rundfunks wurde am 11. April 2024 vor seiner Wohnung in der Maistraße 26 in München an Simon Hutzler erinnert. Die Patenschaft für seine Biografie übernahm der Münchner Regionalbischof Thomas Prieto Peral.[2]

Einzelnachweise

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