Simone Wild
Schweizer Skifahrerin
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Simone Wild (geboren am 7. Dezember 1993) ist eine Schweizer Skirennfahrerin. Ihre Spezialdisziplinen sind Slalom und Riesenslalom.
| Simone Wild | |||||||||
| Nation | |||||||||
| Geburtstag | 7. Dezember 1993 (32 Jahre) | ||||||||
| Grösse | 160 cm | ||||||||
| Karriere | |||||||||
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| Disziplin | Riesenslalom, Slalom, Super-G | ||||||||
| Verein | SC Flumserberg | ||||||||
| Status | aktiv | ||||||||
| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | |||||||||
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| letzte Änderung: 24. März 2024 | |||||||||
Biografie
Simone Wild stammt aus Adliswil bei Zürich und ist Mitglied des Skiclubs Flumserberg im Kanton St. Gallen. Ab November 2009 nahm sie als 15-Jährige an FIS-Rennen teil. Der erste Sieg auf dieser Stufe folgte im Januar 2011. Im Dezember 2011 kam sie zu den ersten Einsätzen im Europacup, zählbare Ergebnisse blieben jedoch vorerst aus.
Ihr Debüt im Weltcup hatte sie im Dezember 2013 in St. Moritz, wo sie im Riesenslalom auf Platz 33 fuhr. Drei Wochen später fuhr sie im Europacup erstmals in die Punkteränge. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2014 in Jasná belegte sie den 9. Platz im Riesenslalom. In der Saison 2014/15 gelang es ihr, sich in Europacuprennen mit regelmässigen Top-10-Ergebnissen nahe der Spitze zu etablieren.
Im Dezember 2015 erzielte Simone Wild als Zweite des Riesenslaloms von Trysil das erste Mal eine Europacup-Podestplatzierung. Am 12. Dezember 2015 belegte sie Platz 8 im Weltcup-Riesenslalom von Åre, womit sie erstmals Weltcuppunkte gewann. Der erste Europacupsieg gelang ihr im Februar 2016 im Riesenslalom von Borowez. Mit dem zweiten Platz in der Disziplinenwertung sicherte sich Wild einen Fixstartplatz für die Weltcupsaison 2016/17. Ihr bisher bestes Weltcupergebnis ist der vierte Platz im Riesenslalom von Lenzerheide am 27. Januar 2018.
Im Februar 2018 startete sie erstmals bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (Südkorea), wo sie einen 28. Rang im Riesenslalom belegte. Im Anschluss kämpfte sie mehrere Jahre um den Anschluss an die Spitze. Anhaltende Probleme mit den Patellasehnen sorgten dafür, dass sie vom A- bis in den C-Kader zurückgestuft wurde.[1] In der Saison 2022/23 schaffte sie den Wiederaufstieg in den A-Kader.
Im Februar 2025 endete die Saison für Simone Wild vorzeitig nach einem Sturz im Europacup-Riesenslalom von Oberjoch, bei dem sie sich einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.[2][3] Gleichzeitig verlor sie den A-Kader-Status und wurde in den Regionalverband Sarganserland-Walensee zurückgestuft.[2]
Erfolge
Olympische Spiele
- Pyeongchang 2018: 28. Platz im Riesenslalom
Weltmeisterschaften
- St. Moritz 2017: 14. Platz im Riesenslalom
Weltcup
- 3 Platzierungen unter den besten Zehn
Weltcupwertungen
Europacup
- Saison 2015/16: 7. Gesamtwertung, 2. Riesenslalomwertung
- Saison 2014/15: 6. Riesenslalomwertung
- Saison 2018/19: 9. Riesenslalomwertung
- Saison 2020/21: 9. Gesamtwertung, 2. Riesenslalomwertung
- Saison 2021/22: 6. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung
- 15 Podestplätze, davon 4 Siege:
Juniorenweltmeisterschaften
- Jasná 2014: 9. Riesenslalom
Weitere Erfolge
- 9 Siege in FIS-Rennen
Weblinks
- Simone Wild in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Simone Wild in der Datenbank von SKI-DB.com (englisch)