Holzkirchen (Wechingen)

Ortsteil der Gemeinde Wechingen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries From Wikipedia, the free encyclopedia

Holzkirchen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wechingen im bayerisch-schwäbischen Landkreis Donau-Ries.[2] Die Gemarkung Holzkirchen hat eine Fläche von 6,511 km². Sie ist in 683 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 9532,28 m² haben.[3] In ihr liegen die Gemeindeteile Holzkirchen und Speckbrodi.[4]

Schnelle Fakten Gemeinde Wechingen ...
Holzkirchen
Gemeinde Wechingen
Wappen von Holzkirchen
Koordinaten: 48° 53′ N, 10° 37′ O
Höhe: 412 m ü. NHN
Einwohner: 242 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86759
Vorwahl: 09085
St. Peter und Paul außerhalb des Orts
St. Peter und Paul außerhalb des Orts
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Geographie

Das Pfarrdorf liegt auf freier Flur, etwa 1,5 km südlich von Wechingen, zwischen der Wörnitz im Osten und der Staatsstraße 2221 im Westen.[5]

Geschichte

Die erste gesicherte Erwähnung Holzkirchens stammt aus dem Jahr 836.[6] Der relativ bedeutende Ort kam im Mittelalter in den Besitz der Grafen von Oettingen. Das offizielle Marktprivileg aus dem Jahr 1418 gewährte Holzkirchen die Abhaltung von vier Jahrmärkten über das Jahr hinweg. 1444 wurde Holzkirchen an die Stadt Nördlingen verkauft und 1484 wieder zurück an die Oettinger gegeben. Unter Graf Ludwig XV. von Oettingen wurde Holzkirchen protestantisch. Als Fürst Albrecht Ernst von Oettingen-Oettingen 1731 starb, fiel das Dorf an die katholische Linie Oettingen-Spielberg, von der es nach Beschwerden an die toleranteren Fürsten von Oettingen-Wallerstein abgetreten wurde. Seitdem das Fürstentum Oettingen-Wallerstein 1806 mediatisiert wurde, gehört Holzkirchen zu Bayern.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Holzkirchen. Das Herrschaftsgericht der Fürsten von Oettingen-Wallerstein wurde in Folge der Märzrevolution 1848 aufgehoben. 1945/1946 sind 98 Heimatvertriebene aus Ober- und Niederschlesien in Holzkirchen registriert.[6]

Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Mai 1978 die Gemeinde Holzkirchen nach Wechingen eingemeindet.[7]

Baudenkmäler

In Holzkirchen gibt es zwei Baudenkmäler:[8]

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Holzkirchen gibt es 46 Bodendenkmäler.[8]

Commons: Holzkirchen (Wechingen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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