Simon Möginger

bayerischer Politiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Simon Möginger (* um 1805 in Rockerfing; † nach 1885)[1] war ein bayerischer Politiker. Er war 1875 Mitglied der Kammer der Abgeordneten.

Leben

Als Sohn eines Bauern wurde Simon Möginger um 1805 in Rockerfing geboren. Von 1817 bis 1828 besuchte er die Königliche Studienanstalt zu Passau. 1827/28 leistete er zudem Militärdienst.[2][3][4][5][6][7][8][9][10][11]

Möginger war ab dem Wintersemester 1828/29 an der Ludwig-Maximilians-Universität München immatrikuliert.[12] Bis 1831 studierte er Theologie,[13][14] anschließend Jura.[15]

Zum 1. Mai 1849 wurde Möginger am Landgericht Neumarkt vom Aktuar zum II. Assessor befördert.[16] Im August 1851 wurde er aus gesundheitlichen Gründen für ein Jahr in den Ruhestand versetzt.[17]

Möginger war in Fischbach von 1842 bis zur Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit 1848 Gerichtshalter und von 1856 bis 1864 Verwalter.[18.1]

Spätestens ab 1862 war Möginger quiesziert und Gutsbesitzer in Brunn, Hausnummer 9,[18.2] und Eichlgütl.[18.3]

Politik

1869 wurde Möginger im Wahlbezirk Cham zum Ersatzmann für den 24. Landtag gewählt.[19]

Als Nachfolger des am 24. Januar 1875 verstorbenen Georg Schmidbauer[20] rückte Möginger in die Kammer der Abgeordneten des Bayerischen Landtags nach, wurde in der nächsten Sitzung am 16. Februar 1875 beeidigt[21][22] und gehörte dem Parlament bis zum Ende der Wahlperiode im April 1875 an.[23]

1885 wurde Möginger in den Distriktausschuss in Nittenau wiedergewählt.[1]

Einzelnachweise

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